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Nach sei­nem Sieg beim For­mel-1-Auf­takt in Aus­tra­li­en führt Se­bas­ti­an Vet­tel erst­mals seit dem Fi­na­le 2013 wie­der die Ta­bel­le an. Für den vier­ma­li­gen Welt­meis­ter und für Fer- ra­ri war es der ers­te Sieg seit 553 Ta­gen – seit dem GP Sin­ga­pur 2015. Fer­ra­ri führt auch erst­mals seit 2012 wie­der die Kon­struk­teurs­wer­tung an. Vet­tel ge­lang sein 43. For­mel-1-Sieg dank bes­se­rer Stra- te­gie: Wäh­rend Po­le­set­ter Le­wis Ha­mil­ton be­reits in der 18. Run­de zum ein­zi­gen Stopp an die Box kam, blieb Vet­tel sechs Run­den län­ger auf der Pis­te, be­vor er von ul­tra- sof­ten auf sof­te Rei­fen wech­sel­te. Als der Hep­pen­hei­mer wie­der auf die Pis­te zu­rück­kehr­te, lag er vor Max Ver­stap­pen, der sich bis zu sei­nem Stopp er­folg­reich ge­gen Ha­mil­ton zur Wehr setz­te. „Ich hat­te kei­ne Chan­ce, Max zu über­ho­len“, sag­te Ha­mil­ton. Ros­berg-Nach­fol­ger Valt­te­ri Bot­tas zeig­te bei sei­nem Mer­ce­des-De­büt auf Rang drei ei­ne so­li­de Leis­tung. Das Ren­nen ge­stal­te­te sich al­ler- dings er­eig­nis­arm: Die neu­en, brei­te­ren Au­tos ge­ne­rie­ren star­ke Luft­wir­bel, die ein Über­ho­len fast un­mög­lich ma­chen. Im Ren­nen wa­ren nur fünf Über­hol­ma­nö­ver zu se­hen. Von ei­ner Wach­ab­lö­sung im For­mel- 1- Kräf­te­ver­hält­nis mag frei­lich noch nie­mand spre­chen. Aber zu­min­dest konn­te Fer­ra­ri sei­ne gu­ten Tes­t­er­geb­nis­se der Vor­sai­son be­stä­ti­gen. „Erst wenn Fer­ra­ri auch in Chi­na wie­der vorn liegt, ma­che ich mir Sor­gen“, sag­te Mer­ce­des-Sport­di­rek­tor Ni­ki Lau­da. „Wir müs­sen mit den Fü­ßen auf dem Bo­den blei­ben“, be­schwich­tig­te un­ter­des­sen Sie­ger Vet­tel.

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