Dras­ti­sche Stra­fen

AUTO ZEITUNG - - 24-STUNDEN-RENNEN -

Co­de-60-Zo­ne Das ist der Be­griff für ein deut­li­ches Mehr an Si­cher­heit auf der Stre­cke bei ei­nem Zwi­schen­fall – vor al­lem für die auf der Pis­te ein­grei­fen­den Stre­cken­pos­ten. Das Ren­nen wird da­mit in dem be­tref­fen­den Ab­schnitt neu­tra­li­siert, oh­ne dass das Sa­fe­ty­Car (oder gar die Ro­te Flag­ge = Renn­ab­bruch) zum Ein­satz kom­men muss. Dann darf dort ein Ma­xi­mal­tem­po 60 km/h ab dem Ein­satz der ge­schwenk­ten Flag­gen nicht über- schrit­ten wer­den. Zu­dem herrscht ab­so­lu­tes Über­hol­ver­bot. Erst wenn nach der Un­fall­stel­le der fol­gen­de Stre­cken­pos­ten die Grü­ne Flag­ge schwenkt, ist wie­der Voll­gas er­laubt. Das Ein­hal­ten des Li­mits wird per GPS von der Renn­lei­tung über­wacht. Ver­ge­hen wer­den dras­tisch be­straft: Bis 19 km/h wird man zu 1.32 min Stand­zeit vor der Renn­lei­tung ver­don­nert. Bei bis zu 39 km/h zu viel steht der Sün­der 3.32 min, bis Tem­po 50 sind es 5.32 min. Bei über 50 km/h wird je­doch das kom­plet­te Team dis­qua­li­fi­ziert.

Run­ter vom Gas: Wenn die Pos­ten die­se Flag­gen schwen­ken, ist strik­te Fahr­dis­zi­plin ge­for­dert

Still­ge­stan­den: Wer un­ter Gelb zu schnell war, muss in der Bo­xen­gas­se sei­ne Stra­fe ab­sit­zen

Dy­na­mi­sches ADAC-Nord­rhein-Duo: 24h-Or­ga-Lei­ter Mir­co Han­sen (l.), Renn­lei­ter Wal­ter Hor­nung

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