Ss­an­gYong Koran­do

Mit ver­bes­ser­ter Kom­fort-Aus­stat­tung star­tet das Kom­pak­tSUV Ss­an­gYong Koran­do selbst­be­wusst ins neue Mo­dell­jahr

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Jo­nas Eling

Kom­pakt- SUV süd­ko­rea­ni­scher Her­kunft ge­hö­ren hier­zu­lan­de seit ge­rau­mer Zeit fest zum Stra­ßen­bild – bis­lang al­ler­dings nur sel­ten mit dem Fir­men­lo­go des viert­größ­ten ko­rea­ni­schen Au­to­bau­ers Ss­an­gYong auf dem Küh­ler­grill. Um das zu än­dern, trat 2010 – pünkt­lich zur Rück­kehr der Mar­ke nach Deutsch­land – die drit­te Ge­ne­ra­ti­on des Ss­an­gYong Koran­do an. Mit güns­ti­gen Prei­sen und so­li­der Tech­nik eta­blier­te sich der All­rad-Spe­zia­list seit­dem zu­neh­mend als Al­ter­na­ti­ve zu den be­kann­te­ren SUV-Her­stel­lern. Da­mit das auch in Zu­kunft so bleibt, star­tet der Koran­do ab Mai mit ei­nem Face­lift ins neue Mo­dell­jahr. Ne­ben ei­ni­gen De­si­gnRe­tu­schen samt neu ge­zeich­ne­tem Küh­ler­grill, et­was mehr Chrom­schmuck und ge­än­der­ten Schein­wer­fern pro­fi­tiert be­son­ders der In­nen­raum von der de­zen­ten Mo­dell­pfle­ge.

Neue Ka­me­ras und be­kann­te Mo­to­ri­sie­run­gen

Neu ge­stal­te­te In­stru­men­te, ein sport­li­cher ge­styl­tes Mul­ti­funk­ti­ons­lenk­rad und ver­bes­ser­te Ma­te­ria­li­en am Ar­ma­tu­ren­brett ver­mit­teln ei­nen deut­lich hoch­wer­ti­ge­ren Ein­druck. Die Steue­rung der we­sent­li­chen In­fo­tain­ment- Funk­tio­nen er­folgt wie ge­habt über ei­nen Bild­schirm mit sie­ben Zoll Durch­mes­ser, op­tio­nal ist auch ein Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem der Mar­ke TomTom lie­fer­bar. Die üb­li­chen Spiel­ar­ten mul­ti­me­dia­ler Ver­net­zung be­herrscht der Koran­do mit um­fas­sen­den Mög­lich­kei­ten zur An­bin­dung von Smart­pho­nes und ei­ner se­ri­en­mä­ßi­gen Blue­tooth-Frei­sprech­ein­rich­tung. Kom­for­ta­bel: Ei­ne Sitz­hei­zung ist auch in der zwei- ten Rei­he ver­füg­bar, de­ren Leh­nen sich zu­dem in der Nei­gung ein­stel­len oder kom­plett um­so­wie ein­klap­pen las­sen. An­ge­sichts sei­ner ver­gleichs­wei­se lan­gen Bau­zeit ver­wun­dert es kaum, dass die ak­tu­el­le Ge­ne­ra­ti­on sen­sor­ge­stütz­ter Fah­rerA­siss­tenz­sys­te­me noch kei­nen Platz auf der kur­zen Preis­lis­te des Koran­do fin­det. Da­für ver­bes­sern zum Face­lift neue Ka­me­ras an Front und Heck die Si­cher­heit beim Ein­par­ken – ein Ex­tra, das man bei vie­len Kon­kur­ren­ten ver­geb­lich sucht. Un­ter der Mo­tor­hau­be des – im Ver­gleich mit sei­nen Vor­gän­gern recht kon­ser­va­tiv ge­styl­ten – Ko­rea­ners ar­bei­tet wahl­wei­se ein 2,2-Li­ter-Tur­bo­die­sel mit un­ver­än­dert 178 PS oder ein 149 PS star­ker Vier­zy­lin­der-Ben­zi­ner. Ne­ben dem ma­nu­el­len Sechs­gan­gSchalt­ge­trie­be las­sen sich bei­de Mo­to­ren ge­gen 2000 Eu­ro Auf­preis mit ei­ner Sechs­stu­fen-Au­to­ma­tik kom­bi­nie­ren. Im üb­ri­gen ist Front­an­trieb zu Prei­sen ab 19.990 Eu­ro für den Ben­zi­ner Stan­dard, der front­ge­trie­be­ne Die­sel ist ab 20.990 Eu­ro zu ha­ben. Wer sei­ne Frei­zeit ge­le­gent­lich ab­seits asphal­tier­ter Stra­ßen ver­bringt, kann bei­de Mo­to­ren und Ge­trie­be auch mit All­rad­an­trieb or­dern. Der Ein­stiegs­preis für die AWDVer­si­on liegt bei 26.890 Eu­ro, der All­rad-Die­sel ist 2000 Eu­ro teu­rer. An­sons­ten hält die Preis­lis­te kei­ne Über­ra­schun­gen pa­rat: Ei­ne Ma­tal­lic-La­ckie­rung kos­tet 600 Eu­ro, das elek­tri­sche Schie­be­dach gibt es für 1000 Eu­ro, ein Tomtom-Na­vi für 600 Eu­ro. Da­zu bie­tet Ss­an­gyong in Deutsch­land oh­ne Auf­preis ei­ne um­fas­sen­de Ga­ran­tie über fünf Jah­re oder 100.000 Ki­lo­me­ter.

Ein Sie­ben-Zoll-Touch­screen über­nimmt die Steue­rung des In­fo­tain­ment-Sys­tems. Die neu­en, op­tio­na­len Front- und Rück­fahr­ka­me­ras er­leich­tern das Ein­par­ken auf en­gem Raum

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