Ford-Sieg im De­mo­li­ti­on-Der­by

AUTO ZEITUNG - - WORLD OF RACING -

Vier Mas­sen­kol­li­sio­nen, acht Gelb­pha­sen über 40 Run­den und eif­ri­ges Ben­zin­spa­ren in der End­pha­se präg­ten den Sai­son­auf­takt zur dies­jäh­ri­gen NASCAR-Se­rie in Day­to­na. Nach 200 Run­den und drei­ein­halb St­un­den Renn­dau­er führ­te letzt­lich Kurt Busch im Schluss­spurt sei­nen an­ge­schla­ge­nen Ford Fu­si­on als Ers­ter über die Li­nie, nur 0,228 Se­kun­den vor sei­nem Mar­ken­kol­le­gen Ryan Bla­ney. Für Busch, der erst in der letz­ten Run­de die Füh­rung über­nom­men hat­te, war es der ers­te Tri­umph im „Gre­at Ame­ri­can Race“, nach­dem er 2003, 2005 und 2008 je­weils als Zwei­ter den Sieg im pres­ti­ge­träch­tigs­ten Ren­nen der US-Se­rie nur knapp ver­passt hat­te. „Schaut euch mein Au­to an – da ist kein ge­ra­des Stück Blech mehr dran“, ver­wies Busch in der Vic­to­ry-La­ne auf sein von hef­ti­gen Be­rüh­run­gen ge­zeich­ne­tes Au­to. Tat­säch­lich ent­ging der 38-Jäh­ri­ge aus Las Ve­gas mehr­fach nur knapp dem Aus in ei­nem der ge­fürch­te­ten Mas­sen­un­fäl­le jen­seits von Tem­po 300. „30 Run­den vor Ren­nen­de fiel auch noch mein Au­ßen­spie­gel ab. Für mich war das ein Omen, dass es ab da nur noch gut lau­fen konn­te“, sag­te Busch. Wie er pro­fi­tier­te auch Bla­ney von der Ben­zin­kri­se, die sechs der ers­ten elf Pi­lo­ten in den bei­den Schluss­run­den er­eil­te.

Schla­mas­sel in der 128. von 200 Run­den: John­son (48), Bo­wy­er (14), Bu­e­scher (37), Har­vick (4), Patrick (10) rut­schen durch die Steil­wand

Ford-Dop­pel: Busch (41), Bla­ney (21)

Ers­ter Day­to­na-Sieg für Kurt Busch

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