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AUTO ZEITUNG - - INHALT - Gre­gor Mes­ser

In sei­nem 200. Grand Prix hat sich Le­wis Ha­mil­ton mit sei­nem fünf­ten Sai­son­sieg knapp ge­gen den be­stän­dig at­ta­ckie­ren­den WM-Le­a­der Se­bas­ti­an Vet­tel ver­tei­digt. Der Mer­ce­des-Fah­rer schloss da­mit vor dem nächs­ten Lauf in Mon­za (nach Re­dak­ti­ons­schluss) um sie­ben Zäh­ler auf Vet­tel auf. Ha­mil­ton star­te­te zum 68. Mal von Platz eins – wo­mit er Micha­el Schu­ma­chers Re­kord ega­li­sier­te. Wäh­rend die Fer­ra­ri mit den Ul­tra­soft-Rei­fen bes­ser funk­tio­nier­ten, kam Mer­ce­des mit der Su­per­soft-Mi­schung gut zu­recht. Nach ei­ner Sa­fe­ty­Car-Pha­se schien Vet­tel beim Re­start in der bes­se­ren Po­si­ti­on. Doch Ha­mil­ton kon­ter­te die Atta­cke am En­de der Gera­den – ob­wohl er ver­se­hent­lich im leis­tungs­schwä­che­ren Mo­tor­pro­gramm un­ter­wegs war: „Ich fuhr nur mit 90 Pro­zent Voll­gas. Das war so­gar von Vor­teil, weil Se­bas­ti­an da­durch viel dich­ter an mir dran war. Mit mehr Ab­stand wä­re er pro­blem­los an mir vor­bei­ge­kom­men.“Auch Vet­tel kon­sta­tier­te: „Ich war beim Re­start zu dicht am Mer­ce­des.“Wäh­rend Lo­kal­ma­ta­dor Max Ver­stap­pen früh­zei­tig mit Elek­tro­nik­de­fekt aus­schied, fuhr Red Bull-Team­kol­le­ge Da­ni­el Ric­ci­ar­do mit ei­nem meis­ter­li­chen Über­hol­ma­nö­ver vor­bei an Valt­te­ri Bot­tas auf Rang drei. Die Force In­dia-Pi­lo­ten Es­te­ban Ocon und Se­rio Pe­rez in­des ver­spiel­ten wie­der ein bes­se­res Te­am­re­sul­tat, da bei­de er­neut mit­ein­an­der kol­li­dier­ten.

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