Wenn, dann zu 100 Pro­zent“

Die Moll-Grup­pe zählt zu den er­folg­reichs­ten McLa­renHänd­lern. In­ter­view mit dem In­ha­ber Timm Moll

AUTO ZEITUNG - - WIRTSCHAFT -

Herr Moll, Sie ver­trei­ben un­ter an­de­rem die Mar­ken Au­di und Sko­da. Wie kam es, dass Sie McLa­renHänd­ler ge­wor­den sind?

McLa­ren hat mich schon im­mer als Renn­stall in der For­mel 1 in­ter­es­siert. Als ich dann von McLa­ren an­ge­spro­chen wur­de, ha­be ich mich ent­schlos­sen, McLa­ren zu den an­de­ren Sport­wa­gen­mar­ken, die wir be­reits ver­trei­ben – Ja­gu­ar, Fer­ra­ri und As­ton Mar­tin –, da­zu­zu­neh­men.

Sie ha­ben aber gleich mu­tig in­ves­tiert …

Wenn man et­was an­fängt, muss man es zu 100 Pro­zent ma­chen. Wie für As­ton Mar­tin ha­be ich auch für McLa­ren ei­nen ei­ge­nen Show­room mit ei­ge­nem Ver­trieb ge­baut – den ers­ten Flagship Sto­re der Mar­ke welt­weit.

Wie man hört, wur­den Sie vom Start weg vom Er­folg der Mar­ke über­rascht?

Ja, di­rekt am ers­ten Abend bei der Er­öff­nung ha­ben 23 Kun­den ei­nen McLa­ren ge­or­dert, zwi­schen­zeit­lich ha­be ich al­lein in Deutsch­land 13 P1 ver­kauft.

2014 war Ihr Haus der bes­te McLa­ren-Ver­trieb in der Re­gi­on. Wo kom­men Ih­re Kun­den her?

Die Kun­den kom­men vor­wie­gend aus der Re­gi­on oder aus Nord­rhein-West­fa­len, un­se­rem Ver­triebs­ge­biet. Die Be­treu­ung des Kun­den vor Ort macht eben sehr viel aus.

Die Kon­kur­renz im Sport­wa­gen­seg­ment ist groß. Wor­auf füh­ren Sie den McLa­ren-Er­folg zu­rück?

Das Au­to ist re­du­ziert auf Per­for­mance und Ge­schwin­dig­keit. McLa­ren bringt die For­mel 1 auf die Stra­ße. Wich­tig war für die Ent­wick­lung ins­be­son­de­re der 650S. Heu­te ste­hen die Kun­den bei den Son­der­mo­del­len schon Schlan­ge. Das ist dann im­mer der Durch­bruch.

Was ma­chen Sie als Händ­ler spe­zi­ell für Ih­re Kun­den?

Wir ver­su­chen, ei­ne Com­mu­ni­ty auf­zu­bau­en. Und mit den Sport­wa­gen der Moll-Grup­pe ver­an­stal­ten wir ein­mal pro Jahr ein Sport­wa­gen-Mar­ken­tref­fen am Bils­ter Berg. Da­bei sind fast im­mer um die 40 Fahr­zeu­ge am Start.

Was wür­den Sie sich als Händ­ler von der Mar­ke wün­schen?

Im Ge­gen­satz zu Fer­ra­ri – die­se Mar­ke ist be­kannt­lich ein My­thos mit ei­ner ewig lan­gen Ge­schich­te – könn­te man bei McLa­ren das Mar­ke­ting op­ti­mie­ren und die Be­gehr­lich­keit wei­ter vor­an­trei­ben. Ich den­ke, McLa­ren kann et­was mehr Emo­ti­on und Li­fe­style gut ver­tra­gen.

Orts­ter­min im Flagship-Sto­re Düsseldorf: In­ha­ber Timm Moll, AZ-Chef­re­dak­teur Vol­ker Ko­erdt, Ge­schäfts­füh­rer Bo­ris Grimm, AZ-Re­dak­teur Mar­tin Ur­ban­ke (von rechts)

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