Im­mer Fahr­zeug­his­to­rie for­dern

25/2016 | Rat­ge­ber: Tech­nik-Check vor dem Ge­braucht­wa­gen­kauf

AUTO ZEITUNG - - CONNECTIVITY -

Mit Zu­nah­me der Be­liebt­heit von US-Mus­cleCars, ex­pli­zit von im­por­tier­ten Ge­brauch­ten aus den Staa­ten, hat sich ei­ne neue Be­trugs­ma­sche ent­wi­ckelt. So wer­den Un­fall­au­tos mit er­heb­li­chen Schä­den, zum Teil To­tal­scha­den, aus den Staa­ten nach Li­tau­en im­por­tiert und dort wie­der her­ge­rich­tet – und dann von un­se­riö­sen Händ­lern in Deutsch­land so­gar als un­fall­frei ver­kauft. Für ei­nen Lai­en ist das meist nicht nach­prüf­bar, wes­halb schon ei­ni­ge deut­sche Käu­fer auf die­se Be­trugs­ma­sche her­ein­ge­fal­len sind und erst, wenn über­haupt, spät da­von er­fah­ren – so ge­sche­hen kürz­lich in un­se­rem Be­kann­ten­kreis, wo je­mand sei­nen Cama­ro ver­kau­fen woll­te und nun den Be­trug fest­ge­stellt hat, dem er sein­er­zeit beim Kauf auf­ge­ses­sen ist. Es ist des­halb rat­sam, vor dem Kauf im­mer erst an­zu­fra­gen, ob es sich bei dem Au­to um ein EU-Mo­dell oder ein US-Mo­dell han­delt. Tipp: Bei US-Mo­del­len soll­te man sich im­mer vor­ab die „Car­fax“(Fahr­zeug­his­to­rie für ame­ri­ka­ni­sche Au­tos) so­wie die so­ge­nann­te VIN-Num­mer des Wa­gens ge­ben las­sen. Auch wenn Car­fax in Eng­lisch ge­schrie­ben ist, so lässt sich doch viel dar­aus ent­neh­men. So steht dort un­ter an­de­rem auch, ob et­wa der Air­bag be­reits aus­ge­löst hat, was dann ja wohl auf ei­nen er­heb­li­chen Scha­den deu­ten könn­te. Mit­tels der VIN-Num­mer ist es dar­über

hin­aus mög­lich, per Goog­le wei­te­re In­fos zum Fahr­zeug ein­ho­len. Die­se The­ma­tik wä­re doch auch bei Ih­nen mal ei­nen Ar­ti­kel wert … Klaus Bosch Schorn­dorf

Vor dem Ge­braucht­wa­gen­kauf ist ein Tech­ni­kCheck wich­tig, um ver­steck­te Schä­den zu er­ken­nen

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.