Ek­ström ist Ral­lyCross-Welt­meis­ter

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Für die­sen Tri­umph hat der 38-jäh­ri­ge Schwe­de so­gar das DTM-Fi­na­le in Ho­cken­heim aus­ge­las­sen: Mat­ti­as Ek­ström bau­te mit ei­nem fünf­ten Rang im Fi­na­le beim vor­letz­ten Lauf zur FIA Ral­lycross-Welt­meis­ter­schaft auf dem Es­te­ring sein Punk­te­kon­to auf 251 Zäh­ler aus. Bei noch 30 zu er­obern­den Punk­ten liegt der Au­di S1-Pi­lot nun un­ein­hol­bar vorn. Zwar ran­giert Vor­jah­res-Cham­pi­on Pet­ter Sol­berg 30 Punk­te da­hin­ter auf Ta­bel­len­rang zwei und hat so­mit theo­re­tisch noch die Chan­ce, bei ei­ner Null­run­de Ek­ströms punk­te­mä­ßig gleich­zu­zie­hen. Doch Ek­ström ver­buch­te mehr Sai­son­sie­ge: vier Er­fol­ge zu Sol­bergs ei­nem. „Es ist schwer, Wor­te da­für zu fin­den, was hier in Bux­te­hu­de pas­siert ist“, froh­lock­te Ek­ström nach dem Fi­na­le, das er aus der Pole­po­si­tion in An­griff ge­nom­men hat­te. „Das ist oh­ne Zwei­fel der größ­te Tag in mei­ner Kar­rie­re.“Da­mit stellt Ek­ström den Ral­ly­cros­sTi­tel über sei­ne bei­den DTM-Ti­tel mit Au­di 2004 und 2007 – vor al­lem auch des­halb, weil er die Ral­lycross-WM mit sei­nem ei­ge­nen Team EKS be­strei­tet. „Wir ha­ben das Team in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren aus dem Nichts auf­ge­baut. Ge­mein­sam ha­ben wir un­ser Ziel, Welt­meis­ter zu wer­den, nie aus den Au­gen ver­lo­ren.“Nun greift EKS nach dem zwei­ten gro­ßen Po­kal: Beim Fi­na­le im ar­gen­ti­ni­schen Ro­sa­rio (26./27. No­vem­ber) hat er mit sei­nem Team­kol­le­gen To­pi Heik­ki­nen noch gro­ße Chan­cen, Te­am­welt­meis­ter zu wer­den.

Hat­te in Bux­te­hu­de al­les im Griff: Ek­ström

Wil­des Ge­drän­ge: Ek­ström im Au­di S1 EKS führt

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