Al­fa als „Dri­ver’s Car“eta­blie­ren

AUTO ZEITUNG - - NACHRICHTEN -

Die Gi­u­lia ist ge­ra­de ge­star­tet. Zu­frie­den?

Ja, das Au­to hat ein tol­les De­sign, ein brei­tes Mo­to­ren­an­ge­bot bis 510 PS und fährt fan­tas­tisch. Es steht für die Wie­der­ge­burt von Al­fa Ro­meo und ver­kör­pert den wah­ren Kern der Mar­ke.

Und jetzt le­gen Sie mit dem Stel­vio gleich nach …

Er ist das ers­te SUV in der Ge­schich­te von Al­fa Ro­meo – und das in dem so wich­ti­gen Markt der Mid­si­ze-SUV.

Was zeich­net den Stel­vio aus, schließ­lich gibt es schon ge­nug SUV?

Die Gi­u­lia QV fuhr auf der Nür­burg­ring-Nord­schlei­fe ei­ne Zeit von 7:32 min, die schnells­te Zeit ei­ner vier­tü­ri­gen Se­ri­en­li­mou­si­ne über­haupt. Die­se Ge­ne hat auch der Stel­vio – und da­mit ei­ne so über­zeu­gen­de Fahr­dy­na­mik wie die Gi­u­lia. Ich wä­re nicht über­rascht, wenn er in der stärks­ten Mo­to­ri­sie­rung das schnells­te SUV in sei­nem Seg­ment welt­weit wird.

Wie vie­le Au­tos wol­len Sie bis 2022 ver­kau­fen – das Ziel von Al­fa Ro­meo wa­ren ja mal 400.000?

Mein Ziel ist im­mer, so viel wie mög­lich zu ver­kau­fen. Wir möch­ten mit Al­fa Ro­meo nicht ir­gend­wel­che Ver­kaufs­schlach­ten ge­win­nen. Wir möch­ten die Mar­ke erst­mals wie­der se­ri­ös po­si­tio­nie­ren und das Ver­trau­en der Kun­den zu­rück­ge­win­nen. Un­ser Nah­ziel ist, Al­fa Ro­meo wie­der als „Dri­ver’s Car“zu eta­blie­ren.

Was sind Ih­re Plä­ne mit Al­fa Ro­meo in den USA?

Die Mar­ke war dort über 20 Jah­re nicht prä­sent. Wir müs­sen Mar­ken­be­kannt­heit und Händ­ler­netz auf­bau­en, denn Al­fa Ro­meo soll nicht über das Chrys­ler- und Dodge-Händ­ler­netz ver­trie­ben wer­den. Für die Mar­ke ha­ben wir jetzt ca. 150 Händ­ler. Man­che sind Fi­at- oder Ma­se­ra­ti-Händ­ler. Ziel sind 200 bis En­de des Jah­res.

Das Ge­spräch führ­te Vol­ker Ko­erdt

Der Ka­na­di­er Reid Big­land (50) ist seit Mai 2016 Chef von Al­fa Ro­meo und Ma­se­ra­ti und zugleich Ver­kaufs­lei­ter von Fi­at-Chrys­ler USA so­wie Chef von FCA Ka­na­da

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