Zwei­fel­haf­ter Nut­zen

3/2016 | Con­nec­tivi­ty: ver­netz­te Mo­bi­li­tät

AUTO ZEITUNG - - CONNECTIVITY · INTERNET DER DINGE -

Wie­der­holt be­rich­ten Sie über Con­nec­tivi­ty in Fahr­zeu­gen. Hier­bei schil­dern Sie – oft be­geis­tert – die Mög­lich­kei­ten, die die von den ver­schie­de­nen Her­stel­lern an­ge­bo­te­nen In­no­va­tio­nen bie­ten. Hier­bei kommt mei­nes Erach­tens die Ver­kehrs­si­cher­heit zu kurz, und der Nut­zen muss erst noch er­bracht wer­den. Nut­zen und Mög­lich­kei­ten sind schließ­lich nicht das­sel­be. Als in­zwi­schen pen­sio­nier­ter Viel­fah­rer (Jah­res­leis­tung 40.000 bis 60.000 km) kann ich mich rück­bli­ckend an kei­ne Si­tua­ti­on er­in­nern, in der mir ei­ne der neu­en Mög­lich­kei­ten ech­ten Nut­zen ge­bracht hät­te. Die ein­fa­che An­bin­dung mei­nes Te­le­fons über Blue­tooth ge­nüg­te voll­ends, um et­wa bei ei­ner Ver­spä­tung den nächs­ten Ter­min­part­ner zu in­for­mie­ren. Da­zu be­nö­tigt man kei­ne Smart­pho­ne­spe­zi­fi­schen Funk­tio­nen. Erst wenn die Her- stel­ler of­fe­ne Lö­sun­gen an­bie­ten – un­ab­hän­gig vom Be­triebs­sys­tem des Smart­pho­nes – und si­cher­ge­stellt ist, dass die Ablen­kung wäh­rend der Fahrt aus­ge­schlos­sen ist, macht Con­nec­tivi­ty Sinn. Hier könn­ten Sie ru­hig kri­ti­scher be­rich­ten und ne­ben den An­ge­bo­ten auch di­rekt die Ri­si­ken dar­stel­len. Hans Mon­tag per E-Mail

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