An­schlag auf Lon­do­ner U-Bahn

Min­des­tens 29 Ver­letz­te / Spreng­satz ex­plo­dier­te im Be­rufs­ver­kehr

Badische Neueste Nachrichten (Karlsruhe) - - Erste Seite -

Lon­don (AFP). Er­neut hat ein An­schlag Schre­cken in Lon­don aus­ge­löst: Bei ei­ner Bom­ben­ex­plo­si­on in der U-Bahn wur­den min­des­tens 29 Men­schen ver­letzt. Scot­land Yard stuf­te den Vor­fall als ter­ro­ris­tisch ein. Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May be­rief das Si­cher­heits­ka­bi­nett ein. Der Spreng­satz de­to­nier­te mit­ten im mor­gend­li­chen Be­rufs­ver­kehr, wie der Chef der An­ti-Ter­ror-Ab­tei­lung der bri­ti­schen Po­li­zei, Mark Row­ley, be­kannt gab. Nach sei­nen An­ga­ben war die Bom­be selbst ge­baut. Sie ex­plo­dier­te in der U-Bahn-Sta­ti­on Par­sons Gre­en im Süd­wes­ten Lon­dons in ei­nem Wag­gon. Ges­tern Abend be­kann­te sich die Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat zu dem An­schlag. Lon­don rief dar­auf­hin die höchs­te Ter­ror­warn­stu­fe aus. In Groß­bri­tan­ni­en hat­ten Is­la­mis­ten in die­sem Jahr vier An­schlä­ge ver­übt, bei de­nen ins­ge­samt 35 Men­schen ge­tö­tet wur­den. Drei An­schlä­ge er­eig­ne­ten sich in Lon­don, ein wei­te­rer in Man­ches­ter. Kom­men­tar, Zeit­ge­sche­hen

GROSSEINSATZ DER PO­LI­ZEI: Nach dem An­schlag auf die Lon­do­ner U-Bahn kon­trol­lier­ten Spe­zi­al­kräf­te die U-Bahn-Sta­ti­on. Fo­to: dpa

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