Hy­un­dai i20

AUTO ZEITUNG - - SCHON GEWUSST? · BORDNETZ AUDI A8 -

Der Hy­un­dai i20 zählt seit nun­mehr drei Jah­ren zu den fes­ten Grö­ßen im Klein­wa­gen­seg­ment – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes, wie ein Blick auf die Au­ßen­ma­ße be­stä­tigt. Sei­ne In­sas­sen ge­nie­ßen auf al­len Plät­zen viel Be­we­gungs­frei­heit, ein­zig der neue VW Po­lo prä­sen­tiert sich vorn wie hin­ten noch ein we­nig luf­ti­ger. Auch die gro­ßen und gut ge­pols­ter­ten Vor­der­sit­ze des Hy­un­dai zäh­len zum Bes­ten, was in die­ser Klas­se zu fin­den ist. Wei­te­re Plus­punk­te sam­melt der Hy­un­dai mit sei­ner gu­ten Über­sicht­lich­keit und Qua­li­tätsan­mu­tung so­wie der sehr gu­ten Be­dien­bar­keit. Fe­dern muss er hin­ge­gen beim The­ma Si­cher­heits­aus­stat­tung las­sen: Au­ßer dem ab der Aus­stat­tung Trend (Auf­preis: 1150 Eu­ro) se­ri­en­mä­ßi­gen Spur­ver­las­sens­war­ner bie­tet der Ko­rea­ner kei­ne Fah­re­ras­sis­tenz­sys­te­me. Un­er­reicht hin­ge­gen sind nach wie vor die Ga­ran­tie­fris­ten von Hy­un­dai, mit je­weils fünf Jah­ren auf Tech­nik und Lack bie­ten sie min­des­tens zwei mehr als al­le Kon­kur­ren­ten. Mit ei­nem be­wer­te­ten Preis von 18.800 Eu­ro zählt der i20 al­ler­dings auch zu den teu­ers­ten Fahr­zeu­gen im Feld. Grund: Die in der Aus­stat­tung Trend op­tio­na­len 16-Zöl­ler (600 Eu­ro) kön­nen nur in Ver­bin­dung mit dem Plus-Pa­ket, un­ter an­de­rem mit Kli­ma­au­to­ma­tik so­wie Licht- und Re­gen­sen­sor, für 1200 Eu­ro ge­or­dert wer­den.

Kräf­ti­ger, aber durs­ti­ger Mo­tor. Über­schau­ba­re Fahr­dy­na­mik

Der auf­ge­la­de­ne Drei­zy­lin­der mit ei­nem Li­ter Hu­b­raum und 100 PS ver­hilft dem i20 zu or­dent­li­chen Fahr­leis­tun­gen. Bei den Be­schleu­ni­gungs-und Elas­ti­zi­täts­mes­sun­gen ist er je­weils im vor­de­ren Feld zu fin­den, mit ei­ner Höchst­ge­schwin­dig­keit von 188 km/ h setzt er ge­mein­sam mit dem Ci­tro­ën die Best­mar­ke. Der Mo­tor geht da­bei un­auf­ge­regt zu Wer­ke, ver­braucht mit 6,9 Li­tern pro 100 Ki­lo­me­ter aber recht viel Kraft­stoff. In den fahr­dy­na­mi­schen Dis­zi­pli­nen bie­tet der i20 ei­ne durch­schnitt­li­che Leis­tung. Er ver­dient sich al­ler­dings Lob mit dem zweit­bes­ten Kalt­brems­weg von 34 Me­tern aus Tem­po 100, nur der Fies­ta ver­zö­gert mit 33,9 Me­tern noch ein we­nig bes­ser. Für ei­nen Po­di­ums­platz reicht es letzt­lich nicht ganz: Der Hy­un­dai wird mit knap­pem Vor­sprung auf den Ci­tro­ën C3 Vier­ter.

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