Schulz will im End­spurt punk­ten

SPD-Kanz­ler­kan­di­dat im BNN-In­ter­view

Badische Neueste Nachrichten (Hardt) - - ERSTE SEITE -

Ber­lin/Karls­ru­he (BNN/AFP). SPDKanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz, der heu­te (ab 16 Uhr) vor dem Karls­ru­her ZKM auf­tritt, zeigt sich im In­ter­view mit die­ser Zei­tung von den ak­tu­el­len Wahl­um­fra­gen un­be­ein­druckt. „Mei­ne Par­tei und ich kämp­fen nicht für Mei­nungs­um­fra­gen, son­dern für un­se­re Po­li­tik, für un­se­re Prin­zi­pi­en“, be­tont Schulz, der zu­dem dar­auf setzt, dass sich vie­le Wäh­ler noch nicht ent­schie­den hät­ten, wem sie ih­re Stim­me ge­ben. Soll­te er Kanz­ler wer­den, will er so schnell wie mög­lich die „Loh­n­un­gleich­heit zwi­schen Män­nern und Frau­en“an­ge­hen, ei­ne „na­tio­na­le Bil­dungs­al­li­anz“star­ten, die von Bund und Län­dern ge­mein­sam fi­nan­ziert wird, und in In­fra- struk­tur und den ge­för­der- ten Woh­nungs­bau in­ves­tie­ren, be­tont Schulz in dem BNN-In­ter­view.

Gut ei­ne Wo­che vor der Bun­des­tags­wahl bleibt die Uni­on nach den Um­fra­gen mit gro­ßem Ab­stand vor der SPD stärks­te Kraft. Al­ler­dings ging für CDU und CSU im ZDF-Po­lit­ba­ro­me­ter der Trend leicht nach un­ten. Im „Po­lit­ba­ro­me­ter“der For­schungs­grup­pe Wah­len ver­liert die Uni­on zwei Punk­te und kommt auf 36 Pro­zent. Die SPD ge­winnt in die­ser Um­fra­ge da­ge­gen ei­nen Punkt und liegt nun bei 23 Pro­zent. Im zu­vor ver­öf­fent­lich­ten Deutsch­land­trend der ARD hat­te die SPD da­ge­gen ei­nen Punkt auf nur noch 20 Pro­zent ver­lo­ren, wäh­rend für die CDU/CSU un­ver­än­dert 37 Pro­zent vor­her­ge­sagt wur­den.

Fo­to: dpa

KÄMP­FE­RISCH: Mar­tin Schulz.

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