Bes­ser pla­nen

5/2017 | Con­nec­tivi­ty: Ide­en­schmie­de

AUTO ZEITUNG - - COCKPITS IM WANDEL · DESIGN -

Ich bin der Mei­nung, dass ein Au­to in ers­ter Li­nie ein Fort­be­we­gungs- und kein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel ist. Und wenn sich die Au­to­fah­rer mehr auf das ei­gent­li­che Fah­ren be­schrän­ken wür­den und we­ni­ger auf die Nut­zung al­ler Mög­lich­kei­ten, wäh­rend des Fah­rens auch noch mit al­ler Welt zu kom­mu­ni­zie­ren, dann wür­de der Ver­kehr um ei­ni­ges zü­gi­ger und si­che­rer ab­lau­fen. Auf der an­de­ren Sei­te er­war­te ich aber von den Her­stel­lern, dass sie ih­re Con­nec­tivi­ty-Pro­duk­te vor­aus­schau­end und zu­kunfts­si­cher pla­nen so­wie kon­stru­ie­ren. Ge­ra­de wenn man sich den Slo­gan „Vor­sprung durch Tech­nik“zu ei­gen macht, soll­te der Vor­sprung auch da sein und die Tech­nik die­sen er­mög­li­chen. Ich hat­te hier mit Au­di in Be­zug auf das – bei mei­nem S5 von 2010 nicht nach­rüst­ba­re – neue DV B-T2 ei­ne sehr un­zu­frie­den­stel­len­de Dis­kus­si­on. Ich den­ke, dass Sie bei der Be­wer­tung der Con­nec­tivi­ty auch be­rück­sich­ti­gen soll­ten, in­wie­weit die Her­stel­ler ih­re elek­tro­ni­sche Aus­stat­tung of­fen hal­ten für künf­ti­ge Er­gän­zun­gen oder den Er­satz bei nicht mehr vor­han­de­ner In­fra­struk­tur. Als „Weg­werf­pro­duk­te“sind die­se In­dus­trie­er­zeug­nis­se zu teu­er. Dr. Ralf Kauf­mann per E-Mail

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