Ehr­lich­keit wird teu­er

AUTO ZEITUNG - - NACHRICHTEN -

Vie­le Au­to­fah­rer for­dern rea­lis­ti­sche­re Ver­brauchs­an­ga­ben der Her­stel­ler. Die soll es bald ge­ben – und da­mit ab 1. Sep­tem­ber 2018 auch hö­he­re Kfz-Steu­ern. Fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) rech­net für den Zei­t­raum von 2018 bis 2022 mit hö­he­ren Steu­er­ein­nah­men für den Bund von 1,1 Mil­li­ar­den Eu­ro. Denn für al­le neu­en Au­to­mo­del­le, die ih­re Typ­ge­neh­mi­gung nach dem 1. Sep­tem­ber 2017 er­hal­ten, wird das Mess­ver­fah­ren WLTP Pflicht: Da­bei wer­den die Au­tos in drei Leis- tungs­klas­sen ein­ge­teilt. Au­ßer­dem wer­den bei der Mes­sung – wie bis­her auf ei­nem Rol­len­prüf­stand – u. a. hö­he­re Ge­schwin­dig­kei­ten und schnel­le­re Be­schleu­ni­gun­gen ge­fah­ren als bis­her. Fol­ge: Be­son­ders bei leis­tungs­schwa­chen Klein­wa­gen wer­den die CO2-An­ga­ben um et­wa 10 bis 15 Pro­zent stei­gen – und da­mit auch die Kf­zS­teu­er. Gu­te Nach­richt: Al­le be­reits zu­ge­las­se­nen Au­tos sind nicht be­trof­fen. Neu­zu­las­sun­gen mit äl­te­rer Typ­ge­neh­mi­gung sind erst ab Sep­tem­ber 2019 dran.

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