Fahr­be­richt: An­fang Ok­to­ber star­tet die Ja­gu­ar XF-Kom­bi­ver­si­on na­mens Sport­bra­ke

Mit dem neu­en XF Sport­bra­ke greift Ja­gu­ar die Pre­mi­um-Kom­bis der deut­schen Kon­kur­renz an

AUTO ZEITUNG - - INHALT - Thomas Gei­ger

Zwei Jah­re nach dem Mo­dell­wech­sel kommt Ja­gu­ars Ober­klas­se­mo­dell XF jetzt auch als Kom­bi­ver­si­on Sport­bra­ke. Mit ihr ha­ben die Bri­ten die deut­sche Pre­mi­um-Kon­kur­renz aus Mün­chen, In­gol­stadt und Stutt­gart im Vi­sier. Hin­ter der flach ste­hen­den Heck­schei­be bie­tet der Sport­bra­ke Platz für 565 bis 1700 Li­ter Ge­päck – ähn­lich viel wie ein BMW 5er Tou­ring. Da­zu gibt es je­de Men­ge smar­ter Tech­nik. So re­agiert die elek­tri­sche Heck­klap­pe auf ei­ne ein­fa­che Ges­te, und die An­hän­ger­kupp­lung kann man so­gar vom Touch­screen im Cock­pit aus un­ter dem Wa­gen­bo­den her­vor­zau­bern. Und weil „Sport­bra­ke“nicht nur ein Na­me ist, gibt es für den Sport ei­nen Ac­tivi­ty Key, mit dem man die Schlüs­sel­ge­walt beim Ra­deln oder Ren­nen auf ein ro­bus­tes Arm­band über­tra­gen und so die Ho­sen­ta­schen lee­ren kann. Die Rück­bank ver­fügt zwar über ei­ne Leh­nen­fer­nen­trie­ge­lung, doch wenn man Ge­päck­rau­m­ab­de­ckung und Trenn­netz aus­baut, ris­kiert man ein paar ab­ge­bro­che­ne Fin­ger­nä­gel und weiß obend­rein nicht wo­hin da­mit. Auf der Rück­bank pro­fi­tie­ren die Pas­sa­gie­re von der hö­he­ren Dach­li­nie und dem grö­ße­ren Tür­aus­schnitt. Vorn bleibt al­les wie ge­habt. Der von ei­ner Luft­fe­de­rung an der Hin­ter­ach­se gut aus­ba­lan­cier­te XF fährt je nach Mo­dus wahl­wei­se auf Samt­pfo­ten oder mit schar­fen Kral­len und kommt dank op­tio­na­lem All­rad fast genau­so weit wie das SUV F-Pace – nur dass man tie­fer sitzt und so ein bes­se­res Ge­fühl für die Fahr­bahn be­kommt. Auf der Mo­to­r­en­sei­te ste­hen ein ein­sa­mer Tur­bo-Ben­zi­ner mit 2,0 Li­ter Hu­b­raum und 250 PS und gleich vier Die­sel mit 163 bis 300 PS zur Aus­wahl. Dass Ja­gu­ar al­len Un­ken­ru­fen zum Trotz auf die Selbst­zün­der setzt, hat zwei Grün­de. Ers­tens sind die Mo­to­ren vom Start weg mit SCR-Ka­ta­ly­sa­to­ren aus­ge­stat­tet und Fahr­ver­bo­te für sie da­her kein The­ma. Und zwei- tens pas­sen sie ein­fach bes­ser zu ei­nem Langstre­cken­las­ter wie dem XF. Dank 240 PS und 500 Nm Dreh­mo­ment emp­fiehlt sich der stärks­te Vier­zy­lin­der-Selbst­zün­der im Sport­bra­ke 25d AWD vor al­lem für ei­li­ges Ki­lo­me­ter­fres­sen. Akus­tisch zwar stets prä­sent, zieht der XF auch bei hö­he­ren Au­to­bahn­ge­schwin­dig­kei­ten noch kräf­tig und kann bei sanf­te­rem Gas­fuß durch­aus spar­sam be­wegt wer­den.

FA­ZIT: Mit or­dent­li­chem La­de­vo­lu­men so­wie gu­ter Ba­lan­ce zwi­schen Dy­na­mik und Kom­fort ist der XF Sport­bra­ke ei­ne ech­te Al­ter­na­ti­ve in der Klas­se der Bu­si­ness-Kom­bis.

Be­kann­tes XF-In­te­ri­eur mit gro­ßem Touch­screen und ver­senk­ba­ren Lüf­tungs­dü­sen

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