BMW 3er, Mer­ce­des C-Klas­se und Sko­da Oc­ta­via

Sko­da ist auf der Er­folgs­spur. Der neue Oc­ta­via soll noch mehr Schub brin­gen und wird so­gar die eta­blier­ten No­bel­mar­ken her­aus­for­dern. Da­zu Aus­bli­cke auf den neu­en BMW 3er und die über­ar­bei­te­te C-Klas­se von Mer­ce­des

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Goe­the ist im­mer gut. Der wort­ge­wal­ti­ge Hes­se no­tier­te ei­nen Satz, den sich die Mar­ke Sko­da heu­te als Leit­mo­tiv ans Werks­tor na­geln könn­te: „Aus Mä­ßig­keit ent­springt rei­nes Glück.“Nicht Mit­tel­maß ist da­mit ge­meint, son­dern Be­schei­den­heit. Und das, ob­wohl die Mar­ke so rich­tig brummt. Ex­akt 1.127.700 Au­tos mit dem ge­flü­gel­ten Pfeil ge­lang­ten 2016 in Kun­den­hand. Das sind 6,8 Pro­zent mehr als im Jahr zu­vor. Kei­ne Fra­ge – Sko­da könn­te auf den Putz hau­en, aber so tickt die VW-Toch­ter nicht. Wo an­de­re mit Be­grif­fen wie „Pre­mi­um“, oder „High End“um sich wer­fen, sta­pelt sie lie­ber tief und ver­spricht pfif­fi­ge De­tail­lö­sun­gen oder schlicht viel Au­to fürs Geld.

Kas­sen­schla­ger Oc­ta­via

Ab­so­lu­ter Best­sel­ler ist der Oc­ta­via, von dem die Ver­triebs­mann­schaft un­ter Sko­da-Chef Bern­hard Mai­er letz­tes Jahr welt­weit 436.300 Ein­hei­ten los­schla­gen konn­te. Wenn En­de 2019 der Nach­fol­ger star­tet soll er ein De­signs­tate­ment sein, das sich hin­ter den eben­falls neu­en Mit­tel­kläss­lern der Re­nom­mier­mar­ken BMW und Mer­ce­des nicht ver­ste­cken muss. Auch künf­tig kommt der Oc­ta­via mit Stum­mel­heck und gro­ßer Heck­klap­pe, un­ter der ein fürst­lich be­mes­se­ner Ge­päck­raum auf Fracht war­tet. 590 bis 1580 Li­ter of­fe­riert die Li­mou­si­ne der­zeit. Die­ses Ni­veau wird bei­be­hal­ten, denn die Neu­auf­la­ge legt nur um 13 Mil­li­me­ter auf ei­ne Län­ge von gut 4,70 Me­ter zu und wird oben­drein et­was fla­cher.

Sko­da mit neu­em De­sign

Völ­lig neu hin­ge­gen ist das De­sign mit dem sehr selbst­be­wuss­ten Küh­ler­grill und der re­la­tiv fla­chen Mo­tor­hau­be. Das beim jüngs­ten Face­lift des ak­tu­el­len Oc­ta­via ein­ge­führ­te Vier-Au­gen-Ge­sicht wird neu in­ter­pre­tiert. Schma­le Ste­ge tren­nen die bei­den Schein­wer­fer auf je­der Sei­te, de­ren Flucht auf den Grill über­tra­gen und har­mo­nisch nach un­ten wei­ter­ge­führt wird. Wie beim grö­ße­ren Su­perb kommt ei­ne so­ge­nann­te „auf­lie­gen­de“Mo­tor­hau­be zum Ein­satz: Die zwi­schen Kot­flü­gel und Hau­be ent­ste­hen­de sehr fei­ne Fu­ge ist da­bei ei­ne Ver­län­ge­rung der seit­li­chen Si­cke, die von der Heck­leuch­te ober­halb der Tür­grif­fe nach vorn läuft. Das be­ru­hig­te Fu­gen­bild ver­mit­telt ei­nen Ein­druck von Hoch­wer­tig­keit. Der soll sich im In­nen­raum fort­set­zen. Wie beim neu­en Ka­roq (Sei­te 48) wird auch der neue Oc­ta­via auf Wunsch mit ei­nem di­gi­ta­len Cock­pit er­hält­lich sein, bei dem der Fah­rer die Wahl zwi­schen vier ver­schie­de­nen

Sko­da OC­ta­via Das cou­péar­tig nach hin­ten ab­fal­len­de Dach geht in die Heck­par­tie über. Der gut 4,70 Me­ter lan­ge Oc­ta­via be­kommt wie­der ei­ne prak­ti­sche Heck­klap­pe und grö­ße­re Rä­der

1.5 TSI (150 PS) steht vor dem flä­chen­de­cken­den Ein­satz bei Sko­da. Zwei sei­ner vier Zy­lin­der schal­ten bei Nicht-Be­darf selbst­tä­tig ab Neu­er Tur­bo­ben­zi­ner Der

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