Das SUV-Cou­pé C-HR lei­tet En­de 2016 ei­ne neue Ära bei To­yo­ta ein – ers­te Mit­fahrt

AUTO ZEITUNG - - TOYOTA C-HR · FAHRBERICHT - Klaus Uck­row

Hi­ro Ko­ba, stell­ver­tre­ten­der Chef­ent­wick­ler bei To­yo­ta, hat zwei Lei­den­schaf­ten: Au­tos und Mo­tor­sport. Des­halb wird er Mit­te Mai beim 24-St­un­den-Ren­nen auf dem Nür­burg­ring star­ten– in ei­nem To­yo­ta C-HR. Vor­her lädt er zur Mit­fahrt in ei­ner Vor­se­ri­en­ver­si­on des kom­men­den Cross­over ein. Das noch star­ke ge­tarn­te, 4,35 Me­ter lan­ge SUV tritt mit ei­ner Se­ri­en­mo­to­ri­sie­rung an: dem aus dem Au­ris be­kann­ten 1,2-Li­ter-Vier­zy­lin­der-Tur­bo. Wie im Kom­pakt­mo­dell leis­tet der neu ent­wi­ckel­te Ben­zi­ner 116 PS und hat ein Dreh­mo­ment von 185 Nm. Als wei­te­re Va­ri­an­te im C-HR soll üb­ri­gens der eben­falls im Au­ris ver­bau­te Hy­brid­an­trieb (1,8-Li­ter-Ben­zi­ner plus E-Mo­tor) an­ge­bo­ten wer­den – Markt­start ist aber erst En­de 2016. Sein Fai­b­le für schnel­les Fah­ren zeigt Ko­ba-san auch am Steu­er des C-HR auf kur­vi­gen Ei­fel­stra­ßen. Bei schar­fen Bie­gun­gen neigt sich die Ka­ros­se­rie des To­yo­ta kaum, und selbst ei­ne sehr mu­ti­ge Gan­gart quit­tiert das mit ei­ner prä­zi­sen Dop­pel­quer­len­ker-Hin­ter­ach­se aus­ge­rüs­te­te SUV mit sanf­tem Un­ter­steu­ern. Das bei To­yo­ta VSC ge­nann­te ESP ar­bei­tet im Hin­ter­grund mit fei­nen Re­gel­in­ter­val­len. Klei­ne und grö­ße­re As­phalt­schä­den bü­gelt das sport­lich straf­fe, aber nicht un­kom­for­ta­ble Fahr­werk sau­ber aus. Ob­wohl man sich in ei­nem Cross­over be­fin­det, sitzt man recht nied­rig, denn der C-HR teilt sich die neu ent­wi­ckel­te fle­xi­ble TNGA-Platt­form mit dem neu­en Pri­us. Mo­tor, Hau­be und Sit­ze kön­nen hier deut­lich tie­fer als bei To­yo­ta bis­her üb­lich po­si­tio­niert wer­den. So ent­steht auch im SUV-Cou­pé fast Sport­wa­gen­fee­ling. Ge­trübt wird die­ses je­doch durch die op­tio­na­le stu­fen­lo­se Au­to­ma­tik (CVT-Ge­trie­be), der Mo­tor heult bei je­dem Gas­ge­ben leicht auf. Trotz­dem be­schleu­nigt das Trieb­werk bis Tem­po 130 sehr ener­gisch, be­vor ihm dann doch die Kraft aus­geht.

FA­ZIT: Bei der ers­ten Aus­fahrt hin­ter­lässt der sport­li­che C-HR ei­nen gu­ten Ein­druck. Be­son­ders das Fahr­werk und die tie­fe Sitz­po­si­ti­on ge­fal­len.

Der To­yo­ta zielt auf den Nis­san Ju­ke, ist aber grö­ßer

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