Ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Tour mit dem Ye­ti führt auf den Spu­ren Graf Dra­cu­las nach Trans­sil­va­ni­en

... von Graf Dra­cu­la. Ei­ne Ex­tra­tour mit Sko­das kom­pak­tem Ge­län­de­gän­ger führ­te nach Trans­sil­va­ni­en in ei­ne Wild­nis weit­ab aus­ge­tre­te­ner Tou­ris­ten­pfa­de

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Spa­ni­en olé – Ru­mä­ni­en oh nee! Das ist doch kein Rei­se­ziel für den deut­schen Ot­to Nor­mal-Ur­lau­ber! Wer will denn mit Air­lines flie­gen, die Tarom und Car­pa­ta­ir hei­ßen? Okay, wir ma­chen ei­nen Kom­pro­miss: Per Flie­ger bis in die ser­bi­sche Haupt­stadt Bel­grad, dann mit dem Sko­da Ye­ti über die ru­mä­ni­sche Gren­ze und durch die Kar­pa­ten Rich­tung Sie­ben­bür­gen und Her­mann­stadt, das heu­te Si­biu heißt. Top – die Rou­te gilt! Un­ter ei­ner Be­din­gung al­ler­dings: Im Land selbst nut­zen wir so we­ni­ge Stra­ßen wie nö­tig und so vie­le Of­f­road-Pis­ten wie mög­lich. Für die 632 Ki­lo­me­ter lan­ge Fahrt­stre­cke des „Sko­da Eu­ro Trek 2015“, die das Na­vi mit 5:42 St­un­den ver­an­schlagt, neh­men wir uns drei Ta­ge Zeit. Wir, das sind 23 Sko­da Ye­ti des Mo­dell­jah­res 2016, be­setzt je­weils mit Pi­lot und Co­pi­lot. Furcht­los ma­chen wir uns zur Zeit des Voll­monds auf zu 6000 Bä­ren, 3000 Wöl­fen und ei­ner un­de­fi­nier­ten Zahl von Vam­pi­ren in Trans­sil­va­ni­en. Am Start­tag fas­zi­niert uns zu­nächst ein mäch­ti­ger Strom. Wenn die Be­schrei­bung „schö­ne blaue Do­nau“ir­gend­wo stimmt, dann hier im vol­len abend­li­chen Son­nen­licht. Fast 40 Ki­lo­me- ter bleibt die Ufer­stra­ße dicht am Fluss, dann bie­gen wir erst­mals auf Schot­ter ab. Nach we­ni­gen 100 Me­tern liegt ein ver­träum­tes Ge­höft vor uns, und wir müs­sen beim Ein­par­ken höl­lisch auf­pas­sen, um kei­nes der frei her­um­lau­fen­den Hüh­ner zu ge­fähr­den. Wir stär­ken uns mit ei­nem uri­gen Ve­sper­brot, das die Bäue­rin ge­schmiert hat, für den Rest des Ta­ges­pen­sums mit der Fahrt über die ru­mä­ni­sche Gren­ze Rich­tung Bai­le Her­cu­la­ne. Was brau­che ich das Dra­cu­la-Schloss, wenn ich mich in die­sem ge­spens­tisch ver­fal­le­nen, ehe­mals pom­pö­sen frü­he­ren Her­ku­les­bad um­se­he. An­ge­sichts der mor­bi­den Rui­nen der einst so pracht­vol-

FA­ZIT: Mit dem neu­en 308 GTi mel­det sich Peu­geot ein­drucks­voll in der Klas­se der kom­pak­ten Sport­ler zu­rück. Auf den ers­ten Ki­lo­me­tern be­weist der stärks­te Se­ri­en-308, dass sich Sports­geist und Kom­fort­an­sprü­che kei­nes­wegs aus­schlie­ßen müs­sen. Trotz des zu­rück­hal­ten­den op­ti- schen Auf­tritts, zeigt der Fran­zo­se mit sei­nen dy­na­mi­schen Ta­len­ten ho­hes Fahr­spaß­po­ten­zi­al und wirkt aus­ge­wo­gen ab­ge­stimmt. Die Preis­ge­stal­tung er­scheint da­ge­gen ziem­lich selbst­be­wusst.

Über­sicht­li­ches Cock­pit mit ge­gen­läu­fi­gen An­zei­gen Se­rie: 19-Zoll-Be­rei­fung und or­dent­li­che Sport­sit­ze

Der 1,6-Li­terTur­bo-Ben­zi­ner lie­fert mun­te­re

272 PS. Die Bal­ken-An­zei­ge

in­for­miert über Leis­tung, La­de­druck und

Dreh­mo­ment

Sport­li­cher Chic: üp­pi­ge Be­rei­fung, Schwel­ler­leis­ten, Zwei­rohrAus­puff und ein de­zen­ter Dach­spoi­ler

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