Sko­da Ra­pid Space­back

Leicht auf­ge­frischt rollt der Ra­pid mit neu­em Drei­zy­lin­der-Tur­bo­ben­zi­ner an den Start

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Hol­ger Ip­pen

Sko­da wer­tet sei­ne Kom­pakt­mo­del­le Ra­pi­de und Ra­pid Space­back mit ei­nem Face­lift auf. Da­bei ge­hen die Tsche­chen so be­hut­sam vor, dass sich die Be­sit­zer bis­he­ri­ger Mo­del­le nicht grä­men müs­sen. Denn die Re­tu­schen er­kennt man erst auf den zwei­ten Blick: ei­ne nur leicht ver­än­der­te Front mit mo­di­fi­zier­ten Ne­bel­leuch­ten, Stoß­fän­ger mit schma­lem Chrom­strei­fen und Bi-Xe­non-Schein­wer­fer ab der Aus­stat­tungs­li­nie Style. Am Heck zie­ren die Rück­leuch­ten jetzt schwarz ein­ge­färb­te Be­rei­che in den Deck­glä­sern. Ei­ne ech­te Neue­rung gibt es bei den Mo­to­ren. Mit dem 1.0 TSI löst ein Drei­zy­lin­der den bis­he­ri­gen Vier­zy­lin­der-Ba­sis­mo­tor mit 1,2 Li­ter Hu­b­raum ab. Den neu­en Tur­bo­mo­tor gibt es in zwei Leis­tungs­stu­fen. Der Ein­stei­ger lie­fert mit 95 PS genau fünf PS mehr als sein Vor­gän­ger. In punc­to Dreh­mo­ment und Höchst­ge­schwin­dig­keit lie­gen bei­de je­doch auf glei­chem Ni­veau. Der 1.0 TSI mit 110 PS agiert in­des merk­lich kraft­vol­ler. Wäh­rend die Ba­sis­va­ri­an­te wahl­wei­se mit ma­nu­el­ler Fünf­gan­gSchal­tung oder Sie­ben­gang-Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be kom­bi­niert wer­den kann, ist die 110- PSVa­ri­an­te stets mit ei­ner kna­ckig ge­führ­ten Sechs­gang-Hand­schal­tung aus­ge­rüs­tet. Auf un­se­rer ers­ten Aus­fahrt hat der 110 PS star­ke Mo­tor mit dem 1,2-Ton­ner leich­tes Spiel. Beim Tritt aufs Gas­pe­dal gibt er sich dreh­wil­lig, zieht mun­ter los und hängt gut am Gas. Mit et­was rau­em Sound und zum Teil leich­ten Vi­bra­tio­nen im Lenk­rad bleibt die „Drei­zy­lin­drig­keit“des Ra­pid-An­triebs aber nicht ver­bor­gen. Die Len­kung ar­bei­tet aus­rei­chend di­rekt, die Schal­tung ex­akt, und die Brem­sen pa­cken kräf­tig zu. Für die In­sas­sen steht zu­dem rund­um aus­rei­chend Platz und für das Ge­päck ein gro­ßer La­de­raum be­reit. Das neue Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem mit schar­fem, 6,5 Zoll gro­ßem Dis­play lässt sich leicht – auch per Dreh­knopf – be­die­nen und ver­fügt über Smar­tLink zur pro­blem­lo­sen Smart­pho­ne-Kopp­lung. Zu­dem sind die Ra­pid-Pas­sa­gie­re jetzt auf Wunsch per Wi-Fi „al­ways on“. Da­zu wird ei­ne Da­ten­funk­stre­cke per USB-Da­ten­stick auf­ge­baut. Ele­gan­ter wä­re hier ei­ne in­te­grier­te SIM-Kar­te, doch die­se gibt es für den Ra­pid nicht.

FA­ZIT: Mit güns­ti­gen Prei­sen, gu­tem Platz­an­ge­bot und ak­tu­el­ler Mul­ti­me­dia-Aus­stat­tung (Op­ti­on) weckt der kom­pak­te Tsche­che mit sei­nen mun­te­ren Mo­to­ren Be­gehr­lich­keit – zu­mal sich der Ein­stiegs­preis le­dig­lich um 200 Eu­ro er­höht.

Mit hoch­wer­ti­gem Na­vi und Da­ten­stick für Wi-Fi

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