Mar­tin Tomc­zyk: Ein DTM-Ur­ge­stein tritt ab

AUTO ZEITUNG - - DTM · SPORT -

Am 16. Ok­to­ber er­lischt in Ho­cken­heim für Mar­tin Tomc­zyk zum letz­ten Mal die DTM- Start­am­pel. Nach 177 Ren­nen ver­ab­schie­det sich der sie­ben­ma­li­ge Sie­ger. „Den Speed mit­hal­ten kann ich nach wie vor“, sag­te Tomc­zyk, „aber das Ge­samt­pa­ket muss stim­men.“Das tat es in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit nicht mehr, vor al­lem nicht im Qua­li­fy­ing. Der DTMCham­pi­on von 2011 muss­te meis­tens aus den hin­te­ren Rei­hen star­ten. Da hat es nicht 100-pro­zen­tig ge­reicht. „Ge­nau das muss es aber in der DTM. Letzt­lich fiel es mir im­mer schwe­rer, mich für die DTM zu mo­ti­vie­ren, vor al­lem über ei­nen län­ge­ren Zei­t­raum hin­weg.“Der 34-jäh­ri­ge Bay­er wird frei­lich dem Sport er­hal­ten blei­ben. Bei BMW wird er künf­tig in in­ter­na­tio­na­le Pro­jek­te in GT-Ka­te­go­ri­en ein­ge­bun­den sein. Da­her fiel ihm die lan­ge und wohl­über­leg­te Ent­schei­dung zum DTM-Rück­tritt auch nicht schwer: „ Ein Fah­rer spürt im­mer die Lei­den­schaft, um Ren­nen zu fah­ren. Die hat mir für die DTM am En­de ge­fehlt. Im GT-Sport ha­be ich sie aber wie­der­ent­deckt.“

16 Sai­sons lang, seit 2001, zähl­te Mar­tin Tomc­zyk zum DTM-Esta­blish­ment

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