Up­si­zing bei VW

Face­lift: VW Ama­rok mit neu­em V6-Die­sel

AUTO ZEITUNG - - FAHRBERICHT - Do­mi­nik Mo­thes

Den bul­li­gen Auf­tritt be­herrscht der VW Ama­rok seit 2010. Mit dem Face­lift passt nun auch der Mo­tor­sound: Ein po­tent klin­gen­der V6-Die­sel von Au­di er­setzt den 2.0 TDI, der zu­künf­tig nur noch au­ßer­halb Eu­ro­pas er­hält­lich ist. Um das Ober­klas­se-Ag­gre­gat auf den Nutz­fahr­zeug­ein­satz vor­zu­be­rei­ten, ar­bei­te­ten die Ent­wick­ler an der Ro­bust­heit des Sechs­zy­lin­ders. Für ei­ne hö­he­re Halt­bar­keit wur­de der V6 in der Leis­tung auf ma­xi­mal 224 PS ge­senkt und mit ei­nem hö­he­ren Öl­vo­lu­men ver­se­hen. Der Drei­li­ter-Selbst­zün­der wird in drei Leis­tungs­stu­fen an­ge­bo­ten: 163 und 204 PS so­wie als Top-Mo­to­ri­sie­rung mit 224 PS. Das ma­xi­ma­le Dreh­mo­ment von 450 bis 550 Nm liegt be­reits bei 1500 /min an – das ist be­son­ders im Zug­be­trieb oder bei Ge­län­de­fahr­ten von Vor­teil. Apro­pos Zug­be­trieb: Mit 3,5 Ton­nen ma­xi­ma­ler An­hän­ge­last zieht der Ama­rok mehr denn je und schul­tert zu­dem ei­ne Ton­ne Zu­la­dung auf der 2,52 m2 gro­ßen La­de­flä­che. Trotz­dem fährt sich der Wolfs­bur­ger – von der bei Qu­er­fu­gen pol­tern­den hin­te­ren Star­rach­se mit Blatt­fe­dern ein­mal ab­ge­se­hen – nicht wie ein Klein­last­wa­gen. Das Pa­ket aus elek­tro­me­cha­ni­scher Ser­vo­len­kung und Acht­stu­fen-Au­to­ma­tik macht den aus­ge­wach­se­nen Li­fe­style-Las­ter durch­aus agil. Der ge­lif­te­te Ama­rok star­tet im Sep­tem­ber die­ses Jah­res als 224 PS star­ke Top-Ver­si­on Aven­tura mit per­ma­nen­tem All­rad­an­trieb und Au­to­ma­tik-Ge­trie­be zu Prei­sen ab 55.365 Eu­ro. An­fang 2017 fol­gen die 163 und 204 PS star­ken V6-Die­sel zu Ein­stiegs­prei­sen von knapp 30.000 Eu­ro.

FA­ZIT: Up- statt Down­si­zing: Der VW Ama­rok ge­winnt mit mehr Hu­b­raum auch an Nutz­wert und Li­fe­style. Der Ein­stiegs­preis steigt da­bei nur um knapp 1200 Eu­ro.

Pkw-Cock­pit mit viel Hart­plas­tik, aber so­li­der Ver­ar­bei­tung

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