Klas­si­ker ab 114 Eu­ro

Ei­nen Old­ti­mer als Di­enst­wa­gen? Klas­si­ker-Lea­sing rech­net sich be­son­ders für Selbst­stän­di­ge

AUTO ZEITUNG - - ELEKTROAUTOS / OLDTIMER LEASEN - Mar­kus Bach

Das Lea­sing von al­ten Schätz­chen bie­tet vie­le Vor­tei­le: Kun­den be­kom­men ih­ren Old­ti­mer so­fort, oh­ne da­für erst an­spa­ren zu müs­sen. Und nach drei, vier Jah­ren kön­nen sie sich ein­fach ei­nen an­de­ren Klas­si­ker aus­su­chen. In der Re­gel ent­deckt der Kun­de sein Wun­sch­au­to bei ei­nem Ver­käu­fer. Der Lea­sing­ge­ber lässt das Fahr­zeug durch ei­nen Gut­ach­ter be­wer­ten, kauft es und über­gibt es dann an den Kun­den. Wie beim Neu­wa­gen­lea­sing hängt die Hö­he der mo­nat­li­chen Ra­te von der An­zah­lung, dem am Ver­trags­be- ginn fest­ge­leg­ten Rest­wert und der Lauf­zeit ab. Da­bei gilt: je hö­her die An­zah­lung, des­to ge­rin­ger die Mo­nats­ra­te. Ei­ne ma­xi­ma­le Jah­res­fahr­leis­tung gibt es nicht, da der Kun­de für den am Ver­trags­be­ginn kal­ku­lier­ten Rest­wert haf­tet – doch Klas­si­ker ent­wi­ckeln sich meist wert­sta­bil. Für Selbst­stän­di­ge bie­tet Lea­sing ei­nen wei­te­ren Vor­teil: Mel­den sie ih­ren Old­ti­mer als Di­enst­wa­gen an, las­sen sich An­zah­lung und Ra­ten als Be­triebs­aus­ga­ben von der Steu­er ab­set­zen. Der Clou: Das Fi­nanz­amt rich­tet sich da­bei nach dem da­ma­li­gen nied­ri­gen Neu­preis. All­zu exo­ti­sche Klas­si­ker kön­nen vom Amt je­doch ab­ge­lehnt wer­den. Zu­dem soll­te der Kun­de die hö­he­ren War­tungs- und Un­ter­halts­kos­ten im Au­ge be­hal­ten. Denn bei der Rück­ga­be muss das Au­to dem Über­nah­me-Zu­stand ent­spre­chen.

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