Die güns­tigs­ten SUV-Ver­si­che­run­gen – drei Bei­spie­le

Re­nault Cap­tur

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Mar­kus Bach

Po­li­cen für die be­lieb­ten Of­f­roa­der sind teu­er. Wechs­ler kön­nen je­doch bis zu 1001 Eu­ro spa­ren – bei gu­ten Leis­tun­gen

Um­stei­ger, die et­wa von ei­nem Kom­pakt­wa­gen auf ein SUV wech­seln, mer­ken es spä­tes­tens bei der ers­ten Rech­nung: Das tren­di­ge schi­cke neue Mo­dell ist in der Ver­si­che­rung meist teu­rer als das bis­he­ri­ge Au­to. Das liegt dar­an, dass SUV in der Re­gel in hö­he­ren Typ­klas­sen ein­ge­stuft sind. Die Klas­se rich­tet sich da­nach, wie oft ein be­stimm­tes Mo­dell in Scha­dens­fäl­le ver­wi­ckelt ist und wel­che Kos­ten die Ver­si­che­rung bei ei­ner Re­pa­ra­tur zah­len muss. Hier ha­ben SUV – was die Sta­tis­tik be­trifft – das Nach­se­hen. Und je hö­her die Typ­klas­se aus­fällt, des­to teu­rer wird der Ver­si­che­rungs­bei­trag. Zu­dem be­fin­den sich in den meis­ten Of­f­roa­dern Die­sel­mo­to­ren. Und die Selbst­zün­der sind in der Ver­si­che­rung teu­rer als Ben­zi­ner. Das führt da­zu, dass SUV-Käu­fer mehr für ih­re Po­li­ce aus­ge­ben müs­sen. Doch ge­ra­de hoch ein­ge­stuf­te Fahr­zeu­ge bie­ten ein gro­ßes Spar­po­ten­zi­al. Zu­sam­men mit dem Ver­gleich­spor­tal Check24.de ha­ben wir für drei ty­pi­sche SUV die

je­weils zehn güns­tigs­ten Ver­si­che­run­gen er­mit­telt. Das Er­geb­nis: Zwi­schen dem teu­ers­ten und dem bil­ligs­ten Ta­rif lie­gen sat­te 55 Pro­zent Er­spar­nis. Zu je­der Ver­si­che­rung gibt es zu­dem die sie­ben wich­tigs­ten Leis­tun­gen. Und um die Su­che noch ein­fa­cher zu gestal­ten, fin­den Sie für je­des Bei­spiel ei­nen von der Re­dak­ti­on er­mit­tel­ten Preis-Leis­tungs-Sie­ger.

Beim Kauf ei­nes SUV die Ver­si­che­rung wech­seln

Das Gan­ze hat al­ler­dings ei­nen Ha­ken: Die meis­ten Au­to­ver­si­che­run­gen kön­nen in Deutsch­land re­gu­lär erst zum 30. No­vem­ber ge­kün­digt wer­den. Wer wech­seln und spa­ren will, muss ei­gent­lich bis zu die­sem Stich­tag war­ten. Das gilt je­doch nicht für die Käu­fer ei­nes SUV. Denn je­des neue Au­to be­deu­tet auch die Chan­ce auf ei­ne neue Ver­si­che­rung. Wer ei­nen Ge­braucht- oder Neu­wa­gen er­wirbt, kann die Po­li­ce gleich mit dem Fahr­zeug wech­seln. SUV-In­ter­es­sier­te soll­ten sich al­so schon vor­her über ei­ne güns­ti­ge Ver­si­che­rung für ihr Mo­dell in­for­mie­ren und die Po­li­ce dann mit dem Kauf des Au­tos ab­schlie­ßen. Aber nicht nur der Preis, son­dern auch die Leis­tun­gen ei­ner Au­to­ver­si­che­rung sind ent­schei­dend. So soll­ten die Käu­fer ei­nes neu­en SUV vor al­lem auf ei­ne Neu­preisEnt­schä­di­gung ach­ten. Denn bei ei­nem To­tal­scha­den oder Dieb­stahl er­setzt die Ver­si­che­rung sonst nur den ak­tu­el­len Markt­wert des Au­tos. Und die­ser liegt be­reits nach ei­nem Jahr deut­lich un­ter dem Kauf­preis. Bei Po­li­cen mit ei­ner Neu­preis-Ent­schä­di­gung wird da­ge­gen der vol­le Preis er­stat­tet. Ei­ni­ge Ver­si­che­run­gen bie­ten ei­nen sol­chen Schutz auch für Ge­braucht­wa­gen an. Auch der Ver­zicht auf den Ein­wand der Gro­ben Fahr­läs­sig­keit kann ei­ne Men­ge Är­ger ver­mei­den hel­fen. Denn be­reits die Su­che nach der Ge­trän­ke­do­se im Hand­schuh­fach kann von der Ver­si­che­rung als grob fahr­läs­sig aus­ge­legt wer­den. Dann müs­sen Sie sich je nach Schwe­re der Schuld an­tei­lig an dem Scha­den be­tei­li­gen. Häu­fig lan­den sol­che Fäl­le vor Ge­richt. Bes­ser, die Ver­si­che­rung ver­zich­tet von vorn­her­ein auf den är­ger­li­chen Ein­wand.

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