Kia Pi­can­to

Der neue Kia Pi­can­to bringt mit 84 PS und der fre­chen GT Li­ne-Aus­stat­tung sport­li­chen Schwung in sei­ne Klas­se

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Micha­el God­de

S chon im Stand sieht er schnell aus, der Klei­ne. Der neue Pi­can­to macht et­was her – vor al­lem, wenn er in der GT Li­ne vor­fährt. Dann trägt der Pi­can­to bul­li­ge Sport­stoß­fän­ger vorn und hin­ten mit Dif­fu­sor-Op­tik. Am Heck lugt zu­dem keck ein Dop­pel­rohr­aus­puff her­vor, und die hin­te­ren Schei­ben sind ab­ge­dun­kelt. Na­tür­lich ge­hö­ren auch 16-Zoll-Leicht­me­tall­rä­der zur Top-Aus­stat­tung des frisch prä­sen­tier­ten Ko­rea­ners. Im Ge­gen­satz zu al­len an­de­ren Austat­tungs­li­ni­en, die auch mit dem 67-PS-Ba­sis­an­trieb an­ge­bo­ten wer­den, ist die GT Li­ne aber nur mit dem stär­ke­ren 84-PS-Ben­zi­ner er­hält­lich. Auf dem Pa­pier bie­tet der 1,2-Li­ter-Vier­zy­lin­der nur durch­schnitt­li­che Wer­te. Doch in der Hand des Fah­rers ent­puppt sich der Saug­mo­tor als quir­li­ger Sports­freund. Kia gibt für den Sprint auf 100 km/ h 12,0 Se­kun­den und ei­ne Höchst­ge­schwin­dig­keit von 173 km/ h an. Beim Ver­brauch soll der Vier­zy­lin­der mit 4,6 Li­tern (4,5 mit Start/Stopp) be­schei­den blei­ben. For­dert man den Trieb­satz, hängt er an­ge­nehm di­rekt am Gas. Das ma­nu­el­le Schalt­ge­trie­be ge­fällt zu­dem mit der pas­sen­den Ab­stu­fung und ei­nem gu­ten Schalt­ge­fühl. Über­zeu­gend ist aber vor al­lem das Se­t­up des Fahr­werks: Der klei­ne Ko­rea­ner sprin­tet leicht­fü­ßig ums Eck. Da­bei kor­re­spon­diert sei­ne Len­kung an­ge­nehm in­ten­siv mit dem Fah­rer. Kia hat es ge­schafft, die straf­fe Ab­stim­mung mit ei­ner gu­ten Por­ti­on Kom­fort zu kom­bi­nie­ren. Pol­ter­te der Vor­gän­ger über Qu­er­fu­gen und Ka­nal­de­ckel, fil­tert der neue Pi­can­to Stö­ße ele­gant her­aus.

Um­fang­rei­che Se­ri­en­aus­stat­tung ab Werk

Das Top­mo­dell ist für 14.990 Eu­ro zu ha­ben. Da­für lässt die Aus­stat­tung kaum Wün­sche of­fen, und der Pi­can­to zeigt auch im In­nen­raum sport­li­ches Flair: Das be­heiz­ba­re Lenk­rad liegt gut in der Hand, und die hoch auf­ra­gen­den Sit­ze mit fei­ner, zwei­far­bi­ger Le­der­be­span­nung bie­ten ei­nen er­freu­lich gu­ten Halt. Zur groß­zü­gi­gen Se­ri­en­aus­stat­tung ge­hö­ren über­dies ei­ne Blue­tooth- Frei­sprech­ein­rich­tung, USB- und AUX-An­schlüs­se, Ra­dio, Kli­ma­an­la­ge, Sitz­hei­zung, ver­schieb­ba­re Mit­tel­arm­leh­ne, ei­ne sie­ben­jäh­ri­gen Ga­ran­tie und vie­les mehr. 590 Eu­ro ex­tra kos­tet der au­to­no­me Not­brems­as­sis­tent in­klu­si­ve Su­per­vi­si­on-In­stru­men­tie­rung. Für das Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem mit Sie­ben- Zoll- Dis­play, Rück­fahr­ka­me­ra, App­le CarPlay oder An­dro­id Au­to so­wie der Kia Con­nec­ted Ser­vices wer­den 990 Eu­ro fäl­lig. Da­mit hat Kia auch beim Preis des Pi­can­to ein sport­li­ches Pa­ket ge­schnürt.

Pi­can­to: im­mer mit fünf Tü­ren und fünf Sitz­plät­zen

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