Gro­ßes Kino in Se­rie

Bücher Magazin - - Inhalt - VON SON­JA HARTL

Mit Tom Tykwers „Ba­by­lon Ber­lin“

Am An­fang stand die Fas­zi­na­ti­on für die 1920er-Jah­re. So­wohl die Fil­me­ma­cher Tom Tykwer, Achim von Bor­ries und Henk Hand­lo­eg­ten als auch der Co­mi­cAu­tor Ar­ne Jysch woll­ten schon län­ger et­was über die­se Zeit ma­chen und fan­den dann in Vol­ker Kut­schers „Der nas­se Fisch“das per­fek­te Aus­gangs­ma­te­ri­al. Hie­rin er­zählt er von dem Kom­mis­sar Ge­re­on Rath, der im ers­ten Band in Ber­lin im Jah­re 1929 er­mit­telt – und mitt­ler­wei­le im sechs­ten Band im Jahr 1934 an­ge­kom­men ist. Ent­stan­den sind nun zwei auf den ers­ten Blick ver­schie­de­ne Ad­ap­tio­nen: ei­ne far­ben­fro­he, opu­len­te Se­rie, die sich als Sit­ten­ge­mäl­de ent­puppt – und ein düs­te­rer schwarz-wei­ßer Co­mic mit NoirAn­lei­hen. Und doch gibt es zwi­schen ih­nen mehr Ver­bin­dun­gen zu ent­de­cken.

VOM BUCH ZUR SE­RIE – DER ENTSTEHUNGSPROZESS VON „BER­LIN BA­BY­LON“

Es sind vor al­lem zwei Din­ge, die Tom Tykwer, Achim von Bor­ries und Henk Hand­lo­eg­ten beim Le­sen von „Der nas­se Fisch“über­zeugt ha­ben: „Kut­schers Kon­zept hat ei­ne ex­pan­si­ve Ener­gie“, er­zählt Tom Tykwer im Ge­spräch. „Er macht im­mer wei­ter, ent­deckt auf sei­ner ei­ge­nen Rei­se im­mer mehr, was ihn in­ter­es­siert und auch frap­piert an die­ser Epo­che. Das hat uns an­ge­spro­chen – jen­seits der Tat­sa­che, dass sein Buch im Ge­wand ei­ner Gen­re­er­zäh­lung da­her­kommt,

Vol­ker Kut­schers „Der nas­se Fisch“wur­de zwei­mal ad­ap­tiert – als Se­rie und als Co­mic. BÜCHER­ma­ga­zin hat mit den Fil­me­ma­chern

und dem Co­mic-Au­tor über die Ad­ap­ti­ons­pro­zes­se ge­spro­chen.

näm­lich als Kri­mi­nal­ro­man. Das ist erst ein­mal ein tol­ler Ein­stieg.“Die Kri­mi­nal­hand­lung und das da­ma­li­ge Po­li­zei­prä­si­di­um sind der Aus­gangs­punkt. „Kut­scher hat die ro­te Burg ins Zen­trum ei­ner gro­ßen Er­zäh­lung ge­stellt, und wir ha­ben die Mög­lich­keit, dort her­um qua­si al­les zu be­leuch­ten“, sagt Achim von Bor­ries. „Durch den Ro­man ha­ben wir ein Kor­sett, ein Ske­lett, ein Ge­rüst, an dem wir uns dann selbst aus­meh­ren dür­fen.“Zu­dem ist es ein Vor­teil, dass Kut­scher sei­ne Ro­m­an­rei­he im Jahr 1929 be­ginnt. „Das ist schon die Spät­pha­se der Wei­ma­rer Re­pu­blik“, er­klärt Henk Hand­lo­eg­ten. „Dar­in kon­den­siert sich al­les, was zu­vor pas­siert ist: der di­rek­te Nach­krieg, die Re­vo­lu­ti­on, die In­fla­ti­ons­zeit, das hat die Leu­te ja al­les ge­prägt. Des­halb kön­nen wir mit un­se­ren Fi­gu­ren auch da­von er­zäh­len.“

Von An­fang an stand fest, dass der Ro­man als Se­rie ad­ap­tiert wer­den soll­te; sie bie­tet die nö­ti­ge Zeit zum Er­zäh­len. Rund drei Jah­re ha­ben die Fil­me­ma­cher dann ge­mein­sam an den Dreh­bü­chern ge­schrie­ben. „Wir sa­ßen zu dritt um ei­nen Tisch und um uns her­um wuch­sen Wän­de mit Kar­tei­kar­ten, auf de­nen erst Ide­en, dann sze­ni­sche Ide­en und dann kon­kret ei­ne Sze­ne ge­schrie­ben wur­den“, be­schreibt Tykwer die­sen Pro­zess. „Dann mach­ten wir dar­aus Blö­cke für Epi­so­den und ha­ben ver­sucht, in den Epi­so­den Sze­nen an­zu­ord­nen. Man re­det vor al­lem dra­ma­tur­gisch, man as­so­zi­iert mit­ein­an­der, zwingt sich manch­mal auch, dis­zi­pli­niert zu sa­gen, ‚jetzt lass uns noch ein­mal die­se ei­ne Epi­so­de wirk­lich ei­ni­ger­ma­ßen durch­struk­tu­rie­ren, da­mit wir mal ei­ne ha­ben.‘ Und dann ist es na­tür­lich auch so, dass man schreibt und abends nach Hau­se geht und je­der hat sei­ne Haus­auf­ga­ben. Oder je­der schreibt ei­ne an­de­re Sze­ne. Das ist ein biss­chen ein Rin­gel­pietz­ver­fah­ren, das wir ent­wi- ckelt ha­ben. Der ei­ne schreibt die, der an­de­re die und dann schickt man die von ei­nem Tisch zum an­de­ren und der Nächs­te macht wei­ter.“

Da­bei spiel­te die frü­he Zu­sam­men­ar­beit mit dem Sze­nen­bild ei­ne ent­schei­den­de Rol­le. „Wir sa­ßen Tür an Tür; ei­ne Schwing­tür da­zwi­schen, dann ging das hin und her. Und na­tür­lich kam man mor­gens und guck­te, was an de­ren Wän­den hing, die ha­ben sich ja auch im­mer mehr aus­ge­brei­tet“, er­zählt Tykwer. Letzt­lich wur­den dann auf dem Stu­dio­ge­län­de von Ba­bels­berg vier Stra­ßen­zü­ge ge­baut, je­der Stra­ßen­zug re­prä­sen­tiert ein Mi­lieu. „Die Ent­wick­lung die­ser Stra­ßen hat uns auch beim Schrei­ben be­glei­tet. Je kla­rer das Bild die­ser Idee von die­sem Stu­dio­bau wur­de, des­to kla­rer wur­de uns auch beim Schrei­ben, was wir ei­gent­lich wol­len.“Dar­über hin­aus gab es kon­kre­te Hil­fe­stel­lung, be­tont Hand­lo­eg­ten. „Zum Bei­spiel: Gab es Klin­gel­an­la­gen 1929? Konn­te man un­ten klin­geln und dann von oben ein­ge­las­sen wer­den?“Das spielt für den Ablauf ei­ni­ger Sze­nen ei­ne wich­ti­ge Rol­le.

„DON’T TOUCH THE GOLD PLOT!“– GE­SCHICH­TE UND FI­GU­REN

Tat­säch­lich er­weist sich „Ba­by­lon Ber­lin“als mit­rei­ßen­des Sit­ten­ge­mäl­de, in dem die ver­schie­de­nen Mi­lieus der Zeit zu se­hen sind, Ar­mut und Le­bens­hun­ger, Ver­zweif­lung und Ver­lo­ren­heit, Hoff­nung und Wahn­sinn. Hier­bei er­weist sich die Kri­mi­nal­ge­schich­te als her­vor­ra­gen­des struk­tu­rie­ren­des Mit­tel, wenn­gleich sie an­ders als in „Der nas­se Fisch“an­ge­legt ist. „Die­ser Gold-Plot, der bei Kut­scher schi­mä­ren­haft im Hin­ter­grund ist und mit Er­war­tun­gen spielt, dar­an ha­ben wir uns mo­na­te­lang die Zäh­ne aus­ge­bis­sen“, er­zählt

von Bor­ries. „In ei­ner Se­rie, die zwar auch Gen­re ist, aber auch ei­ne Ver­an­ke­rung in den Wirk­lich­kei­ten des Jah­res 1929 ha­ben muss, kön­nen wir nicht ein­fach be­haup­ten, dass ein Gangs­ter wie Mar­lo­we oder ein mit Herrn Karda­kow Be­kann­ter ei­ne un­vor­stell­ba­re Men­ge Gold – oder Säu­re – hier­her be­stellt. Da muss­ten wir uns et­was aus­den­ken. Aber wir ha­ben da­zwi­schen auch da­ge­ses­sen und ge­merkt, wenn wir dort et­was ver­än­dern, dann fliegt uns das um die Oh­ren.“Des­halb gab es als Mot­to an man­chen Ta­gen „don’t touch the gold plot“, sagt Tykwer.

Auf­fäl­lig sind auch die Um­deu­tun­gen der Fi­gu­ren. „Wir ha­ben Fi­gu­ren, die es im Ro­man so gar nicht gibt – zum Bei­spiel die Freun­din von Charlotte, die taucht bei Kut­scher in ei­nem Ne­ben­satz auf. Das ist die Mit­be­woh­ne­rin von ihr. Wir ha­ben ei­ne ei­ge­ne Ge­schich­te ge­macht, sie wird ei­ne rich­ti­ge Haupt­fi­gur“, er­zählt von Bor­ries. „Bei Charlotte ha­ben wir ge­merkt, dass wir nicht so ein­fach er­zäh­len wol­len, dass sie schon bei der Po­li­zei ist. Al­so ent­schie­den wir uns zu er­zäh­len, wie sie da­hin­kommt.“Hier zeigt sich be­reits, wie viel sich in ei­ner Se­rie mit wie­der­keh­ren­den Fi­gu­ren er­zäh­len lässt. So ist Ge­re­on Rath ein „Kriegs­zit­te­rer“und ver­sucht, es vor sei­nen Kol­le­gen zu ver­ber­gen. Es war den Fil­me­ma­chern wich­tig, auf die­se Be­las­tungs­stö­rung auf­merk­sam zu ma­chen, nach­dem Henk Hand­lo­eg­ten sei­nen Kol­le­gen Fil­me über die Män­ner mit „Shell Shock“ge­zeigt hat­te. „Das war ein Phä­no­men, das im Ers­ten Welt­krieg erst­mals auf­ge­grif­fen wur­de, und wir ha­ben ge­merkt, dass ei­ne un­se­rer Haupt­fi­gu­ren in­vol­viert sein muss“, sagt von Bor­ries. „Und war­um nicht Rath?“Schließ­lich ist das Trau­ma des Krie­ges für die­se Zeit von ent­schei­den­der Be­deu­tung. „Man merkt, der Krieg ist elf Jah­re her, das war ein mons­trö­ser und noch nie da­ge­we­se­ner Krieg, ei­ne Form von Krieg, die die Men­schen nicht kann­ten. Er hat die männ­li­che Be­völ­ke­rung qua­si um die Hälf­te de­zi­miert, die an­de­re Hälf­te war ver­krüp­pelt oder litt un­ter dem Krieg. War­um soll­te nun aus­ge­rech­net un­ser Held da­von ver­schont sein?“, fragt Tykwer. „Das wä­re fast faul, das nicht zu nut­zen. Das wä­re auch aus un­se­rer Sicht im fil­mi­schen Er­zäh­len ein Feh­ler ge­we­sen, weil na­tür­lich je mehr man da­hin ar­bei­tet, dass sich ei­ne Fi­gur erst im Lauf der Zeit ent­rät­selt, des­to mehr ha­ben wir zu tun.“

Da­durch zeigt sich in „Ba­by­lon Ber­lin“das her­vor­ra­gen­de Zu­sam­men­spiel aus Re­cher­che, Dreh­buch, Pro­duk­ti­on und Ins­ze­nie­rung. Tat­säch­lich taucht die sehr gut be­setz­te Se­rie mit je­der Fol­ge tie­fer in die Zeit ein und schafft ein­drucks­vol­le Mo­men­te – sei es ei­ne Mas­sen­tanz­sze­ne im Club oder die Se­quenz ei­nes jun­gen Man­nes, der sei­nen ge­hör­lo­sen El­tern das Ra­dio­pro­gramm über­setzt. Nicht nur hier er­rei­chen die Fil­me­ma­cher ei­nes ih­rer wich­tigs­ten Zie­le: „Ich glau­be, bei ei­ner Ro­ma­n­ad­ap­ti­on muss man den Text des Ro­mans kom­plett ver­ges­sen und auch über­schrei­ben. Zu­erst mit den Mit­teln des Dreh­buchs und dann spä­ter mit de­nen der Ins­ze­nie­rung“, sagt Hand­lo­eg­ten. „Ei­ne Ad­ap­ti­on muss dem Zu­schau­er, wenn er den Film guckt, das zen­tra­le Ge­fühl ge­ben, das er beim Le­sen des Ro­mans emp­fun­den hat.“

VOM BUCH ZUM CO­MIC – „DER NAS­SE FISCH“ZUM ZWEI­TEN

Da­mit die­ses Ge­fühl er­zeugt wer­den kann, ist Frei­heit ge­gen­über der Buch­vor­la­ge ei­ne ent­schei­den­de Be­din­gung. Vol­ker Kut­scher hat sie so­wohl den Fil­me­ma­chern als auch

Co­mic-Au­tor Ar­ne Jysch ein­ge­räumt. Für ihn stand da­her am An­fang vor al­lem das Kür­zen im Mit­tel­punkt. Nach ei­ge­nen Er­fah­run­gen wuss­te er, dass er nicht mehr als 200 ge­zeich­ne­te Sei­ten stem­men kann. „Ich wol­le das Grund­ge­rüst der Ge­schich­te er­hal­ten, und mit mei­ner ei­ge­nen Sicht auf die 20er wie­der an­rei­chern“, er­zählt er. Al­so hat Ar­ne Jysch den Ro­man „in sei­ne Ein­zel­tei­le zer­legt und dann als Co­mic­sze­na­rio aus viel we­ni­ger Tei­len wie­der zu­sam­men­ge­setzt. Ich be­sorg­te mir ei­ne Ver­si­on des Ro­mans, in der ich Zei­len und Sze­nen wild an­ge­stri­chen und No­ti­zen an den Rand ge­krit­zelt ha­be. Im nächs­ten Schritt ha­be ich den ge­sam­ten Ro­man un­ter­teilt in Sze­nen und de­ren In­for­ma­ti­ons­ge­halt und Cha­rak­te­re und die­se wie­der in der Rei­hen­fol­ge des Ro­mans auf­ge­schrie­ben.“Da­nach folg­te die Plo­tOut­li­ne für die ge­kürz­te Ver­si­on, an­schlie­ßend die Ar­beit an dem Co­micsze­na­rio. „Hier wer­den dann Sei­te für Sei­te, Pa­nel für Pa­nel und Sprech­bla­se für Sprech­bla­se ge­nau be­schrie­ben“, er­klärt er. Au­ßer­dem hat er wäh­rend der Ar­beit am Sze­na­rio den pas­sen­den Stil ge­sucht: „Nicht zu auf­wen­dig, an Il­lus­tra­tio­nen aus der Zeit in­spi­riert, aber mit mo­der­nem Look, kri­mi­ge­recht kon­trast­reich mit viel Schwarz. Ich ha­be die Haupt­fi­gu­ren in die­sem Stil ent­wor­fen und dann et­was über ein Jahr an der ers­ten Lay­out­fas­sung ge­ar­bei­tet, in der skiz­zen­haft zum ers­ten Mal Sei­ten­kom­po­si­tio­nen, Dia­lo­ge die Po­si­ti­on der Sprech­bla­sen und das Spiel der Fi­gu­ren zu er­ken­nen sind.“Da­nach folgt „die Fleiß­ar­beit“, in der die Sei­ten ins Rei­ne ge­zeich­net und Ne­ben­fi­gu­ren so­wie die Räu­me kon­kre­ti­siert wer­den.

Das Ver­fah­ren bei der Ad­ap­ti­on von „Der nas­se Fisch“als Se­rie und als Co­mic ist sehr ähn­lich: Der Ro­man wur­de in Ein­zel­tei­le zer­legt, die dann neu sor­tiert und an­ge­rei­chert wur­den. Ent­schei­dend ist, dass die Be­din­gun­gen des je­wei­li­gen Me­di­ums ge­nutzt wer­den – bei ei­ner Se­rie bei­spiels­wei­se die zur Ver­fü­gung ste­hen­de Zeit oder das Pro­duk­ti­ons­de­sign, bei ei­nem Co­mic „hat man die Chan­ce, Bild und Text ge­gen­ein­an­der ar­bei­ten zu las­sen oder vi­su­el­le Po­in­ten zu set­zen, die im Ro­man so nicht mög­lich sind“, sagt Ar­ne Jysch. Vor al­lem aber gibt es ein wich­ti­ges dra­ma­tur­gi­sches Mit­tel: das Um­blät­tern. „Der Ablauf ei­ner Co­mic­sze­ne ori­en­tiert sich sehr an dem Lay­out ei­ner (Dop­pel-)Sei­te. Im un­te­ren rech­ten Pa­nel muss ei­ne Art Cliff­han­ger ent­ste­hen, der zum Um­blät­tern mo­ti­viert. Da­durch wird der Sei­ten­wech­sel zum Event und ein ei­ge­nes dra­ma­tur­gi­sches Mit­tel. Ein er­zäh­le­ri­scher Spaß, der so­wohl im Ro­man als auch im Film nicht mög­lich ist.“

Es ge­lingt bei­den Ad­ap­tio­nen, ein Zeit­ge­fühl zu ver­mit­teln, ge­ra­de weil sie sich von dem Aus­gangs­stoff lö­sen und ih­ren ei­ge­nen Weg fin­den, der dem je­wei­li­gen Me­di­um ent­spricht. Vor al­lem bei Buch­ad­ap­tio­nen ist die­se Un­ab­hän­gig­keit un­be­dingt not­wen­dig – und in Ver­bin­dung mit gu­ten Ge­schich­ten­er­zäh­lern ist hier noch ei­ni­ges mög­lich. Des­halb kann man sich jetzt schon freu­en – ei­ne drit­te und vier­te Staf­fel von „Ba­by­lon Ber­lin“wur­den be­reits in Auf­trag ge­ge­ben.

VOL­KER KUT­SCHER, AR­NE JYSCH: Der nas­se Fisch Carl­sen, 216 Sei­ten, 17,99 Eu­ro

Liv Li­sa Fries (26) als Charlotte Rit­ter (l.) und Vol­ker Bruch (37) als Ge­re­on Rath (r.) spie­len die Haupt­rol­len in „Ba­by­lon Ber­lin“

VOL­KER KUT­SCHER: Der nas­se Fisch Kie­pen­heu­er & Witsch (2008), 560 Sei­ten, 9,99 Eu­ro

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