Fünf zu­ver­läs­si­ge Ge­braucht­wa­gen für 5000 Eu­ro

Die­se güns­ti­gen Au­tos wei­sen bei den Haupt­un­ter­su­chun­gen der GTÜ nur we­ni­ge Män­gel auf

AUTO ZEITUNG - - INHALT - [ TEXT Mar­kus Bach ]

Der in Köln ge­bau­te Ford hat sich in den letz­ten Jah­ren zu ei­nem der zu­ver­läs­sigs­ten Klein­wa­gen ge­mau­sert. Vor al­lem mit der sieb­ten Ge­ne­ra­ti­on ab 2008 ist der Fies­ta er­wach­sen ge­wor­den. Seit­dem ge­hö­ren ESP und so­gar Knie­air­bags zur Gr­und­aus­stat­tung. Trotz der sport­lich ge­schnit­te­nen Ka­ros­se­rie mit stark an­stei­gen­der Gür­tel­li­nie sind die Platz­ver­hält­nis­se vorn und hin­ten recht groß­zü­gig. Der Kof­fer­raum mit der se­ri­en­mä­ßig asym­me­trisch um­klapp­ba­ren Rück­bank ist eben­falls or­dent­lich be­mes­sen. Al­ler­dings stört die re­la­tiv ho­he La­de­kan­te. Die Sit­ze des Ford sind be­quem, bie­ten aber we­nig Sei­ten­halt. Das Cock­pit ist mo­dern ge­stal­tet, die An­zei­gen las­sen sich gut ab­le­sen. Die Über­sicht­lich­keit, vor al­lem nach hin­ten, ist da­ge­gen be­schei­den. Auf der Stra­ße über­zeugt der Ford durch sei­ne di­rek­te Len­kung, das prä­zi­se schalt­ba­re Ge­trie­be so­wie die dreh­freu­di­gen und spar­sa­men Mo­to­ren. Das Fahr­werk des Köl­ners ist sport­lich aus­ge­legt, oh­ne da­bei den Kom­fort zu ver­nach­läs­si­gen. Mit dem 82 PS star­ken Vier­zy­lin­der-Ben­zi­ner fühlt sich der Fies­ta in der Stadt wohl. Wer je­doch öf­ters lan­ge Stre­cken au­ßer­halb der Ci­ty zu­rück­legt, soll­te den 1.4 mit 96 PS oder den noch stär­ke­ren 1,6-Li­ter-Ben­zi­ner (105 bis 134 PS) wäh­len. Der so­li­de Fies­ta hat nur ei­ne grö­ße­re Schwä­che: Sei­ne Leuch­ten fal­len über­durch­schnitt­lich häu­fig aus. Fahr­werk gut ab­ge­stimmt, leicht­gän­gi­ge Schal­tung, mo­der­ne Si­cher­heits­aus­stat­tung Ein­ge­schränk­te Über­sicht, Sit­ze mit we­nig Sei­ten­halt, ho­he La­de­kan­te, oft de­fek­te Leuch­ten

Kur­ven nimmt der klei­ne Ford agil und si­cher

ford fies­ta

Bau­jahr 2008, 91.000 km *

Trotz vie­ler Tas­ten im Fies­ta-Cock­pit las­sen sich die wich­tigs­ten Funk­tio­nen in­tui­tiv be­die­nen

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