Vom Hand­ling her kann dem BMW kei­ner das Was­ser rei­chen

AUTO ZEITUNG - - MERCEDES UND PORSCHE · WIRTSCHAFT -

Wie es sich für ei­nen ech­ten BMW ge­hört, ist auch der front­ge­trie­be­ne X1 sD­ri­ve18d zu ei­nem ho­hen Maß der Fahr­dy­na­mik ver­pflich­tet. Dies wird auf un­se­rem Hand­ling­kurs deut­lich, wo der BMW – nach dem Mer­ce­des das leich­tes­te Fahr­zeug im Feld – den mit Ab­stand agils­ten Ein­druck hin­ter­lässt. Den lang­sams­ten Wi­der­sa­cher, den Maz­da, de­klas­siert der Ba­ju­wa­re auf der Rund­stre­cke um sat­te sechs Se­kun­den. Das be­deu­tet je­doch nicht, dass die Fahr­gäs­te auf Fahr­kom­fort ver­zich­ten müs­sen. Im Ge­gen­teil, un­ser Test­wa­gen, der mit den op­tio­na­len ad­ap­ti­ven Dämp­fern aus­ge­rüs­tet ist, glänzt mit aus­ge­wo­ge­nen Fe­de­rungs­ei­gen­schaf­ten, die den meis­ten Wett­strei­tern über­le­gen sind. Le­dig­lich beim An­fe­dern re­agiert der Au­di Q3 noch ei­ne Spur sen­si­bler auf Fahr­bahnu­n­eben­hei­ten. Ge­las­sen­heit ist auch die gro­ße Stär­ke des 150 PS leis­ten­den Tur­bo­die­sels, der sei­ne Kraft gleich­mä­ßig ent­fal­tet und sich da­bei akus­tisch stets zu­rück­hält. Mit ei­nem Ver­brauch von 6,5 Li­tern je 100 Ki­lo­me­ter sor­tiert sich der X1 in punc­to Ef­fi­zi­enz ins hin­te­re Mit­tel­feld ein – wo­mit wir bei den Kos­ten wä­ren: Der BMW ist mar­ken­ty­pisch kein bil­li­ges Ver­gnü­gen: In die­sem Ver­gleichs­test­feld kommt nur der Mer­ce­des ins­ge­samt noch teu­rer als der X1. Am ver­dien­ten Ge­samt­sieg des BMW än­dert dies je­doch nichts mehr.

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