Fens­ter­pro­gramm oh­ne Schu­lung

War­um sol­len Fens­ter­händ­ler nicht so ein­fach be­stel­len kön­nen wie Pri­vat­kun­den im Internet Shop? Die­se Fra­ge stell­te sich die Fir­ma Siems Fens­ter+Tü­ren, Wie­felste­de, und ent­wi­ckel­te das „Isi­door“Pro­gramm.

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60 % un­se­rer Kun­den ha­ben ih­re Fens­ter mit un­se­rer bis­he­ri­gen Fach­soft­ware be­stellt. Der Vor­teil liegt klar auf der Hand, die Händ­ler kön­nen in kur­zer Zeit An­ge­bo­te kal­ku­lie­ren, sich die Auf­trä­ge vom End­kun­den be­stä­ti­gen las­sen, on­li­ne be­stel­len. Das ist schnel­ler und es gibt kei­ne Feh­ler durch die Dop­pel­erfas­sung. Auch die Rech­nung kann schnell ge­schrie­ben wer­den. Trotz die­ser Vor­tei­le ar­bei­ten vie­le Kun­den nicht mit dem Pro­gramm“, er­läu­tert Ge­schäfts­füh­rer Uwe Siems. Den Grund sieht er in der kom­pli­zier­ten Be­die­nung des Fach­han­dels­pro­gramms. Man muss ei­ne ein­tä­gi­ge Schu­lung be­su­chen, hin­zu kommt die War­tung in Form von Up­dates und re­gel­mä­ßi­ger Da­ten­si­che­rung. All die­se Pro­ble­me soll es mit dem neu­en web­ba­sier­ten Pro­gramm nicht ge­ben. Das Pro­gramm sei sehr leicht zu be­die­nen: Fens­ter, Tü­ren, Fül­lun­gen, Grif­fe und Roll­la­den kön­nen oh­ne Schu­lung ein­ge­ge­ben wer­den. „ Das Pro­gramm bie­tet un­se­ren Fach­han­dels­kun­den auch die Mög­lich­keit, ei­nen In­ter­net­shop zu be­trei­ben. Dort kön­nen Pri­vat­kun­den on­li­ne bei un­se­ren Händ­lern be­stel­len. Das bie­tet un­se­ren Händ­lern ein­ma­li­ge Ver­mark­tungs­mög­lich­kei­ten“, so Siems, des­sen ge­schäfts­füh­ren­der Bru­der Ber­tram noch an­merk­te, dass die Kun­den den glei­chen On­li­ne-Bo­nus be­kom­men, als ob sie über das Fach­han­dels­pro­gramm be­stel­len. Und je­der kann das Pro­gramm tes­ten: Ei­ne De­mo­ver­si­on kann un­ter www.isi­door.de auf­ge­ru­fen wer­den. Oben in der Me­nü­leis­te den Rei­ter „De­mo“an­kli­cken und los­le­gen. Auf der Start­sei­te sind Mus­te­r­ecken von den ver­schie­de­nen Sys­te­men dar­ge­stellt. Klickt man ein Sys­tem an, kann man da­nach aus­wäh­len, ob man Fens­ter, Tü­ren oder Ne­ben­tü­ren be­stel­len möch­te. Die Pro­gramm­füh­rung ist in­tui­tiv: Zu­nächst wird die Tei­lung des Ele­ments­ab­ge­fragt, dann für je­des Feld die Öff­nungs­art. Ma­ße und Tei­lungs­ma­ße so­wie Far­ben, Glä­ser, Leis­ten, Spros­sen usw. kön­nen nach ei­ge­nem Wunsch ein­ge­ge­ben wer­den. Fin­det man et­was nicht, kann zu dem Fens­ter ein Be­stell­text ein­ge­ge­ben wer­den. Ist die Er­fas­sung fer­tig, klickt man das Fens­ter in den Wa­ren­korb. Selbst hier ha­ben die Pro­gram­mie­rer von Isi­door an ei­ne ein­fa­che Hand­ha­bung ge­dacht: Man kann das Ele­ment ein­fach nur spei­chern oder spei­chern und gleich ei­ne Ko­pie des Ele­ments an­le­gen, so dass man z.B. nur die Schlag­rich­tung oder ei­ne Grö­ße än­dern muss, an­statt das Ele­ment kom­plett neu zu er­fas­sen. Nach Mei­nung der ge­schäfts­füh­ren­den Siems- Brü­der soll­te auch je­der Tisch­ler, der Fens­ter zu­kauft oder ei­nen ei­ge­nen On­li­ne-Han­del auf­bau­en will, sich die Ge­le­gen­heit der kos­ten­lo­sen De­mo nicht ent­ge­hen las­sen. Bei In­ter­es­se an ei­ner Be­stel­lung kann bei der Fir­ma Siems das ei­ge­nen Pass­wort für die Voll­ver­si­on an­ge­fragt wer­den.

Fo­to: Siems

Leich­te Be­die­nung bie­tet das Pro­gramm.

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