Clever zah­len

Un­ter Di­enst­wa­gen­fah­rern ist Lea­sing be­son­ders po­pu­lär. Doch wel­che Vor­tei­le bie­tet es, und wo lie­gen die Fall­stri­cke?

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Mar­kus Bach

Wer least, bleibt fi­nan­zi­ell un­ab­hän­gig, da er nicht sein gan­zes Geld in den Au­to­kauf ste­cken muss. Plötz­lich ist auch der vom Ver­kaufs­preis teu­re, aber im Un­ter­halt spar­sa­me Die­sel­mo­tor oder die kom­for­ta­ble­re Aus­stat­tung in Reich­wei­te. Zu­dem kön­nen Lea­sing­kun­den al­le zwei bis drei Jah­re ein neu­es Mo­dell fah­ren und ha­ben kei­nen Auf­wand mit dem Ver­kauf des al­ten Au­tos. Da­zu kom­men nied­ri­ge Mo­nats­ra­ten, weil der Käu­fer das Au­to nicht er­wirbt, son­dern nur für des­sen Nut­zung zahlt. Doch Vor­sicht: Ex­trem nied­ri­ge Ra­ten wer­den oft mit ei­ner ho­hen An­zah­lung von über 20 Pro­zent er­kauft. Ge­ne­rell un­ter­schei­det man zwei Ar­ten von Lea­sing: Bei der Ki­lo­me­ter-Abrech­nung be­stimmt die fest­ge­leg­te Fahr­leis­tung die Ra­te: Fährt der Kun­de mehr, muss er nach­zah­len, fährt er we­ni­ger, gibt es Geld zu­rück. Beim Rest­wert-Lea­sing steht der Kun­de für den kal­ku­lier­ten Fahr­zeug­wert am En­de des Lea­sing­zeit­raums ge­ra­de. Wird die­ser aber zu hoch an­ge­setzt, um die Ra­ten nied­rig zu hal­ten, muss der Kun­de am En­de üp­pig nach­zah­len. Für Selbst­stän­di­ge bie­tet Lea­sing auch steu­er­li­che Vor­tei­le: Die An­zah­lung und die Mo­nats­ra­ten las­sen sich in der Re­gel als Be­triebs­aus­ga­ben ab­set­zen.

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