Ab­luft oder Um­luft?

Bad & Kueche - - KÜCHENTECHNIK. -

Ge­ne­rell gilt: Ab­luft be­nö­tigt Zu­luft. Das be­deu­tet, es muss da­für ge­sorgt wer­den, dass ge­nü­gend fri­sche Luft in die Kü­che nach­strö­men kann, et­wa durch ein ge­öff­ne­tes Fens­ter oder ei­nen Ab­luft/Zu­luft-Mau­er­kas­ten. Der Vor­teil: Die ver­brauch­te Luft wird nach drau­ßen ge­lei­tet. Der Nach­teil: Im Win­ter wird die Hei­zungs­luft mit nach drau­ßen be­för­dert. In Miet­woh­nun­gen muss der Ver­mie­ter der In­stal­la­ti­on ei­ner Ab­luft­hau­be zu­stim­men, denn ein Mau­er­durch­bruch ist not­wen­dig. Bei ei­ner Um­luft­hau­be wird die an­ge­saug­te Luft über ei­nen Fett­fil­ter und ei­nen Ak­tiv­koh­le­fil­ter ge­lei­tet und dann ge­rei­nigt wie­der in die Kü­che ge­führt. Das spart die Um­bau­ar­bei­ten. Al­ler­dings ent­ste­hen durch den Wech­sel des Ak­tiv­koh­le­fil­ters, der al­le vier bis sechs Mo­na­te aus­ge­tauscht wer­den soll­te, wei­te­re Kos­ten. In Neu­bau­ten mit Be­lüf­tungs­an­la­gen wer­den meist Um­luft­hau­ben ein­ge­baut.

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