Sport-Iko­ne

Den Por­sche 911 gibt es be­reits in sieb­ter Ge­ne­ra­ti­on, doch der Sport­wa­gen-Best­sel­ler ist ge­braucht im­mer noch teu­er

AUTO ZEITUNG - - GEBRAUCHTWAGEN 2017 -

Be­liebt und wert­sta­bil: Auch wer „nur“ei­nen ge­brauch­ten 911er sucht, muss viel ge­spart ha­ben und tief in die Ta­sche grei­fen. Häu­fi­ger an­ge­bo­ten wer­den die Mo­del­le der sechs­ten Ge­ne­ra­ti­on (Typ 997), Seit 2011 ist be­reits die sieb­te (Typ 991) im Ver­kauf. Ne­ben dem Cou­pé ste­hen Ca­brio und Tar­ga je­weils mit Heck- oder All­rad­an­trieb zur Wahl. Al­le zeich­net ei­nes aus: Sie sind leis­tungs­be­ton­te Sport­wa­gen und las­sen sich kom­pro­miss­los agil und tem­pe­ra­ment­voll be­we­gen. Trotz­dem bril­lie­ren sie mit er­staun­li­cher All­tags­taug­lich­keit. Der Rest-Fe­de­rungs­kom­fort lässt so­gar Langstre­cken­fahr­ten oh­ne über­mä­ßi­ge Er­mü­dung zu. In punc­to Fahr­ver­hal­ten gibt sich der 911er aus­ge­spro­chen si­cher – ei­ne kna­cki­ge Schal­tung, ei­ne ex­ak­te Len­kung und kräf­tig zu­pa­cken­de Brem­sen hat er so­wie­so. Und wenn es sein muss, ste­hen zwei Not­sit­ze be­reit. Doch Por­sche-Fah­ren ist teu­er: Kraft­stoff und lau­fen­de Kos­ten (Werk­statt, Steu­ern, Ver­si­che­rung, War­tung, Rei­fen) ver­schlin­gen jähr­lich so viel wie an­de­re für ei­ne Pau­schal­rei­se aus­ge­ben. Aus­stat­tungs-Tipp: Kost­spie­lig (über 8000 Eu­ro), aber halt­bar sind Kar­bon-Ke­ra­mik-Brem­sen. Für Kom­fort sor­gen die elek­tro­ni­sche Dämp­f­er­re­ge­lung PASM und das Sie­ben­gang-Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be (PDK). Mo­to­ren: Die was­ser­ge­kühl­ten Bo­xer be­tö­ren mit Kraft, Lauf­kul­tur und Sound. Ak­tu­el­le Ben­zin-Di­rekt­ein­sprit­zer ar­bei­ten da­bei spar­sam, die star­ken Tur­bo­va­ri­an­ten sind tem­pe­ra­ment­vol­ler, aber teu­rer und sel­te­ner.

Wer es be­son­ders tem­pe­ra­ment­voll liebt, nimmt den Por­sche 911 Tur­bo S mit 560 PS (2014)

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