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GP von Deutsch­land

Schaf­fen die Re­nault- und Fer­ra­ri-Teams 2015 den An­schluss an die Mer­ce­des-Po­wer? Bis­her galt: Mit Stich­tag 28. Fe­bru­ar 2015 soll­te die Ho­mo­lo­ga­ti­on der Mo­to­ren­ge­ne­ra­ti­on für die dies­jäh­ri­ge For­mel-1-Sai­son ab­ge­schlos­sen sein. Bis da­hin ha­ben die Her­stel­ler Mer­ce­des, Fer­ra­ri und Re­nault noch Ge­le­gen­heit, 48 Pro­zent ih­rer V6-Trieb­wer­ke samt Mo­tor-Ge­trie­be-Ein­hei­ten (MGU) über­ar­bei­ten zu dür­fen. Die FIA re­gelt den Pro­zent­satz mit so­ge­nann­ten To­ken – Ein­hei­ten, nach de­nen die Ge­wich­tung der Än­de­run­gen be­mes­sen wer­den. Um 32 To­ken dür­fen die Her­stel­ler ih­re Ag­gre­ga­te än­dern. Doch Fer­ra­ri stell­te in der For­mu­lie­rung des Re­gel­werks Raum zur In­ter­pre­ta­ti­on fest. Des­halb hat die FIA jetzt be­schlos­sen, dass die vor­ge­se­he­nen Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten über die ge­sam­te Sai­son aus­ge­schöpft wer­den dür­fen. Da­mit ge­win­nen Fer­ra­ri und Re­nault – de­ren Mo­to­ren im Vor­jahr ge­gen­über den Mer­ce­des-Trieb­wer­ken chan­cen­los blie­ben – vor al­lem Zeit, um gra­vie­ren­de Neue­run­gen aus­gie­big tes­ten zu kön­nen. Nur For­mel-1-Rück­keh­rer Hon­da bleibt au­ßen vor: Als Neu­ein­stei­ger dür­fen die Ja­pa­ner wäh­rend ih­rer ers­ten Sai­son nicht wei­ter­ent­wi­ckeln. Für sie ist der 28. Fe­bru­ar das Ho­mo­lo­ga­ti­ons-Da­tum. Da­nach gilt für sie wie für die an­de­ren: Le­dig­lich 38 Pro­zent dür­fen vor der Sai­son 2016 wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Nun sucht Hon­da das Ge­spräch mit der FIA.

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