Vor­stel­lung: Re­nault prä­sen­tiert die Neu­auf­la­ge des Scé­nic. Wir sa­ßen schon drin

Im Sep­tem­ber star­tet die vier­te Ge­ne­ra­ti­on des Re­nault Scé­nic in Deutsch­land. Wir konn­ten den neu­en Kom­pakt­van be­reits aus­führ­lich in­spi­zie­ren und ei­ne ers­te Sitz­pro­be vor­neh­men

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Klaus Uck­row

Beim Gen­fer Sa­lon An­fang März ge­hör­te er zu den ab­so­lu­ten Hin­gu­ckern: der neue Re­nault Scé­nic. 20 Jah­re nach dem Start des ers­ten Mo­dells zei­gen die Fran­zo­sen, wel­ches Po­ten­zi­al in der Klas­se der Kom­pakt­vans noch steckt. Zu­dem be­weist der von Lau­rens van den Acker ent­wor­fe­ne Neu­ling, dass ein prak­ti­sches Au­to auch rich­tig gut aus­se­hen kann. Oben­drein hat die vier­te Ge­ne­ra­ti­on des Scé­nic, die ab Mit­te Sep­tem­ber mit Ben­zi­nern und Die­seln bis 160 PS so­wie ei­nem 110 PS star­ken Die­selhy­brid zu ha­ben ist, im Ver­gleich zum Vor­gän­ger in al­len wich­ti­gen Be­rei­chen zu­ge­legt: bei Län­ge und Bo­den­frei­heit um vier, in der Brei­te um zwei, beim Rad­stand um mehr als drei Zen­ti­me­ter. Das La­de­vo­lu­men nach VDA-Norm be­trägt jetzt min­des­tens 572 Li­ter – 26 Li­ter mehr als beim Vor­gän­ger. Die bei­den Seg­men­te der ge­teil­ten Rück­sitz­bank las­sen sich se­ri­en­mä­ßig ein­zeln ver­schie­ben oder per Fin­ger­tipp vom Fah­rer­platz oder Kof­fer­raum aus im Bo­den ver­sen­ken. Den Bei­fah­rer­sitz kann man eben­falls um­klap­pen und als Ar­beits­tisch nut­zen. Auch für die Pas­sa­gie­re ist jetzt noch mehr Raum vor­han­den. Die Le­der­sit­ze un­se­res Scé­nic er­wie­sen sich als aus­rei­chend groß und kom­for­ta­bel. Sie sind mit Schaum­stof­fen in un­ter­schied­li­chen Stär­ken ge­pols­tert und sehr be­quem. Mit ih­ren elek­tri­schen Ein­stell­mög­lich­kei­ten dürf­ten sie al­ler- dings se­ri­en­mä­ßig nur der zu er­war­ten­den Top­ver­si­on Initia­le vor­be­hal­ten sein. Zu den Ex­tras in den Ein­stiegs­ver­sio­nen wer­den aber vor­aus­sicht­lich auch das sinn­vol­le He­ad-up-Dis­play und der 8,7 Zoll gro­ße Touch­screen ge­hö­ren. Er lässt sich vom Fah­rer eben­so wie der Schalt­he­bel be­quem be­die­nen. Das mit Le­der be­zo­ge­ne Ar­ma­tu­ren­brett wirkt edel. Über­haupt: Beim ers­ten Ren­dez­vous hin­ter­lässt der Fran­zo­se ei­nen ta­del­lo­sen Ein­druck mit hoch­wer­ti­gen Ma­te­ria­li­en und sau­be­rer Ver­ar­bei­tung. Fah­rer und Copi­lot füh­len sich gut auf­ge­ho­ben. Die im Ver­gleich zum Vor­gän­ger grö­ße­re In­nen­brei­te macht sich hier sehr po­si­tiv be­merk­bar. Das gilt auch für die zwei­te Rei­he, in der die Bein­frei­heit jetzt grö­ßer ge­wor­den ist. Zu den High­lights zäh­len auch die vie­len Abla­gen im In­nen­raum, die ins­ge­samt 63 Li­ter Fas­sungs­ver­mö­gen bie­ten. Be­son­ders prak­tisch ist das Ea­sy Li­fe-Schub­fach mit 11,5 Li­ter Vo­lu­men un­ter dem Ar­ma­tu­ren­brett, das auf Knopf­druck elek­trisch wie ei­ne Schub­la­de öff­net. Da­zu kom­men vier Abla­gen im Ka­bi­nen­bo­den. Zu den durch­dach­ten De­tails ge­hört auch die ver­schieb­ba­re Mit­tel­kon­so­le, die in der vor­de­ren Po­si­ti­on wie in ei­ner Li­mou­si­ne an den In­stru­men­ten­trä­ger an­schließt. In der hin­te­ren Po­si­ti­on ist sie mit ih­rem 13-Li­ter-Abla­ge­fach auch für Mi­t­rei­sen­de leicht zu­gäng­lich. Sie fin­den dort zu­dem An­schluss­mög­lich­kei­ten für Ta­blets und Smart­pho­nes.

Der neue Re­nault Scé­nic ge­fällt mit kur­zen Über­hän­gen und stim­mi­gen Pro­por­tio­nen

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