Mul­ti­me­dia con­nec­tivi­ty

AUTO ZEITUNG - - VERGLEICHSTEST · MITTELKLASSELIMOUSINEN -

Viel Ge­fühl am Vo­lant bie­tet auch der Maz­da, er ver­liert trotz kom­plett de­ak­ti­vier­ba­rer Fahr­hil­fen al­ler­dings Zeit auf der Hand­lings­tre­cke, weil die Rei­fen zu we­nig Sei­ten­füh­rung auf­bau­en und die Ver­zö­ge­rung we­ni­ger stark aus­fällt. Das be­wei­sen auch die ob­jek­ti­ven Brems­mes­sun­gen, mit de­nen der 6er das Schluss­licht in die­sem Ver­gleich bil­det – knapp hin­ter dem Kia Op­ti­ma, der dank sport­li­cher Be­rei­fung er­staun­lich flott ums Eck geht. Auch der Peu­geot 508 fährt dem Maz­da auf dem Rund­kurs leicht da­von, auf spon­ta­ne Rich­tungs­wech­sel in der Py­lo­nen­gas­se re­agiert der in die Jah­re ge­kom­me­ne und ins­ge­samt we­nig ver­win­dungs­stei­fe Fran­zo­sen je­doch trä­ge. Und die tei­gi­ge Len­kung trübt die fahr­dy­na­mi­sche Ei­gen­schafts­wer­tung des schi­cken 508 aber­mals.

Kos­ten / Um­welt

Am güns­tigs­ten ist der oh­ne wei­te­re test­re­le­van­te Ex­tras be­stück­te Maz­da 6 für 28.990 Eu­ro. Der nied­rigs­te Grund­preis wird al­ler­dings für den Su­perb auf­ge­ru­fen, doch die Fließ­heck-Li­mou­si­ne fährt hier mit Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be (2000 Eu­ro), Ad­ap­tiv-Fahr­werk (910 Eu­ro), 18-Zöl­lern (720 Eu­ro) so­wie ein­stell­ba­rer Lordo­sen­stüt­ze (70 Eu­ro) vor. Weil es die Ex­tras zum Teil erst ab der Aus­stat­tung Am­bi­ti­on gibt, rech­nen wir noch ein­mal 2500 Eu­ro hin­zu. Auch der Kia ist mit vie­len Ex­tras be­stückt (ad­ap­ti­ve Dämp­fer, DCT – bei­des nur mit TopAus­stat­tung Spi­rit), so­dass er un­term Strich das teu­ers­te Fahr­zeug in die­sem Test ist. Den Ta­lis­man be­kommt man mit dem 160-PS-Die­sel nur in Kom­bi­na­ti­on mit Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be für hap­pi­ge 35.200 Eu­ro. Al­ler­dings sind dann be­reits vie­le Fea­tu­res an Bord, die beim Wett­be­werb ex­tra kos­ten. Ex­klu­siv ist le­dig­lich das 1700 Eu­ro teu­re, im Test­wa­gen ent­hal­te­ne Pa­ket, be­ste­hend aus 19-Zoll-Rä­dern, All­rad­len­kung so­wie ad­ap­ti­ven Dämp­fern. Mul­ti­me­di­al fährt der Re­nault ganz vorn. Nur ein CDSpie­ler scheint in Frank­reich kaum noch ge­fragt zu sein, so­dass die­ser mit hap­pi­gen 220 Eu­ro in der Preis­lis­te steht. Bei der all­ge­mei­nen Aus­stat­tung feh­len dem Su­perb fünf Punk­te auf die Wett­be­wer­ber, weil es bei ihm Leicht­me­tall­fel­gen nur ge­gen Auf­preis gibt. Da­für spart man mit dem Tsche­chen bei Ver­si­che­rung so­wie War­tung, und der Wert­ver­lust fällt am ge­rings­ten aus. Gro­ße Un­ter­schie­de gibt es bei den Ga­ran­tie­zei­ten. Hier de­mons­triert Kia mit sie­ben Jah­ren auf die Tech­nik und fünf Jah­ren auf den Lack Selbst­be­wusst­sein. Fünf Jah­re ga­ran­tie­ren je­weils die Fran­zo­sen für ih­re Tech­nik, Maz­da drei, Sko­da bloß zwei Jah­re. Da­für geht Sko­da mit un­be­grenz­ter Mo­bi­li­täts­ga­ran­tie auf Kun­den­fang – so wie Maz­da, Peu­geot und Re­nault. Kia bie­tet an die­ser Stel­le ge­ra­de mal sie­ben Jah­re.

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