Neu­hei­ten

Mit zu­sätz­li­chen Mo­del­len will der er­folg­reichs­te Pre­mi­um­her­stel­ler der Welt zu neu­er Grö­ße fin­den. Die Plä­ne rei­chen vom neu­en Ci­ty-Mi­ni über den i5 bis hin­auf zur 9er-Rei­he, ei­nem Su­per-Lu­xus­li­ner auf 7er-Ba­sis

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Ste­fan Mie­te

Die BMW-Neu­hei­ten der nächs­ten Jah­re – vom i5 bis zum 9er

Bes­te Mo­to­ren-Wer­ke, so müss­te man den weiß­blau­en Au­to­kon­zern aus München ei­gent­lich nen­nen, wenn man auf die rei­nen Ver­kaufs­zah­len schaut. „Bi-em-dabbe­juh“steht welt­weit hoch im Kurs, ist ein Syn­onym für „Ger­man Sport­lich­keit“und Fahr­ver­gnü­gen. Nicht we­ni­ger als 2.117.965 Au­tos hat die Grup­pe, zu der ne­ben dem Klein­wa­gen­her­stel­ler Mi­ni auch das Lu- xus­la­bel Roll­sRoy­ce ge­hört, im ver­gan­ge­nen Jahr welt­weit an Mann und Frau ge­bracht und setzt da­mit als füh­ren­der Pre­mi­um­her­stel­ler ei­ne De­ka­de des Er­fol­ges fort ( sie­he Sei­te 15). Wenn die Baye­ri­schen Mo­to­ren Wer­ke 2016 zur 100-Jahr-Fei­er la­den, dann sind die Wei­chen für ei­ne ge­deih­li­che Zu- kunft längst ge­stellt. Die ge­hei­men Mo­dell­plä­ne rei­chen vom fet­zi­gen Ci­ty-Mi­ni bis hin­auf zum neu­en Su­per­mo­dell, des­sen Num­mer kei­nen Zwei­fel dar­an lässt, was sich da­hin­ter ver­birgt: die

BMW 9er-Rei­he.

Der Sta­tus des neue Me­ga-BMW wird im be­rühm­ten Vier­zy­lin­derHoch­haus am Münch­ner Pe­tu­el­ring der­zeit von Ver- auf Be­schluss­sa­che hoch­ge­stuft, da­mit

er bis 2019 Rea­li­tät wer­den kann – zeit­nah al­so zur tur­nus­mä­ßi­gen Mo­dell­pfle­ge des ge­ra­de erst vor­ge­stell­ten neu­en 7er. Auf des­sen High­tech-Ba­sis näm­lich fußt die Ar­chi­tek­tur des 9er, für den spe­zi­ell die Ver­triebs­pro­fis aus Chi­na, den USA und auch Groß­bri­tan­ni­en fa­bel­haf­te Ab­satz­chan­cen se­hen, oh­ne dass der im Stil ei­nes vier­tü­ri­gen Cou­pés ge­hal­te­ne Lu­xus­li­ner den Kol­le­gen von Rolls-Roy­ce zu na­he tre­ten wür­de, die mit dem Ghost un­ter­wegs sind. Stra­te­gisch soll der 9er hel­fen, die Mer­ce­des S-Klas­se in Schach zu hal­ten, die als Li­mou­si­ne mit ver­schie­de­nen Auf­bau­län­gen, als su­per­lan­ger May­bach und zu­dem als Cou­pé und Ca­brio der­zeit mit ei­ner kon­kur­renz­lo­sen Ty­pen­fül­le glänzt. Die An­triebs­tech­nik mit leis­tungs­star­ken Sechs- und Acht-

zy­lin­dern stammt vom 7er. Zu­min­dest ei­ne Die­sel­va­ri­an­te ist wahr­schein­lich. Hier kommt der 320 PS kräf­ti­ge 3,0-Li­ter-Bi­tur­bo zum Zug, des­sen üp­pi­ges Dreh­mo­ment von 630 New­ton­me­tern im 740d ei­ner be­mer­kens­wer­ten Ge­nüg­sam­keit ge­gen­über­steht: 4,9 Li­ter Die­sel auf 100 Ki­lo­me­tern sind nach EU-Norm ge­nug. Für die avi­sier­ten Ex­port­märk­te viel wich­ti­ger sind al­ler­dings der bis zu 450 PS star­ke V8-Bi­tur­bo und auch die Hy­bridver­si­on im 940e Plug-in, des­sen An­trieb heu­te zum Bei­spiel im X5 von ei­nem 245 PS star­ken Zwei­li­ter-Ben­zi­ner und ei­nem 113 PS kräf­ti­gen E-Mo­tor über­nom­men wer­den. Al­ler­dings dürf­te sich bis zur Se­ri­en­rei­fe des 9er das Kräf­te­ver­hält­nis zwi­schen E- und Ver­bren­nungs- mo­tor um­keh­ren, so­dass der Stro­mer ei­nen grö­ße­ren An­teil an der Sys­tem­leis­tung hat. Mit ei­ner Ge­samt­reich­wei­te von rund 600 Ki­lo­me­tern soll so ei­ne Langstre­ck­en­taug­lich­keit ge­währ­leis­tet wer­den, die auch für gro­ße Fahr­zeu­ge ad­äquat ist.

Von Elek­tro- bis V12-Po­wer

BMW- Ent­wick­lungs­vor­stand Klaus Fröh­lich sieht in Po­wer eD­ri­ve ei­ne idea­le Lö­sung: „Sta­tis­tisch be­trach­tet kön­nen im Jah­res­durch­schnitt da­bei rund 80 Pro­zent des All­tags­ver­kehrs ei­nes ty­pi­schen Pend­ler­kun­den im rein elek­tri­schen Fahr­mo­dus ab­sol­viert wer­den.“Und weil im All­tags­ver­kehr au­ßer­or­dent­lich sta­tus­be­wuss­ter Kun­den der Zwölf­zy­lin­der nicht feh­len darf, hält der neue 6,6 Li­ter-V12 Ein­zug, der be­reits im Rolls-Roy­ce Ghost sei­nen kraft­vol­len Di­enst tut. An Bord des neu­en BMW 9er dür­fen künf­ti­ge Kun­den im Lu­xus schwel­gen, ba­siert der ed­le Vier­sit­zer doch auf der sich 5,24 Me­ter weit stre­cken­den Ba­sis des lan­gen 7er. Von der Ges­ten­steue­rung für die be­rüh­rungs­lo­se Be­die­nung des In­fo­tain­ment-Sys­tems über den so­ge­nann­ten Fahr­er­leb­nis­schal­ter, mit dem das ad­ap­ti­ve Fahr­werk be­ein­flusst wer­den kann, bis zur mit­len­ken­den Hin­ter­ach­se dürf­te es hier so gut wie nichts ge­ben, das es nicht gibt. Beim De­sign zeigt der 9er ei­ge­nes Pro­fil. Das nied­ri­ge Dach und der lan­ge Vor­der­wa­gen mit ei­ner be­son­ders re­prä­sen­ta­ti­ven BMWNie­re un­ter­strei­chen die Son­der- stel­lung. Stär­ke­re Wöl­bun­gen und we­ni­ger Li­ni­en als bis­lang prä­gen den neu­en Stil. In­ter­es­sant: Wie der 7er wird auch die Ka­ros­se­rie des 9er in Misch­bau­wei­se ge­fer­tigt („Car­bon Co­re“), ei­nem in­tel­li­gen­ten Mix aus Stahl, Alu­mi­ni­um und Kar­bon (CFK), der höchs­te Fes­tig­keit mit ge­rin­gem Ge­wicht kom­bi­niert. Sinn­vol­ler Leicht­bau ist auch beim neu­en 3er ein The­ma, der in der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2018 auf den Markt kommt. Das Ge­wicht soll um ei­nen knapp drei­stel­li­gen Ki­lo­wert nach un­ten kor­ri­giert wer­den – un­ter an­de­rem durch ein be­son­ders leich­tes Kar­bondach. In­ter­es­sant: Der neue 3er wie auch der zwei Jah­re zu­vor er­schei­nen­de neue 5er sind tech­nisch eng ver­zahnt. Das reicht von Ge­trie­ben

wie der fa­mo­sen Acht­stu­fenAu­to­ma­tik von ZF bis zu den As­sis­tenz­sys­te­men, die teil­au­to­no­mes Fah­ren er­mög­li­chen, au­to­ma­tisch die Spur hal­ten und da­für sor­gen, dass das Au­to dem vor­aus­fah­ren­den Ver­kehr fol­gen kann. Auch die Be­die­nung ist auf dem neu­es­ten Stand der Tech­nik. Da­zu ge­hö­ren frei pro­gram­mier­ba­re An­zei­gen eben­so wie ein Touch­pad und die op­tio­na­le Ges­ten­steue­rung. Und weil der 3er qua­si der „Golf“von BMW ist, muss sei­ne Mo­to­ren­pa­let­te auch künf­tig ein sehr wei­tes Leis­tungs­spek­trum ab­de­cken. Die Span­ne reicht vom 136 PS star­ken 1,5-Li­ter-Drei­zy­lin­der-Ben­zi­ner im 316i bis zum fast 500 PS star­ken M3 mit Was­ser­ein­sprit­zung. Die­se kühlt die Ver­bren­nungs­luft zu­sätz­lich, ist aber nur beim Top­mo­dell wirk­lich sinn­voll, ent­fal­tet sie doch ih­re Spar­wir­kung erst im obe­ren Leis­tungs­be­reich. Auch ein Plug-in-Hy­brid ist ge­plant. Im BMW 330e ar­bei­ten ein 184 PS star­ker 2,0-Li­ter-Vier­zy­lin­der-Ben­zi­ner und ein 88 PS star­ker Elek­tro­mo­tor zu­sam­men. Das Sys­tem­dreh­mo­ment liegt bei 420 New­ton­me­tern. Im Mit­tel dürf­te der Su­per­spar-Drei­er mit rund 2,0 Li­tern Su­per auf 100 Ki­lo­me­tern aus­kom­men und gut 40 Ki­lo­me­ter rein elek­trisch fah­ren kön­nen. Im No­vem­ber 2016 be­ginnt die Pro­duk­ti­on des neu­en 5er, der min­des­tens 100 Ki­lo leich­ter sein soll als der im März 2010 ein­ge­führ­te Vor­gän­ger. Wie beim 9er lau­tet das Zau­ber­wort „Car­bon Co­re“, al­so Misch­bau­wei­se, bei der be­son­ders stark be­las­te­te Tei­le aus leich­tem CFK ge­fer­tigt wer­den und der Stahl­an­teil sinkt. Zur Po­si­tio­nie­rung als fahr­dy­na­misch be­son­ders at­trak­ti­ves Bu­si­nes­sMo­dell passt die neue Mo­to­ren­pa­let­te. Als Hoch­leis­tungs­trieb­werk dient auch künf­tig der 4,4-Li­ter-V8-Bi­tur­bo, des­sen Leis­tung auf mehr als 600 PS steigt. Freun­de der ge­pfleg­ten Die­sel-Po­wer kom­men voll­ends auf ih­re Kos­ten: Be­gin­nend beim 265 PS star­ken 3,0-Li­ter- Rei­hen­sechs­zy­lin­der über des­sen 320 PS star­ke Bi­tur­bo­aus­bau­stu­fe reicht die Pa­let­te bis

zum neu­en, 408 PS star­ken Qua­dTur­bo­die­sel, der mit vier La­dern und ei­nem Dreh­mo­ment von 800 New­ton­me­tern die Kon­kur­renz das Fürch­ten leh­ren soll. Ganz neu im Sor­ti­ment der er­folgs­ver­wöhn­ten Bay­ern ist die SUV-Start­num­mer X7. Die sie­ben­sit­zi­ge Lang­ver­si­on des X5 soll ab En­de 2018 vor al­lem in den USA ge­gen eta­blier­te Lu­xus-Of­f­roa­der wie den Ca­dil­lac Es­ca­la­de, den Ran­ge Ro­ver und den Mer­ce­des GLS (bis­lang GL) an­tre­ten. Mit ver­grö­ßer­tem Rad­stand und ei­nem län­ge­ren hin­te­ren Ka­ros­se­rie­über­hang streckt sich der X7 auf knapp 5,20 Me­ter. Trotz der re­prä­sen­ta­ti­ven Wuch­tig­keit wol­len die Tech­ni­ker das Ge­wicht im Zaum hal­ten. Auch hier kommt die be­reits im neu­en 7er be­währ­te Kom- po­sit­bau­wei­se zum Tra­gen, wes­halb der X7 so­gar leich­ter sein soll als der heu­ti­ge X5. Die tech­ni­sche Ba­sis samt mo­di­fi­zier­tem All­rad­an­trieb xD­ri­ve ent­spricht üb­ri­gens schon der nächs­ten X5-Ge­ne­ra­ti­on, auf der auch der künf­ti­ge X6 fußt. In­ter­es­sant: Auch der für 2018 avi­sier­te Rolls-Roy­ce Cul­li­nan – das ers­te SUV der Bri­ten – ist tech­nisch eng ver­wandt.

Drit­tes Mo­dell der i-Rei­he

Tes­la-Figh­ter? Die­se in elek­tri­sier­ten Au­to­zei­ten oft ge­stell­te Pro­dukt­fra­ge be­ant­wor­ten BMW-Ma­na­ger er­staun­lich ent­spannt. „Un­ser Tes­la-Figh­ter ist der BMWDie­sel. Su­chen Sie sich ei­nen aus“, lau­tet ei­ne der ty­pi­schen Ant­wor­ten. Oft er­gänzt um den Hin­weis, dass die coo­len, mit schwe­ren Bat- te­ri­en voll­ge­stopf­ten Strom­au­tos aus Ka­li­for­ni­en über den ge­sam­ten Le­bens­zy­klus be­trach­tet ei­ne schlech­te­re CO2-Bi­lanz auf­wei­sen als et­wa ein han­dels­üb­li­cher BMW 316d, der im EU-Mix mit nur 3,9 Li­tern Die­sel 100 Ki­lo­me­ter weit fährt. Das ge­plan­te drit­te Mo­dell der BMW i-Fa­mi­lie wird al­so un­ter ganz an­de­ren Vor­zei­chen ent­wi­ckelt. Die Re­de ist vom BMW i5, der sich ab 2020 zwi­schen dem stadt­freund­li­chen i3 und dem Sport­ler i8 ein­sor­tie­ren soll und als Al­ter­na­ti­ve für die an ih­ren Ab­ga­sen er­sti­cken­den Ci­ty-Mo­lochs in Asi­en wich­tig ist. Und ge­nau de­ren künf­ti­ge Um­welt­vor­ga­ben sind es, die den noch nicht end­gül­tig de­fi­nier­ten An­trieb des i5 be­ein­flus­sen. Wäh­rend et­wa die Me­tro­pol­re­gie­rung von Shang­hai den Plug- in- Hy­brid fa­vo­ri­siert, hält die Ob­rig­keit in Pe­king ge­nau dies für falsch und ver­langt nach dem rein bat­te­rie­elek­tri­schen An­trieb. Ent­spre­chend weit ge­spreizt sind die Mög­lich­kei­ten. Fakt ist, dass der rei­ne Stro­mer die ma­gi­sche Reich­wei­te von 500 Ki­lo­me­tern pa­cken muss, wo­zu ei­ne Spei­cher­ka­pa­zi­tät von rund 95 kWh nö­tig wä­re. Für die al­ter­na­ti­ve Plug-in-Va­ri­an­te ist die Tech­nik be­reits in Gr­und­zü­gen vor­han­den – der 1,5-Li­ter-Drei­zy­lin­der-Tur­bo­ben­zi­ner et­wa (der­zeit 136 PS) und ein deut­lich stär­ke­rer E-Mo­tor. Im i8 leis­tet er der­zeit 96 kW (130 PS). Ziel­vor­ga­be ist hier ei­ne elek­tri­sche Reich­wei­te von 150 Ki­lo­me­tern. Ein Wert, dem sich mit­tel­fris­tig auch der ak­tu­el­le i8 zu­min­dest

an­nä­hern dürf­te. Bis­lang ist nach 35 Ki­lo­me­tern Schluss. In­ter­es­sant: Zwar ist vom i8 kein leis­tungs­ge­stei­ger­tes M-Mo­dell ge­plant, die klas­si­schen M-Mo­del­le hin­ge­gen wer­den künf­tig mit EMo­to­ren ge­kop­pelt. Ziel ist hier der zu­sätz­li­che Schub für noch mehr Fahr­spaß. Los geht’s beim nächs­ten M3/M4. Die durch ei­nen ho­hen Kar­bo­n­an­teil re­la­tiv leich­te i5-Ka­ros­se­rie be­sitzt et­wa das For­mat ei­nes heu­ti­gen 3er, wird aber we­gen des feh­len­den gro­ßen Ver­bren­nungs­mo­tors ei­ne deut­lich bes­se­re Raum­aus­nut­zung bie­ten. Zu den buch­stäb­lich klei­nen Über­ra­schun­gen der BMW-Plä­ne zählt der Mi­ni Ci­ty als neu­er Mar­ken-Benjamin, der in rund drei Jah­ren se­ri­en­reif sein soll. Der Grund für den Aus­bau der Mo­dell­pa­let­te: Um Mi­ni vom Mo­dell zur ech­ten Mar­ke zu ma­chen, wuchs die Va­ri­an­ten­zahl und die Grö­ße gleich da­zu. War der Ur-Mi­ni des Jah­res 1959 noch er­staun­li­che 3,06 Me­ter kurz, misst der ak­tu­el­le Drei­tü­rer 3,82 und der fünf­tü­ri­ge Club­man so­gar 4,25 Me­ter. Der­zeit wird im BMW-Vier­zy­lin­der noch ge­rech­net, doch ste­hen die Chan­cen gut, dass die im Kon­zern vor­han­de­ne Platt­form „UKL1“(un­te­re Klas­se) in ver­kürz­ter Form Ver­wen­dung fin­det. Ei­nen Aus­blick auf den Ci­ty-Mi­ni gab das 3,42 Me­ter kur­ze Pro­bier­mo­dell Mi­ni Ro­cket­man. Ob es wit­zi­ge Ide­en wie die weit öff­nen­den, an Dop­pel­schar­nier­ge­len­ken an­ge­schla­ge­nen Tü­ren in die Se­rie schaf­fen, ist noch of­fen. Das In­nen­raum­kon­zept mit drei ver­schieb­ba­ren und ei­nem fest in­stal­lier­ten Ein­zel­sitz aber hat Chan­cen auf Ver­wirk­li­chung. Den An­trieb über­neh­men dann die klei­nen Drei­zy­lin­der des Mi­ni. Die künf­ti­ge BMW-Pa­let­te reicht vom Gas­sen­flit­zer mit Mi­ni-Lo­go bis weit hin­auf, dicht an den „Geist der Ver­zü­ckung“, wie die klei­ne sil­ber­ne Da­me of­fi­zi­ell heißt, die sich auf den mäch­ti­gen Küh­ler­grills der Rolls-Roy­ce- Mo­del­le dem Wind ent­ge­gen­wirft. Wer weiß, viel­leicht wür­de „Emi­ly“heim­lich den 9er fah­ren.

„ In Zu­kunft wird es ver­schie­de­ne An­trie­be für ver­schie­de­ne An­for­de­run­gen ge­ben.“

Klaus Fröh­lich, BMW-Ent­wick­lungs­vor­stand

Dis­play­schlüs­sel: Da­mit wird die au­to­no­me Park­funk­ti­on des

9er ge­steu­ert

BMW 9er Zwi­schen dem 7er und dem „klei­nen“Rolls-Roy­ce Ghost ist noch reich­lich Platz. Ein vier­tü­ri­ges Su­per­Lu­xus-Cou­pé soll ihn ein­neh­men. Der Start ist für 2019 ge­plant

Mo­der­nes Cock­pit: Die Stu­die BMW Vi­si­on Fu­ture Luxury weist die Rich­tung. Fei­nes Holz und di­ckes Le­der in hand­werk­li­cher Voll­en­dung zei­gen klas­si­sche eu­ro­päi­sche Au­to­mo­bil­bau­kunst und ei­ne Ges­ten­steue­rung die ein­fa­che Be­dien­lo­gik von mor­gen

BMW 3er In­be­griff der sport­li­chen Mit­tel­klas­se und neu ab 2018. Ge­glät­te­tes De­sign kenn­zeich­net die Ka­ros­se­rie, un­ter der Mo­to­ren von 136 bis 500 PS ste­cken

Schö­nen Gruß nach Stutt­gart: Der sie­ben­sit­zi­ge, 5,20 Me­ter lan­ge Mer­ce­des GL-Kon­kur­rent star­tet En­de 2018

BMW X7

BMW 5er En­de 2016 be­ginnt die neue Freu­de am Fah­ren. Das Bu­si­nes­smo­dell wird 100 Ki­lo leich­ter und bis zu 600 PS stark

Wie im 7er: Dia­mond Sur­round Sound von Bo­wers & Wil­kins (o.). Sechs­zy­lin­derTur­bo­ben­zi­ner mit 326 PS (u.)

BMW i5 Das drit­te i-Mo­dell soll emis­si­ons­frei­es Fah­ren mit ech­tem All­tags­nut­zen ver­bin­den. Sehr gu­te Raumöko­no­mie und 500 Ki­lo­me­ter Reich­wei­te

Ci­ty-Mi­ni Ein nur 3,42 Me­ter kur­zer „ech­ter“Mi­ni soll ab 2018 als Ein­stiegs­mo­dell auf den Markt kom­men

Krea­tiv: Aufs Nö­tigs­te re­du­zier­ter In­nen­raum des 2011 vor­ge­stell­ten Kon­zept­mo­dells Mi­ni Ro­cket­man

Mehr CFK, we­ni­ger Mas­se: Das Dach und Struk­tur­tei­le des Elek­tro­mo­dells be­ste­hen aus kar­bon­fa­ser­ver­stärk­tem Kunst­stoff, um das Bat­te­rie­ge­wicht zu kom­pen­sie­ren

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