O tem­po­ra!

Hu­ber­tus Heil em­pört den Ko­ali­ti­ons­part­ner

Badische Neueste Nachrichten (Rastatt / Gaggenau) - - POLITIK -

Zu­stän­de wie im al­ten Rom! SPDGe­ne­ral­se­kre­tär Hu­ber­tus Heil em­pört mit ei­nem spit­zen Ver­gleich zur An­ti­ke den (Noch-)Ko­ali­ti­ons­part­ner CDU/CSU und lös­te Pro­tes­te aus. „Mer­kel und See­ho­fer ha­ben Do­brindt zum Ver­kehrs­mi­nis­ter ge­macht. Die schlech­tes­te Per­so­nal­wahl, seit Ca­li­gu­la sein Pferd zum Se­na­tor er­nannt hat“, twit­ter­te Heil. Ge­meint ist In­ci­ta­tus, das Lieb­lings­renn­pferd des wahr­schein­lich geis­tes­kran­ken rö­mi­schen Kai­sers.

Da ha­be sich Heil mäch­tig ver­ga­lop­piert, schimpf­ten Uni­ons­po­li­ti­ker. Micha­el Gros­se-Brö­mer, Par­la­men­ta­ri­scher Ge­schäfts­füh­rer der CDU/CSUFrak­ti­on, be­fand re­si­gniert: „Die­ses Ni­veau hat die ehe­mals stol­ze SPD mitt­ler­wei­le er­reicht...“

Of­fen­sicht­lich lie­gen we­ni­ge Wo­chen vor der Bun­des­tags­wahl bei man­chen die Ner­ven blank in Ber­lin. Hu­ber­tus Heil kon­ter­te, auch Do­brindt ha­be schließ­lich hart aus­ge­teilt und An­ton Ho­frei­ter von den Grü­nen ei­nen „rhe­to­ri­schen Ne­an­der­ta­ler“ge­nannt. Wie hieß es im al­ten Rom: O tem­po­ra, o mo­res! – Oh, wel­che Zei­ten, oh, wel­che Sit­ten. dpa

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