Bau­ti­cker

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Dy­na­mi­scher Bau­markt Deutsch­land Laut ak­tu­el­lem Mo­nats­be­richt der Deut­schen Bun­des­bank dürf­te die Bau­kon­junk­tur in Deutsch­land deut­lich Fahrt auf­neh­men. Die Auf­wärts­be­we­gung bei der Woh­nungs­bau­nach­fra­ge, die von güns­ti­gen Ein­kom­mens­per­spek­ti­ven, sehr vor­teil­haf­ten Fi­nan­zie­rungs­kon­di­tio­nen und star­ker Zu­wan­de­rung ge­tra­gen wer­de, ver­stär­ke sich spür­bar. Die Dy­na­mik bei den Ge­neh­mi­gun­gen im Woh­nungs­bau nahm in der zwei­ten Jah­res­hälf­te ge­gen­über dem Durch­schnitt der sechs Mo­na­te zu­vor kräf­tig zu. Die Auf­trä­ge in die­ser Spar­te zo­gen eben­falls sehr stark an. Mit Blick auf den Ge­wer­be­bau, heißt es in dem Be­richt wei­ter, gab es im Jah­res­schluss­quar­tal nach fast ein­ein­halb­jäh­ri­ger Flau­te ei­nen mar­kan­ten Or­der­schub, der nicht nur auf kur­ze Sicht, son­dern auch dar­über hin­aus für ho­he Aus­las­tung sor­gen dürf­te. Die Nach­fra­ge öf­fent­li­cher Bau­her­ren sei eben­falls deut­lich an­ge­stie­gen. Wie die Bun­des­bank wei­ter mel­det, sei­en die Prei­se für Wohn­im­mo­bi­li­en in 2015 er­neut kräf­tig an­ge­stie­gen. Laut Be­rech­nun­gen ba­sie­rend auf An­ga­ben des Ana­ly­se­un­ter­neh­mens Bul­wi­en­ge­sa nah­men die Prei­se für Wohn­im­mo­bi­li­en in deut­schen Städ­ten im Jahr 2015 um durch­schnitt­lich 6 % zu. Bau­märk­te in Eu­ro­pa Die kon­junk­tu­rel­len Aus­sich­ten für die eu­ro­päi­sche Bau­bran­che sind un­ter­schied­lich: Wäh­rend die Wachs­tums­dy­na­mik auf dem deut­schen Bau­markt leicht auf die Brem­se tritt, dürf­te das kri­sen­ge­schüt­tel­te Spa­ni­en bald wie­der in die Gän­ge kom­men. Bis Ita­li­en und Frank­reich sich aus dem Ne­ga­tiv­stru­del frei­schwim­men kön­nen, dürf­te aber noch ei­ne Wei­le dau­ern. Dies zei­gen Er­geb­nis­se des ak­tu­el­len Be­richts des Eu­ro­päi­schen Ar­chi­tek­ten­ba­ro­me­ters – ei­ner quar­tals­wei­se er­ho­be­nen Stu­die der Markt­for­scher von Arch-Vi­si­on, bei der 1 600 Ar­chi­tek­ten in acht eu­ro­päi­schen Län­dern be­fragt wer­den.

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