Neun neue Kom­bis: Au­di A6, BMW 3er und 5er, Ford Fo­cus, Mer­ce­des E-Klas­se, Opel In­si­gnia, Sko­da Oc­ta­via, VW Golf und Pas­sat

Die Deut­schen lie­ben den Kom­bi. Wir neh­men neun neue Mo­del­le un­ter die Lu­pe – vom Sko­da Oc­ta­via über den BMW 3er bis zum künf­ti­gen Au­di A6

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So in­di­vi­du­ell wie die Men­schen sind, so un­ter­schied­lich sind auch die Au­to-Vor­lie­ben der Län­der, aus de­nen sie stam­men. Nord­ame­ri­ka­ner be­vor­zu­gen nach wie vor schwe­re SUV und zünf­ti­ge Pick-ups, in Chi­na ran­gie­ren nicht we­ni­ger als sie­ben Li­mou­si­nen un­ter den Top Ten der Zu­las­sungs­sta­tis­tik. Die Kom­bi­Na­ti­on Deutsch­land hin­ge­gen schwört auf ih­re Va­ri­ant, Sports Tou­rer, Avant und T-Mo­del­le. Wie stark der Er­folg man­cher Bau­rei­hen vom Kom­bi ab­hän­gig ist, zeigt die Sta­tis­tik auf Sei­te 16. Nicht we­ni­ger als 80 Pro­zent al­ler 2015 hier­zu­lan­de ver­kauf­ten Au­di A6 tra­gen die Zu­satz­be­zeich­nung

Avant. Mit­te 2018 soll das Nach­fol­ge­mo­dell den Ti­tel des sprich­wört­lich „schö­nen Kom­bis“wei­ter­füh­ren. Die For­men­spra­che mit kur­zen Ka­ros­se­rie­über­hän­gen, der ho­hen Schul­ter­par­tie und dem re­prä­sen­ta­ti­ven Küh­ler­grill ori­en­tiert sich stark an der En­de 2014 vor­ge­stell­ten De­si­gnstu­die Au­di pro­lo­gue. Grö­ßen­mä­ßig än­dert sich we­nig. Mit ei­ner Län­ge von 4,94 Me­tern ge­hört der ak­tu­el­le Avant oh­ne­hin zu den Größ­ten im Land. Das La­de­vo­lu­men steigt ge­ring­fü­gig auf rund 1700 Li­ter. Ganz neue We­ge ge­hen die Bay­ern in­des bei der Cock­pit-Gestal­tung. Touch­pads und Sprach­steue­rung sol­len den Fah­rer ent­las­ten. Der neue A6 wird Sys­te­me wie den vor­aus­schau­en­den Ef­fi­zi­en­z­as­sis­ten­ten (PEA) oder den Stau­pi­lo­ten bie­ten und auch die Mög­lich­keit, selbst­stän­dig zu par­ken oder teil­au­to­nom zu fah­ren. Das An­triebs­spek­trum be­ginnt künf­tig beim 150 PS star­ken 1.4 TFSI, ei­nem Vier­zy­lin­der-Tur­bo­ben­zi­ner, reicht über die be­kann­ten 2.0 TDI

(150 / 190 PS) bis zum neu­en rund 385 PS mäch­ti­gen 3,0-Li­ter-V6Tur­bo­die­sel mit elek­tri­schem Ver­dich­ter. Der noch­mals stär­ke­re 4.0 TDI, ein V8-Bi­tur­bo­die­sel mit 435 PS, E-Tur­bo und ei­nem mo­nu­men­ta­len Dreh­mo­ment von 900 Nm, bleibt vor­erst dem SQ7 und dem neu­en A8 vor­be­hal­ten. In­ter­es­sant: Da künf­tig für al­le Au­diMo­del­le Mild-Hy­bri­di­sie­run­gen ge­plant sind, ist auch der neue A6 mit ei­nen 48-Volt-Teil­b­ord­netz aus­ge­rüs­tet. Ein wei­te­res No­vum ist der A6 e-tron quat­tro, bei dem ein 258 PS leis­ten­der V6-Tur­bo­die­sel mit ei­nem 94 kW (128 PS) star­ken E-Mo­tor zu­sam­men­ar­bei­tet (Sys­tem­leis­tung: 373 PS). Der EMo­tor selbst ist da­bei im Ge­häu­se ei­ner Acht­stu­fen-Au­to­ma­tik von ZF un­ter­ge­bracht. Mit deut­li­chem Zeit­vor­sprung vor dem nächs­ten A6 bringt Mer­ce­des im Herbst das neue E-Klas­se T-Mo

dell auf den Markt. Der lu­xu­riö­se Kom­bi wird mit sämt­li­chen Kom- fort- und Si­cher­heits­fea­tures der Li­mou­si­ne er­hält­lich sein. Glei­ches gilt für die Mo­to­ren­pa­let­te, die zu­nächst vom 184 PS star­ken 2,0-Li­ter-Vier­zy­lin­der-Ben­zi­ner bis zum 3,0-Li­ter-V6Bi­tur­bo im AMG E 43 reicht, der mit 401 PS und ei­nem ma­xi­ma­len Dreh­mo­ment von 520 New­ton­me­tern zur Sa­che geht, be­vor der noch­mals min­des­tens 150 PS stär­ke­re 4,0-Li­ter-V8 im AMG E 63 zu­schlägt. Mit ei­nem Stau­vo­lu­men von rund zwei Ku­bik­me­tern bleibt das T-Mo­dell auch wei­ter­hin der Meis­ter sei­ner Klas­se.

Mit­tel- und Ober­klas­se: zwei neue BMW-Kom­bis

Auch in der Mit­tel­klas­se tut sich et­was. In der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2018 ist der neue BMW 3er (G20) start­klar, der we­nig spä­ter auch als

Tou­ring er­hält­lich sein wird (heu­ti­ger Ba­sis­preis 31.900 Eu­ro) und Fans der Tra­di­ti­ons­bau­rei­he er­freu­en dürf­te. Denn die un­ver­wech­sel­ba­ren Pro­por­tio­nen der Ka­ros­se­rie mit der lan­gen, re­la­tiv flach ver­lau­fen­den Mo­tor­hau­be und der nach hin­ten ver­setz­te Ka­bi­ne (Li­mou­si­ne) sol­len näm­lich blei­ben. Das Sty­ling frei­lich nicht. Kla­re Li­ni­en und neu mo­del­lier­te Flä­chen kenn­zeich­nen ei­ne Ka­ros- se­rie, die zwar nicht in der vom 7er be­kann­ten Misch­bau­wei­se „Car­bon Co­re“– al­so dem Mix aus Stahl, Alu­mi­ni­um und Kar­bon (CFK) – ge­fer­tigt wird, aber den­noch knapp 100 Ki­lo leich­ter wer­den soll. In­ter­es­sant sind die Ge­mein­sam­kei­ten des neu­en 3er und des auf En­de die­ses Jah­res ter­mi­nier­ten 5er. Bei­de BMW ba­sie­ren auf ei­nem neu­en Bau­kas­ten für Fahr­zeu­ge mit Hin­ter­rad­an­trieb, kurz „35 up“ge­nannt. Die Ge­mein­sam­kei­ten rei­chen von Ge­trie­ben wie der Acht­stu­fen-Au­to­ma­tik von ZF bis zu As­sis­tenz­sys­te­men, mit de­ren Hil­fe der BMW au­to­ma­tisch die rich­ti­ge Spur hal­ten oder dem vor­aus­fah­ren­den Ver­kehr fol­gen kann. Stichwort Be­die­nung: Je nach Aus­stat­tung sol­len ne­ben frei pro­gram­mier­ba­ren An­zei­gen min­des­tens ein Touch­pad und auch die Ges­ten­steue­rung für ei­ne ein­wand­freie Be­dien­bar­keit sor­gen. Die breit auf­ge­stell­te An­triebs­pa­let­te reicht beim 3er Tou­ring vom 136 PS star­ken Drei­zy­lin­der-Tur­bo­ben­zi­ner mit 1,5 Li­ter Hu­b­raum (316i) bis zum bei­na­he 500 PS kräf­ti­gen M3, des­sen Ver­bren­nungs­luft mit­tels

Was­ser­ein­sprit­zung ge­kühlt wird. Zweck ist hier die Ver­brauchs­re­du­zie­rung spe­zi­ell im Voll­last­be­reich. Auch künf­tig wer­den 3,0-Li­ter-Rei­hen­sechs­zy­lin­der das Mar­ken­image hoch hal­ten. Im ge­plan­ten Plug-in-Hy­brid 330e ar­bei­ten ein 88 PS star­ker Elek­tro­mo­tor und ein 184 PS leis­ten­der 2,0-Li­ter-Vier­zy­lin­der-Ben­zi­ner zu­sam­men (Sys­tem­dreh­mo­ment: 420 New­ton­me­ter). Das Eco-Duo dürf­te im Schnitt zu­min­dest nach EU-Norm mit 2,0 Li­ter Su­per auf 100 km aus­kom­men. Die rein elek­tri­sche Reich­wei­te liegt bei rund 40 km – in der Li­mou­si­ne wohl­ge­merkt. Da die Lie­be zum Kom­bi ein deut­sches Phä­no­men ist, Plu­gin-Hy­bri­de hier­zu­lan­de aber ein Ni­schen­da­sein füh­ren, ist der Ein­satz im 3er Tou­ring un­wahr­schein­lich. Der grö­ße­re 5er Tou­ring wird be­reits im Sep­tem­ber 2017 markt­reif sein. Als Spit­zen­mo­to­ri­sie­rung ist ein mehr als 600 PS star­ker 4,4Li­ter-V8-Bi­tur­bo­ben­zi­ner ge­plant. Kräf­tigs­ter Die­sel wird ein 408 PS leis­ten­der Sechs­zy­lin­der mit gleich vier Tur­bo­la­dern. Das Ma­xi­ma­le Dreh­mo­ment be­trägt rund 800 New­ton­me­ter. Ana­log zum jüngst er­neu­er­ten 7er und ähn­lich wie bei der E-Klas­se wird se­ri­en­mä­ßig ein halb­di­gi­ta­les Cock­pit ver­baut. Ei­ne at­trak­ti­ve Bild­schirm-Lö­sung gibt es ge­gen Auf­preis. Wer an Kom­bis denkt, der kommt na­tür­lich auch an Opel nicht vor­bei. Seit je­her ste­hen die hes­si­schen Frach­ter für ho­hen Nutz­wert und mo­de­ra­te Prei­se. Der heu­ti­ge In­si­gnia Sports Tou­rer darf frag­los als De­si­gner­kom­bi gel­ten. Nach­teil: Sein schi­ckes Hin­ter­teil bie­tet nur 1530 Li­ter Stau­raum. Der neue Sports Tou­rer – Mo­dell­wech­sel Herbst 2017 – wird mit gut 4,90 Me­tern so lang wie der al­te, bie­tet aber we­gen ei­ner deut­lich ef­fek­ti­ve­ren Raum­aus­nut­zung grö­ße­re Knie­frei­heit, mehr El­len­bo­gen­brei­te, ei­ne län­ge­re La­de­flä­che und et­was mehr Stau­raum. Der ge­naue Wert ist noch ge­heim, dürf­te aber

an 1600 Li­ter her­an­rei­chen – kaum we­ni­ger üb­ri­gens als beim neu­en, ab 18.260 Eu­ro er­hält­li­chen As­tra Sports Tou­rer (1630 Li­ter). Je nach Mo­to­ri­sie­rung wird der neue In­si­gnia um bis zu 125 Ki­lo leich­ter. Ge­plant sind Ma­trix­licht, der er­wei­ter­te Tele­ma­tik­dienst OnStar, neue As­sis­tenz­sys­te­me und ei­ne mo­der­ni­sier­te An­triebs­pa­let­te.

Nur noch Vier­zy­lin­der im neu­en Opel In­si­gnia

Die­se steht im Zei­chen des Down­si­zing: So wird der 160 PS star­ke 1,6-Li­ter-Vier­zy­lin­der-Tur­bo­die­sel ins An­ge­bot kom­men, da­zu der über­ar­bei­te­te 1,4-Li­ter-Tur­bo­ben­zi­ner. Die Ta­ge des 2,8-Li­ter-V6Tur­bo (325 PS) sind in­des ge­zählt. In­ter­es­sant: Al­le Opel-Die­sel wer­den ab 2018 se­ri­en­mä­ßig mit SCRKa­ta­ly­sa­to­ren vom Band lau­fen, de­ren Harn­stof­f­e­in­sprit­zung den Aus­stoß von Stick­oxi­den (NOx) re­du­ziert. Drei­zy­lin­der sind für den statt­li­chen In­si­gnia nicht ge­plant.

Bis zum De­büt des nächs­ten VW

Pas­sat Va­ri­ant geht noch Zeit ins Land. Nicht vor 2021 wird der „gro­ße“VW grund­le­gend er­neu­ert, der auch künf­tig auf dem be­währ­ten Tech­nik­bau­kas­ten für Fahr­zeu­ge mit Qu­er­mo­to­ren (MQB) ba­siert. Ein frü­her Ent­wurf zeigt, in wel­che Rich­tung sich die VW-For­men­spra­che ent­wi­ckeln könn­te, wenn man die heu­ti­ge De­si­gnDNA zu­grun­de legt. Die künf­ti­ge In­nen­raum­ge­stal­tung bei VW steht im Zei­chen der Ver­ein­fa­chung. Be­rüh­rungs­emp­find­li­che Dis­plays, Na­vi­ga­ti­ons- und In­fo­tain­ment­sys­te­me, die ih­re Kom­man­dos per Sprach- und Ges­ten­steue­rung er­hal­ten, und ein wei­te­rer Schritt in Rich­tung des teil­au­to­no­men Fah­rens – ka­me­raund ra­dar­ba­siert – sind Teil die­ser Zu­kunft. Zu­min­dest ein Plug-in­Hy­brid ist zu er­war­ten. Ob es ei­ne rei­ne Elek­tro­ver­si­on des nächs­ten Pas­sat ge­ben wird, ist nach­fra­ge­ab­hän­gig. Das Pa­cka­ge der MQBMo­del­le (z.B. Golf, Ti­gu­an, Pas­sat) ist zwar grund­sätz­li­che für E-An­trie­be ge­eig­net, doch soll ein au- gen­blick­lich in der Ent­wick­lung be­find­li­cher Mo­du­la­rer Elek­tri­fi­zie­rungs­bau­kas­ten (MEB) bes­se­re Mög­lich­kei­ten zur Un­ter­brin­gung der Bat­te­ri­en bie­ten, die ge­nü­gend Spei­cher­ka­pa­zi­tät für Reich­wei­ten von bis zu 500 Ki­lo­me­tern ha­ben. VW plant spe­zi­el­le, völ­lig ei­gen­stän­dig ka­ros­sier­te MEB-Mo­del­le. In­ter­es­sant: Freun­de der ge­pfleg­ten VW- Stu­fen­heck­li­mou­si­ne wer­den künf­tig den Pas­sat oder den sport­li­chen CC (De­büt 2017) neh­men müs­sen. Ob­gleich der Jet­ta das welt­weit meist­ver­kauf­te VW-Mo­dell ist, soll es auf sei­nem Hei­mat­markt kei­nen Nach­fol­ger für die ak­tu­el­le, seit 2011 an­ge­bo­te­ne Ge­ne­ra­ti­on mehr ge­ben. Bin­nen Jah­res­frist mo­der­ni­sie­ren die Wolfs­bur­ger den ak­tu­el­len Golf

Va­ri­ant. Zu­nächst die Kom­pakt­li­mou­si­ne (Fe­bru­ar), kurz da­nach den Kom­bi. Es ist ein be­hut­sa­mes Face­lift, das den 2017er-Jahr­gang prägt. So fun­keln an der Front künf­tig neue LED-Schein­wer­fer samt zwei­er si­chel­för­mi­ger Tag­fahr­lich­ter auf je­der Sei­te. Der vor­de­re Stoß­fän­ger wird mo­di­fi­ziert. Ähn­lich wie beim Golf GTE wer­den die seit­li­chen Luft­ein­läs­se von farb­lich ab­ge­setz­ten Kunst­stoff­blen­den ein­ge­rahmt. Ziel der Übung ist es, die Brei­ten­wir­kung der Front­par­tie zu be­to­nen und den Blick des Be­trach­ters stär­ker auf die Stra­ße zu zie­hen. Auch der hin­te­re Stoß­fän­ger wird ge­än­dert. So ver­ste­cken sich die Aus­puf­fen­d­roh­re künf­tig hin­ter ei­ner Blen­de. Aus­ge­nom­men sind die GTI- und R-Mo­del­le.

VW Golf mit Di­gi­tal­cock­pit

Für den In­nen­raum bringt die Mo­del­l­auf­wer­tung neue Farb­kom­bi­na­tio­nen und Pols­ter­stof­fe her­vor so­wie das un­ter an­de­rem aus dem neu­en Ti­gu­an be­kann­te Ac­tive Info Dis­play, bei dem sich zum Bei­spiel die Stra­ßen­kar­te zwi­schen Dreh­zahl­mes­ser und Ta­cho ein­blen­den lässt. Der Auf­preis dürf­te sich auf Ti­gu­an-Ni­veau be­we­gen (510 Eu­ro). Auch ein neu­es In­fo­tain­ment- Sys­tem ist ge­plant, des­sen in die Mit­tel­kon­so­le in­te­grier­ter 9,2-Zoll-Bild­schirm per Wisch­ges­te ge­steu­ert wer­den kann. Am La­de­vo­lu­men des Va­ri­ant von we­nigs­tens 424 und ma­xi­mal 1620 Li­tern än­dert sich nichts. Die Mo­to­ren­pa­let­te wird größ­ten­teils über­nom­men. Än­de­run­gen be­tref­fen den neu­en 1.5 TSI, ei­nen Vier­zy­lin­der-Tur­bo­ben­zi­ner mit 150 PS, dem spä­ter ein Blu­eMo­ti­on-Ab­le­ger mit rund 130 PS zur Sei­te ge­stellt wer­den soll. Die­ses Trieb­werk er­setzt den bis­lang an­ge­bo­te­nen 1.4 TSI. En­de nächs­ten Jah­res star­tet der neue Ford Fo­cus – auch als Tur­nier. Auf­ge­wer­te­te Mul­ti­me­di­a­sys­te­me und ei­ne ge­stei­ger­te Qua­li­tätsan­mu­tung wer­den in Aus­sicht ge­stellt. Zu­dem soll die Zahl der All­rad­va­ri­an­ten deut­lich er­höht wer­den. Bis­lang ist der Vier­rad­an­trieb dem Top­mo­dell Fo­cus RS (350

PS) vor­be­hal­ten. Zu er­war­ten sind ver­brauchs­op­ti­mier­te EcoBoos­tBen­zi­ner mit 1,0 / 1,5 / 2,0 und 2,3 Li­ter Hu­b­raum, die ein Leis­tungs­spek­trum von knapp 100 bis 350 PS ab­de­cken sol­len. Hin­zu kom­men Vier­zy­lin­der-Tur­bo­die­sel mit ma­xi­mal 200 PS und ein er­wei­ter­tes In­fo­tain­ment-An­ge­bot. Schon zu Be­ginn 2017 soll der Sko

da Oc­ta­via Com­bi auf Vor­der­mann ge­bracht wer­den, der in Deutsch­land sa­gen­haf­te 94,5 Pro­zent der Oc­ta­via-Ver­käu­fe aus­macht. Auch sein La­de­vo­lu­men (480 bis 1740 Li­ter) bleibt un­an­ge­tas­tet, denn die Tsche­chen wol­len ei­ne Mo­dell­pfle­ge, kei­nen -wech­sel. Zu­dem ist der 4,66 Me­ter lan­ge Fünf­tü­rer oh­ne­hin der La­de­meis­ter im Seg­ment und hält in die­ser Dis­zi­plin auch tau­fri­sche Kon­kur­ren­ten wie den at­trak­tiv ge­stal­te­ten Opel As­tra

Sports Tou­rer in Schach. Die mit dem neu­en Sko­da Su­perb ein­ge­lei­te­te De­si­gn­of­fen­si­ve der Tsche­chen geht wei­ter. So ist der neue Oc­ta­via so­fort am auf­fäl­li­gen >

Vier-Au­gen-Ge­sicht er­kenn­bar – ein De­si­gn­merk­mal, das wir von der frü­he­ren Mer­ce­des E-Klas­se ken­nen. LED-Leuch­ten­bän­der am un­te­ren Rand der klar ver­glas­ten Schein­wer­fer­ab­de­ckun­gen die­nen als Tag­fahr­licht. Der Grill mit sei­nen ver­ti­ka­len Stä­ben ist et­was stär­ker ge­pfeilt. Auch die Grafik der Rück­leuch­ten wird künf­tig durch lich­te­mit­tie­ren­de Di­oden (LED) her­vor­ge­ho­ben. Neue Far­ben kom­men ins Pro­gramm, da­zu ein über­ar­bei­te­tes In­fo­tain­ment­sys­tem. Erst­mals kann der Oc­ta­via mit dem ad­ap­ti­ven Fahr­werk DCC (Dy­na­mic Chas­sis Con­trol) be­stellt wer­den, mit dem sich die Dämp­fer­ken­nung nor­mal, kom­for­ta­bel oder sport­lich aus­rich­ten lässt. Die elek­tro-me­cha­ni­sche Ser­vo-Un­ter­stüt­zung lässt sich eben­falls dem Fah­rer­wunsch an­pas­sen. Die Neue­run­gen be­tref­fen auch die zünf­ti­ge Scout- so­wie die sport­li­che RS-Ver­si­on. In­ter­es­sant: Be­reits im Som­mer die­ses Jah­res er­setzt ein auf­ge­la­de­ner 1,0-Li­ter-Drei­zy­lin­der-Tur­bo­ben­zi­ner mit 90 und rund 120 PS den vier­zy­lin­dri­gen, wahl­wei­se 86 und 110 PS star­ken 1.2 TSI.

Neue Sei­ten­li­nie, lan­ger Rad­stand, brei­te Nie­re: Trotz ver­trau­ter Pro­por­tio­nen wirkt der 3er er­fri­schend neu

Der Va­ri­ant soll ein Raum-Wa­gen blei­ben. Stau­raum-Pro­gno­se: gut 1800 Li­ter Ma­xi­mal­vo­lu­men

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