Mer­ce­des-AMG GT Con­cept

Star­ker Auf­tritt für die drit­te in Ei­gen­re­gie ent­wi­ckel­te AMG-Bau­rei­he. Das vier­tü­ri­ge Su­per­sport-Cou­pé kommt 2018 – auch mit Hy­brid­an­trieb

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Ste­fan Mie­te

Selbst­be­wusst­sein ge­hört in Af­fal­ter­bach zur Gr­und­aus­stat­tung. Ein AMG ist nie­mals lei­se, ver­steckt sich nicht und ist auch sonst meist schnel­ler, als die Po­li­zei er­laubt. AMG ken­nen wir als sport­lichs­te Aus­bau­stu­fe vie­ler Mer­ce­des­Bau­rei­hen und seit dem SLS als Schöp­fer völ­lig ei­gen­stän­di­ger Mo­del­le. Nach dem spek­ta­ku­lä­ren Flü­gel­tü­rer und der ak­tu­ell aus dem Cou­pé und dem Roads­ter be­ste­hen­den GT-Fa­mi­lie soll nach dem Wil­len von AMG-Boss To­bi­as Mo­ers im nächs­ten Jahr das drit­te, ganz spe­zi­el­le Hoch­leis­tungs­au­to auf den Markt kom­men – der Mer­ce­des-AMG GT Vier­tü­rer. Sei­ne Kon­kur­ren­ten sind ex­klu­si­ve Sport­li­mou­si­nen vom Schla­ge ei­nes Por­sche Pan­ame­ra oder As­ton Mar­tin Ra­pi­de. Der neue GT soll da wei­ter­füh­ren, wo der ak­tu­el­le Mer­ce­des-AMG CLS auf­hört. Wie, das ma­chen die ers­ten Fo­tos der nah an das Se­ri­en­mo­dell her­an­rei­chen­den Stu­die klar. Die in dem lo­dern­den Farb­ton „Hot Red“la­ckier­te Cou­pé­li­mou­si­ne trägt den künf­tig bei al­len AMG-Mo­del­len ein­ge­setz­ten „Pan­ame­ri­ca­na-Grill“mit sei­nen ver­ti­ka­len Ste­gen, der von schma­len, an­griffs­lus­tig fun­keln­den Schein­wer­fern flan­kiert wird, die stark drei­di­men­sio­na­le Licht­ef­fek­te frei­set­zen sol­len. Auf­fäl­lig ist auch die tief ge­zo­ge­ne Mo­tor­hau­be und der sich am obe­ren En­de leicht nach vor nei­gen­de Grill. Die­se so ge­nann­te „Shar­kno­se“wird es in mo­dell­spe­zi­fisch ab­ge­wan­del­ter Form künf­tig auch bei an­de­ren Mer­ce­des-Mo­del­len ge­ben. Kla­re Hin­wei­se auf die sport­li­che Be­stim­mung des neu­es­ten GT sind auch die sehr schräg ste­hen­de Wind­schutz­schei­be und die weit aus­ge­stell­ten Rad­häu­ser.

AMG mit Hy­brid­an­trieb

Bei der Fra­ge nach dem An­trieb wird es span­nend, denn Mer­ce­des­AMG gibt mit der Stu­die zugleich ei­nen Aus­blick auf die An­triebs­ar­ten der Zu­kunft. Nach­dem sich der leis­tungs- und dreh­mo­ment­star­ke 4,0-Li­ter-V8-Bi­tur­bo (ak­tu­ell 462 bis 585 PS) mehr und mehr im Mo­dell­pro­gramm durch­setzt, soll ei­ne Hy­bri­di­sie­rung für noch hö­he­re Stan­dards und ge­rin­ge­re Ver­bräu­che sor­gen. „Be­ein­dru­cken­de Fahr­dy­na­mik ge­paart mit ho­her Ef­fi­zi­enz, re­sul­tie­rend aus ei­nem in­no­va­ti­ven An­triebs­strang und zu­ge­schnit­ten auf das je­wei­li­ge Fahr­zeug­seg­ment“, gibt AMG-Chef Mo­ers die Rich­tung vor. Beim Gen­fer Stu­di­en­mo­dell kommt ein Hoch­leis­tungs-Hy­brid-An­triebstrang zum Ein­satz, der in sei­ner höchs­ten Aus­bau­stu­fe ei­ne Sys­tem­leis­tung von bis zu 600 Ki­lo­watt (816 PS) er­rei­chen wird. Die in Aus­sicht ge­stell­ten, aber noch nicht spe­zi­fi­zier­ten Fahr­leis­tun­gen sol­len auf Su­per­sport­wa­gen-Ni­veau lie­gen. Da­bei wird die Kraft über ei­nen voll­va­ria­blen All­rad­an­trieb samt Tor­que Vec­to­ring auf die Stra­ße ge­bracht. Und in ei­nem von drei Be­triebs­mo­di kann der AMG so­gar rein elek­trisch fah­ren.

„Red Hot“-La­ckie­rung, gro­ße Heck­klap­pe, Kar­bon-Dach, zen­tra­ler Aus­puff

Be­weg­li­che Küh­ler­ja­lou­si­en in den seit­li­chen und mitt­le­ren Luft­ein­läs­sen. Neue LED-Schein­wer­fer für drei­di­men­sio­na­le Leucht­ef­fek­te. Blin­ker am obe­ren Rand

Ka­me­ra statt Au­ßen­spie­gel. „EQ Po­wer+“weist auf den Sport-Hy­brid hin

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