To­yo­ta Ya­ris

Der auf­ge­pepp­te Ya­ris sprin­tet ef­fi­zi­ent als Ben­zi­ner und Hy­brid. Den Die­sel ver­misst hier kei­ner

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Jür­gen Voigt

Oh­ne Li­fe­style geht nichts mehr im Klein­wa­gen. Auch der ge­lif­te­te To­yo­ta Ya­ris fährt ab 24. April – zu­min­dest in der Top­ver­si­on Style Selec­tion – in pep­pi­ger Zwei­far­bla­ckie­rung vor. Doch der Blick un­ters nun ge­fäl­li­ger ge­form­te Blech of­fen­bart auch Sub­stan­zi­el­les wie das stets se­ri­en­mä­ßi­ge Sa­fe­ty Sen­se Sys­tem, das vor Kol­li­sio­nen warnt und not­falls au­to­nom bremst. Zu­dem wird der Fah­rer akus­tisch beim Ver­las­sen der Spur ge­warnt, und der Fern­licht­as­sis­tent über­nimmt au­to­ma­tisch die Licht­re­gie. Be­reits in der zwei­ten Aus­stat­tungs­stu­fe Com­fort (2500 Eu­ro) kommt noch ei­ne Ver­kehrs­schil­der­ken­nung hin­zu, an­ge­zeigt im neu­en Cock­pit-Dis­play. Eben­falls ab Com­fort an Bord sind un­ter an­de­rem die Kli­ma­an­la­ge so­wie das To­yo­ta-Touch-In­fo­tain­ment- und Be­dien­sys­tem. Der Ya­ris zählt zu den eher schmal ge­schnit­te­nen Klein­wa­gen, so­dass Fah­rer und Bei­fah­rer et­was en­ger zu­sam­men­rü­cken, an­sons­ten aber mehr als ge­nug Platz ha­ben. Hin­ten reicht der Bein­raum völ­lig aus, nur in der Hö­he wird es für grö­ße­re Sta­tu­ren knapp. Eher für Shop­ping- als Ur­laubs­tou­ren eig­net sich das Kof­fer­raum­vo­lu­men von 286 Li­tern. Da­bei ist der ge­räusch­op­ti­mier­te Ya­ris mit nun bes­ser an­spre­chen­der Fe­de­rung durch­aus lang­stre­ck­en­taug­lich. Da­zu trägt auch der neue, 111 PS star­ke und sehr spar­sa­me 1,5-Li­ter-Ben­zi­ner mit sei­nem kul­ti­vier­ten Lauf bei. Des­sen elek­trisch pha­sen­ver­stell­ba­ren No­cken­wel­len er­mög­li­chen ei­nen mo­di­fi­zier­ten Ver­bren­nungs­zy­klus (At­kin­son) mit re­du­zier­tem Ver­dich­tungs- und lan­gem Ex­pan­si­ons­t­akt. Das macht den Mo­tor zwar ef­fi­zi­ent, aber – man­gels aus­glei­chen­der Tur­boun­ter­stüt­zung – auch ein we­nig kraft­los, selbst im et­was dröh­ni­gen obe­ren Dreh­zahl­be­reich. Da­für spricht das Ag­gre­gat spon­tan aufs Gas an und be­gnügt sich mit ei­nem Norm­ver­brauch von 5,0 l/100 km, mit der op­tio­na­len CVT-Au­to­ma­tik (1500 Eu­ro) gar mit 4,8 Li­tern. Die Star­tS­topp-Au­to­ma­tik bräch­te noch­mal 0,2 bis 0,4 l, wird aber auf dem deut­schen Markt nicht an­ge­bo­ten. Mit dem 1.0 Drei­zy­lin­der-Ben­zi­ner (69 PS) star­tet der Ya­ris bei 13.240 Eu­ro, emp­feh­lens­wer­ter ist der 1.5er für 1000 Eu­ro mehr. Ei­ne mit bis­her über 60 Pro­zent Ver­kaufs­an­teil in Deutsch­land ge­frag­te Al­ter­na­ti­ve ist der Ya­ris Hy­brid (100 PS, als Com­fort ab 19.340 Eu­ro). Die­ser be­gnügt sich mit ei­nem EU-Ver­brauch von 3,3 l/100 km – plus Start-Stopp-Funk­ti­on.

FA­ZIT: Nicht der Größ­te un­ter den Klei­nen, aber kom­for­ta­bel und spar­sam mit an­spruchs­vol­ler Si­cher­heits- so­wie An­triebs­tech­nik – auch als Hy­brid.

Auf­ge­räumt, leicht be­dien­bar, Touch­screen-In­fo­tain­ment Serie ab Com­fort

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