Ich hö­re auf mei­nen bauch“

AUTO ZEITUNG - - WORLD OF RACING -

Sie sind Zwei­ter in der ADACFor­mel-4-Meis­ter­schaft ge­wor­den. Wie groß wiegt der Frust, dass es für Sie nicht zum Ti­tel ge­reicht hat?

Nach­dem ich für das Qua­li­fy­ing für zwei der drei Ren­nen beim Fi­nal-Wo­che­n­en­de in Ho­cken­heim dis­qua­li­fi­ziert wor­den war (Der Feu­er­lö­scher war nicht funk­ti­ons­fä­hig, Anm. der Red.), ha­ben wir noch das Bes­te dar­aus ge­macht. Und mit dem Ge­winn der Te­am­Wer­tung ha­ben wir das Jahr noch gut ab­ge­schlos­sen.

Wie be­trach­ten Sie Ih­re sport­li­che Ent­wick­lung?

Mit je­dem Ren­nen, mit je­dem Jahr wird man bes­ser. Ich ha­be in die­ser Sai­son viel ge­lernt. Vor al­lem, wie man mit dem Team in­ter­agiert. Das hat mir viel Spaß ge­macht und mir auch ei­nen Schub ge­ge­ben, mich noch mehr wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

In Ho­cken­heim be­geis­ter­ten Sie mit tol­len Auf­hol­jag­den. Ist Über­ho­len Ih­re Stär­ke?

Ich den­ke schon. Aber das ha­be ich schon im Kart ge­zeigt. Ich fah­re meis­tens nach Ge­fühl, ich hö­re auf mei­nen Bauch. Wenn ich ei­ne Lü­cke se­he, die mir ge­fällt, dann pro­bie­re ich es.

Was sind nun Ih­re Plä­ne?

Ab kom­men­der Sai­son möch­te ich in der For­mel-3-Eu­ro­pa­meis­ter­schaft star­ten. Ein be­son­de­res Ziel ver­fol­ge ich da­bei nicht – au­ßer so viel Er­fah­rung wie mög­lich zu sam­meln.

Vi­ze­meis­ter in der ADACFor­mel 4: Mick Schu­ma­cher (17)

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