Der au­to­nom fah­ren­de Le­af funk­tio­niert

AUTO ZEITUNG - - MIT DEM NISSAN LEAF DURCH LONDON · REPORTAGE -

Der Pro­to­typ des au­to­nom fah­ren­den Le­af fin­det pro­blem­los den Weg durch den Lon­do­ner Os­ten ( 1). Dass er das so be­ein­dru­ckend kann, da­für ist ein um­fang­rei­ches Tech­nikar­se­nal not­wen­dig. Der Nis­san ver­fügt über zwölf Ka­me­ras ( 2), vier La­ser, fünf Ra­dar­sen­so­ren und ei­ne spe­zi­el­le Mensch-Ma­schi­ne-Schnitt­stel­le (HMI). Die Ka­me­ras lie­fern Bil­der der Um­ge­bung in Echt­zeit und glei­chen sie mit für die­se Ko­or­di­na­ten hin­ter­leg­ten Bil­dern ab, die La­ser- und Ra­dar­sen­so­ren tas­ten die Um­ge­bung ab. In Ver­bin­dung mit dem ein­ge­speis­ten, hoch­prä­zi­sen Kar­ten­ma­te­ri­al der Um­ge­bung kann der Nis­san sich be­reits mit ei­ner Ge­nau­ig­keit von 15 Zen­ti­me­tern ori­en­tie­ren. Auf dem Mo­ni­tor ( 4) er­schei­nen klei­ne, gel­be Ke­gel, die Per­so­nen in der Um­ge­bung dar­stel­len. Der Le­af blickt wei­ter vor­aus, als es ein Mensch kann und er­kennt al­les mit un­glaub­li­cher Ge­nau­ig­keit. Tet­s­u­ya Ii­ji­ma ( 3), Lei­ter der Ent­wick­lung au­to­nom fah­ren­der Fahr­zeu­ge bei Nis­san, bleibt voll­kom­men ent­spannt. We­der brem­sen­de Bus­se, noch Per­so­nen an Ze­bra­strei­fen oder selbst spie­len­de Kin­der am Stra­ßen­rand brin­gen ihn da­zu, das Lenk­rad zu über­neh­men. Wenn das Sys­tem in Se­rie geht, wer­den laut Ii­ji­ma al­le Da­ten – auch Ge­fah­ren wie Un­fäl­le und Bau­stel­len so­wie die ge­sam­mel­ten Da­ten an­de­rer Fahr­zeu­ge – via Car-to-Car-Kom­mu­ni­ka­ti­on un­mit­tel­bar im Sys­tem hin­ter­legt. Al­le In­for­ma­tio­nen wer­den dann in ei­nem über­ge­ord­ne­ten Sys­tem be­wer­tet und in Echt­zeit über die Schnitt­stel­le zu­rück ins Fahr­zeug ge­speist. Der­zeit be­fin­det sich das ge­sam­te Re­chen­zen­trum im Kof­fer­raum des Pro­to­ty­pen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.