Sie­ge von Witt­mann und Glock

BMW-Über­macht in der Stei­er­mark, wäh­rend Mer­ce­des nur ei­nen sechs­ten Platz ret­tet

AUTO ZEITUNG - - SPORT · TRACKTEST MERCEDES-AMG C 63 DTM -

Die Läu­fe drei und vier auf dem Ös­ter­reich­ring stan­den ganz im Zei­chen von BMW: Beim Lauf am Sams­tag sieg­te Mar­co Witt­mann von der Po­le Po­si­ti­on vor sei­nem Mar­ken­kol­le­gen Tom Blom­qvist. Vier wei­te­re BMWPi­lo­ten steu­er­ten in ei­nem sta­ti­schen und span­nungs­ar­men Ren­nen in die Top 10. Kaum an­ders das Bild am Sonn­tag: Wie­der be­en­de­ten sechs BMW das Ren­nen in den Punk­ten, mit Ti­mo Glock als Sie­ger vor den bei­den Au­di-Pi­lo­ten Mat­ti­as Ek­ström und Ja­mie Gre­en. Für das BMW-Team RMG von Ste­fan Rein­hold war dies der ers­te Dop­pel­er­folg in der noch jun­gen Te­am­his­to­rie. Vor al­lem Ek­ström be­leb­te das Ge­sche­hen in der Stei­er­mark: Am Sams­tag dreh­te sich der zwei­ma­li­ge DTMCham­pi­on be­reits in der ers­ten Kur­ve nach Feind­kon- takt durch Ma­xi­me Martin und An­to­nio Fe­lix da Cos­ta. Den Por­tu­gie­sen so­wie Mer­ce­des-Pi­lot Maximilian Götz, der sich bei Ek­ströms Auf­hol­jagd ge­bo­ten zur Wehr setz­te, be­schimpf­te Ek­ström da­nach als Clowns, Papp­na­sen und Na­sen­boh­rer: Bei­de hät­ten nicht das fah­re­ri­sche Le­vel, das man in der DTM er­war­ten kön­ne. Götz und Fe­lix da Cos­ta kon­ter­ten cool. „Eki war nicht schnel­ler als ich. Trotz DRS kam er nicht vor­bei“, sag­te Götz. Fe­lix da Cos­ta am Sonn­tag: „Ich star­te von Platz zwei. So ta­lent­frei kann ich al­so nicht sein.“Mer­ce­des ging völ­lig un­ter: Nur Paul di Res­ta hol­te sams­tags sechs Punk­te. Auf der neu asphal­tier­ten Pis­te ver­zwei­fel­ten die Mer­ce­des-Pi­lo­ten auf­grund des man­geln­den Grips, weil die Han­kook-Rei­fen kei­ne Tem­pe­ra­tur auf­bau­en konn­ten.

Ju­bel­fo­to: RMG-Boss Rein­hold zwi­schen den Sie­gern Glock (l.) und Witt­mann (r.)

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