PE­TER SCHREY­ER

Der Kia/Hy­un­dai-De­si­gn­chef spricht über den neu­en i30 und den Aus­bau der Mo­dell­fa­mi­lie

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Das Ge­spräch führ­te Vol­ker Ko­erdt

Herr Schrey­er, was sind die größ­ten De­sign-Än­de­run­gen am neu­en i30 ge­gen­über dem Vor­gän­ger?

Das Au­to hat ei­ne kom­plett ge­än­der­te Ar­chi­tek­tur, ist er­wach­se­ner, bie­tet mehr Pre­mi­um­aus­stat­tung, die A-Säu­le ist zu­rück­ver­setzt und die Gür­tel­li­nie nach un­ten ge­rutscht. Das Ziel war es, Prak­ti­ka­bi­li­tät und Emo­tio­nen mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Der i30 ist für uns ein gro­ßer Schritt.

Wie wür­den Sie das neue In­te­ri­eur be­schrei­ben?

Das neue In­te­ri­eur ist sehr auf­ge­räumt, und wir ha­ben da­bei die Ho­ri­zon­ta­li­tät be­tont. Gleich­zei­tig baut das neue In­te­ri­eur nicht mehr so hoch, so­dass ei­ne deut­lich bes­se­re Über­sicht­lich­keit und Rund­um­sicht ge­ge­ben sind. Au­ßer­dem wirkt der In­nen­raum – wie auch das gan­ze Au­to – we­sent­lich hoch­wer­ti­ger.

Der i30 soll zu ei­ner gan­zen Mo­dell­fa­mi­lie aus­ge­baut wer­den?

Ja, ne­ben dem Hatch­back ist der Kom­bi ge­setzt, der deut­lich ele­gan­ter wer­den wird. Dann wird ein vier­tü­ri­ges Sport­cou­pé fol­gen, da­von ist auch ei­ne sehr sport­li­che Va­ri­an­te denk­bar. Und bei den Mo­tor­leis­tun­gen wer­den wir künf­tig kräf­tig in der Spit­ze zu­le­gen.

Ein SUV im B-Seg­ment ist eben­falls ge­setzt?

Wir den­ken dar­über nach. Es ist aber der­zeit zu früh, hier schon über De­tails zu spre­chen.

Wie wer­den sich SUV und Li­mou­si­nen im De­sign von­ein­an­der dif­fe­ren­zie­ren?

Mit dem neu­en He­xa­go­nal-Grill mit kon­ka­ver Struk­tur ha­ben wir der Mar­ke ei­ne neue Iden­ti­tät ge­ge­ben. Da­mit wer­den wir spie­len – mal in der Brei­te, mal in der Hö­he. Die­ses The­ma wird bei den SUV al­ler­dings an­ders in­ter­pre­tiert und auch an­ders aus­se­hen als bei den an­de­ren Mo­del­len.

Sie spra­chen die Emo­tio­na­li­tät der Mar­ke an. Was ha­ben wir da noch in Zu­kunft zu er­war­ten?

Wir brau­chen si­cher noch ein Au­to als emo­tio­na­len Mar­ken­bot­schaf­ter. Hier könn­te ein vier­tü­ri­ges Cou­pé, ein „ Shoo­ting Bra­ke“, denk­bar sein, ein zwei­tü­ri­ger, klas­si­scher Sport­wa­gen eher nicht. Hy­un­dai wird aber in der Spit­ze sport­li­cher wer­den mit N-Brand-Mo­del­len, die mehr Leis­tung ha­ben und sehr sport­lich ab­ge­stimmt sein wer­den.

Im Ge­spräch: Pe­ter Schrey­er (l.) und Vol­ker Ko­erdt

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