Die knor­ri­gen bri­ten wer­den sty­lisch

AUTO ZEITUNG - - 1200. AUSGABE · AUFSTEIGER-MARKEN -

Ir­gend­wie be­ru­hi­gend, dass die En­g­län­der Ex­per­ten im Bau von Ge­län­de­wa­gen sind. Denn in der Ver­gan­gen­heit war Land Ro­ver meist in wirt­schaft­lich schwie­ri­gem Ter­rain un­ter­wegs. Nach­dem die Mar­ke dem Un­ter­gang des un­glück­se­li­gen Bri­tish-Ley­land-Kon­zerns ent­gan­gen war, kam Land Ro­ver 1994 in den Be­sitz von BMW. 2000 reich­ten die Bay­ern die Mar­ke an Ford wei­ter, be­vor die Ame­ri­ka­ner sie im März 2008 schließ­lich an Ta­ta ver­kauf­ten. Doch un­ter dem Dach des in­di­schen Misch­kon­zerns blüh­te die bri­ti­sche Mar­ke über­ra­schend auf. End­lich be­kam Land Ro­ver die Ei­gen­stän­dig­keit, die man jahr­zehn­te­lang ver­misst hat­te. Die Ge­win­ne flos­sen nun nicht mehr ab, son­dern wur­den wie­der in die Fa­b­ri­ken und neue Mit­ar­bei­ter in­ves­tiert. Und na­tür­lich in die Pro­duk­te: Neue Tech­no­lo­gi­en wie et­wa Alu­mi­ni­um-Ka­ros­se­ri­en hiel­ten in die Bau­rei­hen Ein­zug. Au­ßer­dem stei­ger­te sich un­ter dem deut­schen Ma­na­ger Ralf Speth die Qua­li­tät auf Pre­mi­um-Ni­veau. Mit dem Evo­que zeig­ten die Bri­ten 2011 schließ­lich, dass sie auch mo­der­nes De­sign be­herr­schen – auf das Mo­dell ent­fie­len 2014 in Deutsch­land 39 Pro­zent al­ler Land Ro­ver-Ver­käu­fe.

Mit dem Evo­que er­schlos­sen die Bri­ten neue Käu­fer­schich­ten

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