Hy­un­dai i30

Voll auf Eu­ro­pa zu­ge­schnit­ten ist der neue Kom­pakt-Hy­un­dai: Der i30 steht für ent­spann­tes De­sign, mo­der­ne As­sis­tenz­sys­te­ne und fünf Jah­re Ga­ran­tie

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Ste­fan Mie­te

Der neue i30 steht für ei­nen Neu­an­fang, auf den wir stolz sind.“Der das sagt, ist nicht ir­gend­wer. Und das, wor­über er spricht, nicht ir­gend­was. Pe­ter Schrey­er, De­si­gn­chef der Mar­ken Hy­un­dai, Kia und Ge­ne­sis, ist ei­ner der höchst­de­ko­rier­ten Au­to­mo­bil­de­si­gner über­haupt (sie­he In­ter­view). Sein neu­es­tes Werk, der Hy­un­dai i30, ist ei­ne kla­re Kampf­an­sa­ge an Eu­ro­pas Markt­füh­rer VW Golf. Mit neu­em De­sign, neu­er Tech­nik und der bei Hy­un­dai üb­li­chen Fünf-Jah­res-Ga­ran­tie soll der neue i30 ab Früh­jahr 2017 auch dem Sko­da Oc­ta­via in die Pa­ra­de fah­ren und wird so­gar im tsche­chi­schen No­so­vice ge­baut. Auf­fäl­ligs­tes De­tail am er­freu­lich ru­hig ge­zeich­ne­ten Kom­pakt­kläss­ler ist der sich nach un­ten ver­jün­gen­de so­ge­nann­te „Kas­ka­den­grill“, der dem Flie­ßen ge­schmol­ze­nen Stahls nach­emp­fun­den ist und künf­tig al­le neu­en Mo­del­le der Mar­ke zie­ren wird. Mit ei­nem Ge­päck­raum von 395 bis ma­xi­mal 1301 Li­tern liegt der i30 in et­wa auf dem Ni­veau des Klas­sen­pri­mus VW Golf (350 bis 1305 Li­ter) Ins­ge­samt zwölf Lack­far­ben ste­hen zur Wahl, dar­un­ter drei Perl­glanz­ef­fekt-Far­ben. Stich­wort Far­be: Auf Wunsch gibt es auch zwei­far­bi­ge Leicht­me­tall­rä­der im Zehn-Spei­chenDe­sign (16 und 17 Zoll).

Sechs Mo­tor­va­ri­an­ten zur Wahl

Ge­gen ei­nen noch nicht ge­nann­ten Auf­preis bie­ten die Asia­ten ei­nen über dem Ar­ma­tu­ren­brett thro­ne­n­en­den, be­rüh­rungs­sen­si­ti­ven 8-Zoll-Mo­ni­tor an, über den sich al­le Na­vi-, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Me­dia­funk­tio­nen steu­ern las­sen. Die An­triebs­pa­let­te des i30 um­fasst zu­nächst drei Ben­zi­ner und zwei Die­sel. Ganz neu im Hy­un­dai-Pro­gramm ist der 1,4-Li­ter-Vier­zy­lin­der-Tur­bo 1.4 T-GDI. Der Ben­zin­di­rekt­ein­sprit­zer leis­tet 140 PS und mo­bi­li­siert ein ma­xi­ma­les Dreh­mo­ment von 242 New­ton­me­tern. Er kann wahl­wei­se mit ei­nem ma­nu- el­len Sechs­gang-Ge­trie­be oder ei­nem Sie­ben­gang-Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be kom­bi­niert wer­den. Hin­zu kommt der 120 PS star­ke 1,0-Li­ter-Drei­zy­lin­der-Tur­bo. Als Ba­sis­trieb­werk steht wei­ter­hin der be­kann­te 100 PS kräf­ti­ge 1,4-Li­ter-Saug­mo­tor be­reit. Die­sel-Freun­de wäh­len den be­währ­ten 1.6 CRDi, des­sen Ver­sio­nen mit 110 und 136 PS zu­sätz­lich ei­ne 95 PS star­ke Ein­stiegs­va­ri­an­te zur Sei­te ge­stellt wird. Ei­ne be­son­ders sport­li­che „N“-Ver­si­on, die auf den Golf GTI zielt, folgt spä­ter. Das An­ge­bot an pas­si­ven, teils ra­dar­ba­sier­ten Si­cher­heits­sys­te­men um­fasst un­ter an­de­rem ei­nen Not­brems­as­sis­ten­ten, ei­ne ad­ap­ti­ve Ge­schwin­dig­keits­re­gel­an­la­ge mit Ab­standsund Stopp-Funk­ti­on so­wie ei­nen neu­en Auf­merk­sam­keits­as­sis­ten­ten. Prei­se ver­ra­ten die Ko­rea­ner noch nicht, sie sol­len sich aber an de­nen des Vor­gän­gers ori­en­tie­ren. Das ak­tu­el­le Ba­sis­mo­dell mit dem 100-PS-Ben­zi­ner gibt es der­zeit ab 16.130 Eu­ro.

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