W&W hält Kurs

Badische Neueste Nachrichten (Baden-Baden) - - WIRTSCHAFT -

Stuttgart (dpa). Der Ver­si­che­rungs­und Fi­nanz­kon­zern Wüs­ten­rot&Würt­tem­ber­gi­sche (W&W) bleibt dank ei­nes gu­ten Er­geb­nis­ses in der Scha­den- und Un­fall­ver­si­che­rung auf Kurs. Nach drei Quar­ta­len sum­miert sich der Über­schuss auf knapp 215 Mil­lio­nen Eu­ro, wie W&W in Stuttgart mit­teil­te. Ver­g­li­chen mit dem Vor­jahr sind das et­wa 20 Pro­zent mehr. Mehr als die Hälf­te steu­er­te al­lein die Scha­den- und Un­fall­ver­si­che­rung bei, de­ren Er­geb­nis um ein Drit­tel zu­leg­te. 2016 hat­te W & W ei­nen Über­schuss von ins­ge­samt rund 235 Mil­lio­nen Eu­ro er­zielt. In die­sem Jahr soll es „er­kenn­bar“mehr wer­den. Das Ge­schäft

Be­flü­gelt von Scha­de­n­und Un­fall­ver­si­che­rung

mit Scha­den- und Un­fall­ver­si­che­run­gen pro­fi­tier­te den An­ga­ben zu­fol­ge vor al­lem da­von, dass grö­ße­re Schä­den zum Bei­spiel durch Un­wet­ter aus­ge­blie­ben sind.

Die Scha­den­kos­ten­quo­te – das Ver­hält­nis von Kos­ten zu Ein­nah­men – sei über die drei Quar­ta­le ge­rech­net von 91,3 auf 90,7 Pro­zent ge­sun­ken. Die Brut­to­bei­trä­ge stie­gen um 4,3 Pro­zent auf 1,48 Mil­li­ar­den Eu­ro. Schlech­ter als im Vor­jahr lief wei­ter­hin das Ge­schäft mit Per­so­nen­ver­si­che­run­gen – da­zu zäh­len Le­bens- und Kran­ken­ver­si­che­rung –, wo die ge­buch­ten Bei­trä­ge im Ver­gleich zu den ers­ten drei Quar­ta­len 2016 um 8,6 Pro­zent auf 1,55 Mil­li­ar­den Eu­ro san­ken. Zu W&W ge­hört auch die Karls­ru­her Le­ben. Auch die Wüs­ten­rot-Bau­spar­kas­se liegt un­ter dem Ni­veau des Vor­jah­res. Ge­mes­sen am Markt ha­be sich das Neu­ge­schäft aber gut ent­wi­ckelt, hieß es.

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