Düs­te­re Aus­sich­ten

Wirt­schaft: die Zu­kunft des Welt-Au­to­markts

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Au­di lässt al­so die neu­es­te Ver­si­on des Q5 in Me­xi­ko pro­du­zie­ren. Dies liegt si­cher dar­an, dass die Löh­ne in Me­xi­ko ma­xi­mal ein Drit­tel der deut­schen Löh­ne be­tra­gen. Da die Prei­se des Me­xi­ko-Q5 aber nicht nied­ri­ger sind als die der Deutsch­land-/ Un­garn-Ver­sio­nen, ver­folgt Au­di hier die Ge­winn-Ma­xi­mie­rung. Das ist im Prin­zip le­gi­tim, führt aber da­zu, dass so man­che Re­gie­rung nicht mehr be­reit ist, die­sem Prin­zip zu fol­gen. In­so­fern kann ich Trump ver­ste­hen, dass er mit Straf­zöl­len droht. Die Bun­des­re­gie­rung wür­de das si­cher auch ma­chen, wagt es aber nicht, weil sie es sich sonst nicht nur mit der deut­schen Au­to­in­dus­trie ver­dirbt. Hier wür­de ich von deut­schen Me­di­en gern mehr kri­ti­sche An­mer­kun­gen zu den Pro­duk­ti­ons­ver­la­ge­run­gen hö­ren, die klar zu Las­ten des Stand­orts Deutsch­land/Eu­ro­pa ge­hen. Ich bin ge­spannt, wie es wei­ter­geht. Dem­nächst wird der Br­ex­it um­ge­setzt. Was ist dann mit den in En­g­land ge­bau­ten Au­tos von Nis­san, Hon­da, Ja­gu­ar etc.? Da wer­den dann auch Zöl­le fäl­lig – oder Pro­duk­ti­ons­ver­la­ge­run­gen nach EU-Eu­ro­pa. Fried­rich Gro­pen­gie­ßer Obe­ras­bach

Ein Neu­wa­gen­kauf dürf­te in Zu­kunft nicht ein­fach sein: prin­zi­pi­ell nichts aus Fer­n­ost, we­gen des Ab­gas­skan­dals und des State­ments des Vor­stands­vor­sit­zen­den Mül­ler nichts aus dem VW-Kon­zern, we­gen des Br­ex­its nichts aus En­g­land und jetzt we­gen Herrn Trump auch nichts mehr aus den USA. Trau­rig, trau­rig … Wolf­gang Scha­der Wies­ba­den

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