XL-REISEMOBIL

Der Mer­ce­des ML ist ein kom­for­ta­bles Full­si­ze-SUV und ein tol­ler Rei­se­be­glei­ter. Es gibt aber auch Schwach­stel­len

AUTO ZEITUNG - - SUV -

Wie bei ei­ni­gen an­de­ren Bau­rei­hen hat Mer­ce­des auch den Na­men sei­nes Of­f­roa­ders MKlas­se an­ge­passt: Mit dem Face­lift 2015 wur­de der ML zum GLE. „GL“steht für Ge­län­de, der Zu­satz „E“ord­net das SUV dem Ober­klas­se­mo­del­le E-Klas­se zu. Das passt, denn schließ­lich ver­bin­det schon die zwei­te – noch ML ge­nann­te – Ge­ne­ra­ti­on erst­klas­si­gen Fahr­kom­fort mit cle­ve­rer Raumöko­no­mie. Gut für Ge­braucht­wa­gen­käu­fer: Vie­le der bul­li­gen Schwa­ben-SUV sind ver­gleichs- wei­se güns­tig und ver­fü­gen über ei­ne üp­pi­ge Kom­fort­aus­stat­tung, die man ge­ra­de auf Langstre­cken schät­zen lernt. Bei der ak­tu­el­len Ge­ne­ra­ti­on liegt das Preis­ni­veau zwar deut­lich hö­her, al­ler­dings sind die seit 2011 ein­ge­bau­ten Mo­to­ren leis­tungs­stär­ker und spar­sa­mer. Hin­zu kommt, dass neue­re Fahr­zeu­ge über hilf­rei­che As­sis­ten­ten wie Ab­stands­war­ner oder Spur­hal­teas­sis­ten­ten ver­fü­gen. Bei M-Klas­se-Mo­del­len, die oft im Zug­be­trieb oder Ge­län­de be­wegt wur­den, dro­hen teu­re Re­pa­ra­tu­ren. Des­halb soll­te man bei der An­schaf­fung lie­ber mehr Geld in­ves­tie­ren und ein ge­pfleg­tes Ex­em­plar wäh­len. Wer ab­seits be­fes­tig­ter Stra­ßen un­ter­wegs sein möch­te, soll­te dar­auf ach­ten, dass das op­tio­na­le Of­f­road-Pa­ket an Bord ist. Die­ses er­wei­tert den Ak­ti­ons­ra­di­us er­heb­lich. Die po­ten­ten Ben­zi­ner leis­ten 252 bis 575 PS, sind aber sehr durs­tig. Die Sechs­zy­lin­derDie­sel (211 bis 258 PS) kos­ten mehr, ha­ben aber viel Kraft und ver­brau­chen deut­lich we­ni­ger.

Die star­ken AMG-Ver­sio­nen ma­chen Spaß, ein kräf­ti­ger Die­sel tritt aber auch or­dent­lich an

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